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Sonnencremes-Vergleich 2019

Die Redaktion vom Test- und Vergleichsportal von OE24.at präsentiert Ihnen die besten Sonnencremes.

Nicht nur im Sommer, auch an sonnigen Tagen im Winter sollte ein Sonnenschutz nicht fehlen, um die Sonnenstrahlen unbeschwert genießen zu können. Eine Sonnencreme kann die Haut vor einem schädlichen Sonnenbrand schützen.

Die Auswahl an Sonnenschutzmitteln ist groß. Nicht nur der Lichtschutzfaktor der Sonnencreme ist dabei zu beachten. Welche Aspekte sonst noch wichtig bei der Auswahl sind, erklären wir im ausführlichen Sonnencreme-Vergleich.

Kaufberatung zum Sonnencreme-Test bzw. Vergleich: Wir helfen Ihnen bei der Auswahl Ihres Sonnencreme-Testsiegers!

  • Sonnencremes sollten sowohl vor UV-A- als auch vor UV-B-Strahlen schützen.
  • Mineralische Cremes reflektieren das Sonnenlicht, synthetische Mittel wirken in der Haut.
  • Welcher Lichtschutzfaktor der richtige ist, hängt von der Stärke der UV-Strahlung und vom Hauttyp ab.

sonnencreme-test

Wer freut sich im Frühling nicht über die immer mehr in Erscheinung tretende Sonne und die längeren Tage? Spätestens dann, wenn im Frühsommer die ersten Badeausflüge anstehen, stellt sich die Frage nach einem geeigneten Sonnenschutz. Während eine angemessene Lichtexposition dank der angeregten Vitamin-D-Produktion gesund ist, schadet zu viel Sonnenlicht unserer Haut.

UV-A-Strahlen sorgen für kurzfristige Bräunung und eine schnellere Hautalterung. UV-B-Strahlen verursachen eine langfristige und schützende Bräunung der Haut. Sie regen die Vitamin-E-Bildung an, führen aber auch zu starken Sonnenbränden.

Die Strahlungsintensität ist in unseren Breitengraden im Sommer am höchsten. Aber auch im Winter kann die Sonne Schäden anrichten. Daher sollten Sie an sonnigen Tagen, etwa beim Skifahren, besonders auf den Sonnenschutz achten, um die Gesundheit ihrer Haut nicht zu gefährden.

1. Wie funktioniert Sonnencreme?

sonnencreme-wasserfest

Zur Badeausrüstung sollte immer auch Sonnengel gehören.

Bei Sonnenschutzmitteln müssen zwei grundsätzlich verschiedene Kategorien unterschieden werden:

  • chemische Sonnencremes und
  • mineralische Sonnencremes.

Synthetische Filter wirken in der Haut. Mittels chemischer UV-Filter wird eine Barriere aufgebaut, die die schädliche Strahlung abwehrt. Manche dieser Filter sind umstritten, da sie eventuell Allergien auslösen können.

Mineralische Sonnencremes basieren auf einem vollständig anderen Prinzip. Diese Art von Produkten enthält Mineralien wie Titaniumoxid oder Zinkoxid, die die UV-Strahlung gar nicht erst in die Haut eindringen lassen. Stattdessen wird das Licht reflektiert.

2. Anwendung von Sonnencremes

sonnenschutz

Auch im Winter sollten Sie auf einen ausreichenden Sonnenschutz achten.

Sonnencremes sollten großzügig aufgetragen werden, um ideal zu wirken. Nicht nur beim Strandaufenthalt, sondern auch beim

  • Fahrradfahren,
  • Wandern,
  • Skifahren,
  • Picknicken
  • oder sogar Autofahren

kann ein Sonnenschutz sinnvoll sein.

Beim Baden sollten Sie darauf achten, sich nach dem Gang ins Wasser und dem Abtrocknen wieder einzucremen. Denken Sie auch daran, dass herkömmliche Sonnencremes etwa eine halbe Stunde benötigen, bevor sie wirken.

Cremen Sie sich daher nicht erst in der Sonne ein und seien Sie dabei ruhig großzügig, um einen optimalen Schutz zu gewährleisten. Es sollte ein regelmäßiges Nachcremen der Sonnencreme erfolgen.

Tipp: Achten Sie insbesondere in den Bergen auf einen ausreichenden Sonnenschutz – auch im Winter. In der Höhe ist die Strahlungsintensität stärker und Schnee verstärkt die Sonnenstrahlung zusätzlich, weswegen auch die sonst schwache Wintersonne für die Haut gefährlich werden kann. Im Gesicht ist Sonnencreme unerlässlich.

2.1. Hauttypabhängige Anwendung

Welchen Schutz Sie vor der Sonne auftragen sollten, hängt nicht nur von der Dauer der Exposition ab, sondern auch von Ihrem Haut-Typ. In der nachfolgenden Übersicht finden Sie Hinweise dazu.

Hauttyp Merkmale Eigenschutzzeit Empfohlener Sonnenschutz
I

sonnencreme-hauttyp-1

Sehr helle Haut, rötlich-blonde Haare, Sommersprossen Weniger als 10 Minuten
  • Im Schatten bleiben, besonders mittags
  • LSF 15 bei niedriger bis mäßiger und mindestens LSF 25 bei hoher Strahlenbelastung
II

sonnencreme-hauttyp-2

Helle Haut, blond bis hellbraune Haare 10 bis 20 Minuten
  • Sonne mittags meiden
  • LSF 10-15 bei mäßiger, mindestens LSF 20 bei hoher UV-Belastung
III

sonnencreme-hauttyp-3

Mittlere Hautfarbe, fast alle Haarfarben vertreten, selten Sommersprossen 20 bis 30 Minuten
  • Sonne mittags meiden
  • LSF 10 bei mäßiger, mindestens LSF 15 bei hoher Strahlenbelastung
IV

sonnencreme-hauttyp-4

Bräunlich-olivfarbene Haut, braune Augen, braunes oder schwarzes Haar Mehr als 30 Minuten
  • LSF 10 bei mäßiger, mindestens LSF 15 bei hoher Strahlenbelastung
V

sonnencreme-hauttyp-5

Dunkle bis hellbraune Haut, braune Augen, schwarzes Haar Mehr als 90 Minuten
  • LSF 4 bei mäßiger, LSF 8 bei hoher Strahlenbelastung
VI

sonnencreme-hauttyp-6

Dunkle bis schwarze Haut, braune Augen, schwarze Haare Mehr als 90 Minuten
  • LSF 2 bei mäßiger, LSF 4 bei hoher Strahlenbelastung

2.2. Hinweise für Babys und Kleinkinder

sonnencreme-kinder

Hut, Sonnenbrille und Sonnencreme sind beim Badeurlaub mit Kindern unerlässlich.

Babys und kleine Kinder haben eine besonders empfindliche Haut, die eines speziellen Schutzes bedarf. Während unter einem Jahr generell vom Sonnenbad und chemischen Sonnencremes abzuraten ist, sollten Kinder ab einem Jahr kräftig mit einer Baby-Sonnencreme eingecremt werden.

Wichtig ist, auf Kinder-Sonnencremes zurückzugreifen, die keine hormonell wirksamen Filter oder Nanopartikel enthalten. Für Kinder gibt es speziell gekennzeichnete Produkte, die für die Bedürfnisse der jungen Haut produziert wurden. Erste Wahl sind mineralische Sonnencremes ohne Nanopartikel.

2.3. Sonnencreme für Allergiker

sonnenschutz-fuer-allergiker

Für Allergiker und besonders empfindliche Hauttypen empfehlen sich „Sunblocks“.

Sonnenallergien im strengen Sinne gibt es zwar nicht, wohl aber sogenannte polymorphe Lichtdermatosen. Diese Hautkrankheit kann viele Ursachen haben und äußert sich nach einem Sonnenbad oft mit Rötungen oder Bläschen. Sonnenschutz ist hier überaus wichtig und hohe Lichtschutzfaktoren sind vorzuziehen, etwa eine LSF-50-Sonnencreme.

Allergien können auch gegen bestimmte Inhaltsstoffe in Sonnencremes vorliegen. Insbesondere der Filter Octocrylen steht im Verdacht, Allergien auslösen zu können. Eine mineralische Sonnenschutz-Lotion bietet hier eine Alternative. Sie finden solche Sonnencremes in Apotheken, etwa die Ladival Sonnencreme für allergische Haut.

3. Kaufberatung: Darauf sollten Sie beim Kauf einer Sonnencreme achten

Die Auswahl an Sonnencremes ist mittlerweile beeindruckend. Die Entscheidung fällt dabei nicht leicht. Preislich können die Sonnenschutzmittel sehr weit auseinander liegen. Eine Sonnencreme günstig kaufen? Auch das geht, nicht alle günstigen Produkte sind unbedingt schlecht. Achten Sie vor allem auf die nachfolgenden Merkmale und finden Sie die für sich beste Sonnencreme.

3.1. Sonnenschutzfaktor und Schutzklassen

sonnencreme-lsf-25

LSF 25 ist in Australien mittlerweile gesetzlicher Mindeststandard.

Der Lichtschutzfaktor (LSF, SPF auf Englisch) besagt, um wie viel sich die Eigenschutzzeit der Haut dank der Creme verlängert. Eine Sonnencreme mit LSF 30 etwa verlängert die sonnenbrandfreie Zeit bei hoher Strahlungsintensität um den Faktor 30. Ausnutzen sollte man die Zeit allerdings nicht.

3.2. UV-A- und UV-B-Filter

Wichtig ist, dass sowohl Filter gegen UV-A- und UV-B-Strahlen enthalten sind. Die Hinweise dazu finden Sie auf der Verpackung. Mineralische Cremes wehren beide Strahlungs-Arten ab.

3.3. Mineralische vs. synthetische Sonnencremes

Wie bereits erläutert funktionieren mineralische Sonnencremes physikalisch völlig anders als synthetische Sonnencremes.

Die Vor- und Nachteile der Anwendung mineralischer Cremes finden Sie hier aufgelistet.

  • wirksamer Schutz
  • enthält keine synthetischen Stoffe
  • wirkt sofort nach dem Auftragen
  • zieht kaum ein
  • häufig etwas teurer

Übrigens enthalten manche mineralisch basierten Produkte Nanopartikel – ein nicht unumstrittener Stoff, mit dessen Hilfe die Cremes allerdings besser einziehen. Achten Sie auf die Verpackung, dort ist gekennzeichnet, ob Nanopartikel enthalten sind oder nicht.

3.4. Wasserfeste Sonnencremes

Auch unter Wasser erreichen die Sonnenstrahlen noch die Haut. Daher ist selbst beim Baden ein Sonnenschutz angeraten. Hierfür eignen sich wasserfeste Sonnencremes. Wurde die Wasserfestigkeit geprüft, finden Sie die Hinweise P+ für niedrige bis P+++++ für hohe Wasserfestigkeit auf der Verpackung.

3.5. Spray, Creme oder Öl?

sonnencremespray

Sonnencreme-Sprays empfinden viele als bequemer.

Neben den bisher genannten Merkmalen unterscheiden sich die Sonnenschutzmittel auch in ihrer Konsistenz.

  • Spray vs. Creme: Seit einigen Jahren finden sich immer mehr Produkte, die sich als Spray auf die Haut auftragen lassen. Nachteil der Sonnencreme-Sprays ist, dass man dazu neigt, weniger aufzutragen.
  • Sonnenöle sind besonders pflegend und bei trockener Haut zu empfehlen. Sie sind allerdings nur mit geringem Lichtschutzfaktor erhältlich.

Hinweis: Sollten Sie demnächst Urlaub auf Hawaii machen, lohnt sich ein Blick auf die Inhaltsstoffe Ihrer Sonnenmilch. 2018 wurde hier ein Gesetz verabschiedet, das Sonnencremes mit den Inhaltsstoffen Oxybenzone und Octinoxate verbietet. Diese Stoffe schädigen die empfindlichen Korallenriffe.

3.6. Inhaltsstoffe: Ist Bio-Lotion besser?

Hersteller von Sonnencremes

Eine der traditionsreichsten Marken ist zweifellos Piz Buin, deren Geschichte bis in die 1940er-Jahre zurückreicht. Weitere bekannte Hersteller sind die Firmen L’Oréal, Garnier, Hawaiian Tropic, Nivea Sun und dm Sundance. Unter den Naturkosmetikherstellern stechen etwa Alverde, Alterra, Avene und Lavera hervor.

Manche Inhaltsstoffe sollen hormonell wirksam sein, wie etwa der UV-Filter Octocrylene, andere wiederum Allergien auslösen. Wenn Sie eine Sonnencreme ohne bedenkliche Inhaltsstoffe suchen, können Sie auf eines der zertifizierten Naturkosmetik-Siegel achten, dazu gehören etwa

  • BDIH,
  • NaTrue oder
  • Ecocert

Bei diesen Anbietern bestehen hohe Standards. So viele Inhaltsstoffe wie möglich müssen aus nachhaltigem Anbau stammen. Aluminium taucht teilweise auch in der Inhaltsliste mineralischer Sonnencremes auf – es soll allerdings kaum in den Körper gelangen können.

4. Sonnencreme-Tests

Die Stiftung Warentest hat im Jahr 2017 Sonnencremes für Erwachsene und Kinder ausführlich getestet. Die Ergebnisse finden Sie hier. Kritisiert wurde vor allem die Angaben zur Wasserfestigkeit – sie suggerieren eine falsche Sicherheit. Geprüft wurde im Sonnencreme-Test außerdem die Anwendung, mögliche Mineralölrückstände und die Schutzwirkung.

Schon vor Längerem hat Ökotest Sonnenschutzmilch geprüft. Im Sonnencreme-Test 2012 empfiehlt Ökotest vor allem mineralische Sonnencremes, die keine chemischen UV-Filter enthalten. Die genauen Ergebnisse mit allen Sonnencreme-Testsiegern finden Sie hier.

5. Die wichtigsten Fragen im Überblick

5.1. Ab wann darf Sonnencreme auf das Tattoo?

Mit dem Sonnenbaden sollte man mit einem frischen Tattoo lieber sechs bis acht Wochen warten. Auch danach gilt: allzu lange Sonnenbäder meiden und die Haut mit Sonnenmilch schützen. Die Haut ist an der tätowierten Stelle nicht nur empfindlicher, sondern auch das Tattoo verblasst schneller unter ausgiebiger Sonnenstrahlung. Für frische Tattoos eignen sich Sonnencremes für empfindliche Haut, etwa das Sonnenschutz-Gel von Ladival.

5.2. Wie lange ist Sonnencreme haltbar?

Die meisten Hersteller geben ein Mindesthaltbarkeitsdatum von einem Jahr nach der Öffnung an. Danach sollten Sie auf die Konsistenz, Farbe und den Geruch achten. Ist noch alles in Ordnung, können Sie die Creme nach wie vor anwenden. Da die Wirkung etwas nachgelassen haben könnte, ist eine großzügigere Anwendung anzuraten.

5.3. Warum soll ich keine Sonnencreme im Solarium benutzen?

Da Sonnencremes die Bräunungszeiten beeinflussen, die ohnehin so eingestellt sein sollten, dass es zu keinem Sonnenbrand kommt, sollten Sie auf ein Schutzmittel verzichten.

5.4. Wie bekomme ich Sonnencreme aus der Kleidung?

Vor allem die öllöslichen UV-A-Filter sorgen oft für Flecken auf der Kleidung, die sich nur schwer entfernen lassen. Fettlösliches Spülmittel ist als erste Hilfe oft die beste Lösung. Ein Fleckenmittel speziell für Fette und Öle, aber auch Essigessenz können gegen Sonnencremeflecken auf der Kleidung helfen.

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