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Stichsäge Test 2018

Die Redaktion vom Test- und Vergleichsportal von OE24.at präsentiert Ihnen die besten Stichsägen.

Eine Stichsäge zählt zu den wichtigsten Elektrowerkzeugen bei der Holzbearbeitung. Dank der dünnen Sägeblätter ist sie besonders flexibel einsetzbar: Selbst Kurvenschnitte sind kein Problem. Voraussetzung für vernünftiges Arbeiten sind nur ein starker Motor und ausreichend Präzision.

Gute Modelle sind bereits für unter 100 Euro zu haben. Lassen Sie sich nicht von der umfangreichen Ausstattung blenden, denn nur weniges ist wirklich beziehungsweise funktioniert auch zuverlässig. Mit einem Staubsaug-Anschluss, einem Transportkoffer und der Möglichkeit, schräg ins Holz zu schneiden, sind Sie bereits bestens gerüstet.

Kaufberatung zum Stichsäge-Test bzw. Vergleich: Wir helfen Ihnen bei der Auswahl Ihres Stichsäge-Testsiegers!

  • Eine Stichsäge ist das wichtigste Elektrowerkzeug beim Zurechtschneiden von Holz. Sie findet sich in so gut wie jedem Heimwerker-Haushalt.
  • Je stärker der Motor, desto schneller kommen Sie selbst durch dicke Bretter. Allerdings muss das das Sägeblatt dabei weiter gerade nach unten zeigen und nicht zur Seite ausscheren.
  • Bei modernen Stichsägen wechseln Sie das Sägeblatt in Sekundenschnelle durch Betätigen eines Hebels. Mehr Aufwand machen ältere Modelle notwendig: Hier wird die Sägeblatt-Halterung mittels eines kleinen Inbusschlüssels gelöst.

Stichsäge Test

Stichsägen sind Grundbestandteil jeder heimischen Werkstatt. Ihr Sägeblatt ist ausgesprochen schlank und kann auch Kurvenschnitte durchführen. Das macht die Säge wesentlich flexibler als etwa eine Kreissäge, mit der nur schnurgerade Schnitte möglich sind.

Darüber hinaus hat die Säge noch ein paar andere Schnitt-Tricks drauf und verfügt auch über viel clevere Technik: Der Pendelhub etwa sorgt dafür, dass das Sägeblatt nicht nur noch und runter, sondern auch vor und zurück bewegt wird. Eine Stichsäge mit Pendelhub kann auf diese Weise noch schneller arbeiten.

In der Kaufberatung zu unserem Stichsäge-Verglich 2018 erläutern wir Ihnen die Ausstattung im Detail und helfen Ihnen bei der Wahl eines Produkts, das Ihren Ansprüchen am besten gerecht wird.

1. Kräftig und schnell muss die Säge sein

Eine gute Stichsäge zeichnet sich dadurch aus, dass sie durch holz gleitet wie durch Butter – und zwar auch durch ein dickes Brett von mehreren Zentimetern oder ein Brett aus hartem Holz. Eiche, Buche, Ahorn, Eibe und Esche gehören zu den harten Hölzern. Fichte, Kiefer, Lärche Erle und Pappe sind hingegen sehr weich.

Schnelle Stichsägen sind mitunter doppelt so schnell wie langsame. Beschleunigen soll den Schnitt zudem der sogenannte Pendelhub. Bei einer Pendelhubstichsäge (oft verkürzt Pendelstichsäge oder Pendelhubsäge genannt) zieht der Motor das Sägeblatt nicht nur hinauf und hinunter, sondern bewegt es auch vor und zurück. So frisst es sich gewissermaßen mit seinen Zähnen ins Holz und kommt schneller voran.

Wir haben Ihnen die Vorteile des Pendelhubs kurz zusammengefasst:

  • Schnellerer Sägefortschritt
  • für Vorschnitte und grobes Zurechtschneiden
  • grobe Schnittkanten
  • gegebenenfalls Nachbearbeitung notwendig

In der Realität fällt Unterschied leider oft nicht allzu deutlich aus. Der Pendelhub macht aus einer Schnecke einfach keinen Leoparden. Er hat aber einen entscheidenden Nachteil: Die Schnittkanten fransen komplett aus. Sie sollten den Pendelhub also nur dann einschalten, wenn ein grober Vorschnitt gemacht werden muss, der am Ende sowieso nicht sichtbar ist.

Pendelhubstichsäge Test mit Laminat

Für dünnes Laminat wird nicht viel Kraft benötigt, aber bei dickeren Brettern kommen Sie nur langsam vorwärts, wenn der Motor nicht viel hergibt.

Wenn Sie eine Stichsäge kaufen, wird diese mit hoher Wahrscheinlichkeit über die Pendelhub-Technik verfügen. Nur sehr günstige Stichsägen einiger Marken kommen werden ganz ohne hergestellt.

Legen Sie das Brett beim Sägen verkehrt herum. Die untere Schnittkante sieht später saubererer aus als die obere. Drehen Sie das Brett dann wieder herum, ist sie auch auf der richtigen (also sichtbaren) Seite.

Viele Verbraucher glauben, dass sich die Kraft einer Stichsäge an der Leistung ablesen lässt, die physikalische Einheit dafür lautet Watt. Allerdings hängt die Schnittgeschwindigkeit nicht mit der angegebenen Wattzahl zusammen.

Viele Sägen mit einem hohen nominellen Stromverbrauch sind nicht überdurchschnittlich stark. Sie sind daher besser beraten, die Leistung der Geräte komplett zu ignorieren und sich auf die konkreten Ergebnisse von Stichsäge-Tests zu stützen.

Bosch Stichsäge

Oft ist die Wattzahl bereits im Produktnamen enthalten. So gibt es etwa die Bosch Stichsäge PST 800 PEL (mit 800 Watt Leistungsaufnahme) und die Bosch Stichsäge PST 600 (mit 600 Watt Leistungsaufnahme).

2. Manche Sägeblätter scheren seitlich aus

Was man einem preiswerten Gerät vielleicht noch verzeihen kann, darf bei einer Profi-Stichsäge keinesfalls auftreten: Das Sägeblatt bleibt nicht gerade auf Kurs, sondern biegt sich zur Seite weg. Dieser Effekt tritt vor allem dann auf, wenn Sie einen Kurvenschnitt ausführen. In einigen Fällen weichen die Blätter der Stichsägen um bis zu fünf Grad ab. So ist natürlich an einen auch nur ansatzweise rechten Winkel nicht mehr zu denken. Zu Sägen mit diesem Problem sollten Sie höchstens dann greifen, wenn bei Ihren Bastelprojekten die Schnittkante nicht die allergrößte Rolle spielt.

Ganz unabhängig ist dies übrigens davon, ob die Stichsäge auf Gehrung sägen, vereinfacht gesagt: Schrägschnitte durchführen kann. Dabei wird der Korpus mit einem Inbusschlüssel vom Sägeschuh gelockert und auf die Seite gekippt. So sind Schnitte mit bis zu 45° Neigung kein Problem.

Vorderes Ende einer Stichsäge bohrt sich in ein Holzbrett

An der Spitze der Stichsäge befindet sich ein V-förmiger Metallbügel, damit Sie nicht versehentlich das Sägeblatt berühren.

3. Ein fummeliger Sägeblatt-Wechsel kostet Nerven

Inbusschlüssel sind out

Auf dem Markt gibt es nur noch vereinzelt Stichsägen, bei denen ein Hilfswerkzeug zum Sägeblatt-Wechsel benötigt wird.

Früher wurden Sägeblätter der Pendelhubstichsäge mithilfe eines Inbusschlüssels ausgetauscht: Damit lösen Sie eine kleine Schraube und schon fällt das ungewollte Blatt heraus. Neues Blatt eingesteckt, Schraube festgedreht, hält. Der Schlüssel wird in der Regel irgendwo am Gerät verstaut, die Hersteller lassen dafür eine kleine Öse.

Heutzutage geht das in der Wechsel deutlich schneller: Die Verankerung kann über einen einfachen Hebel aufgehoben werden. Einmal kurz gedrückt, schon fällt das Sägeblatt heraus. Allerdings sind noch nicht alle Sägen mit der neuen Technik versehen. Zudem sind die Hebel in manchen Fällen schlecht mit den Fingern erreichbar, weil sie schwer zugänglich innerhalb der Schnauze des Geräts stecken. So kostet dann auch der moderne Blatt-Austausch noch Nerven. Allerdings beweisen manche Produkte, dass es besser geht: Ein einfach zu bedienender, außen liegender Hebel ist also nachweislich kein Ding der Unmöglichkeit bei der Herstellung dieses Elektrowerkzeugs.

Verschiedene Sägeblätter für die Stichsäge auf einem Holztisch

Es gibt verschiedene Stichsägeblatt-Typen, die für unterschiedliche Materialien benötigt werden: Für hartes oder weiches Holz, für Kunststoff, für Aluminium, für Kurvenschnitte oder gerade Schnitte. Entsprechend häufig müssen Sie auch das Blatt wechseln.

4. Ausstattungs-Merkmale: Nicht alle sind wichtig

Natürlich liegt es im Interesse der Hersteller, Sie mit vielen technischen Tricks und Kniffen zu begeistern und zum Kauf zu animieren. Während einige Mechanismen tatsächlich sehr brauchbar sind, können Sie auf andere gut verzichten. In unserer tabellarischen Auflistung finden Sie die häufigsten Eigenschaften und auch das Zubehör, welches gern beigelegt wird.

Technik Erläuterung
Pendelhub

(optional)

Beim Pendelhub schwingt das Sägeblatt vor und zurück (statt nur hoch und runter). Dadurch kommt die Stichsäge ein klein wenig schneller voran. Allerdings ist die Schnittkante sehr ausgefranst – nur sinnvoll bei groben Schnitten.
Gehrung

(wichtig)

Für den Gehrungsschnitt wird die Säge auf ihrem gusseisernen Sägeschuh nach links oder rechts gekippt. Das Sägeblatt geht schrägt durchs Holz und Sie erhalten eine schräge Schnittkante.
Staubabsaugung

(wichtig)

Ein Absaugstutzen an der Seite ermöglicht Ihnen, den Schlauch eines Werkstattsaugers anzuschließen. Damit saugen Sie den anfallenden Sägestaub sofort weg, ohne Ihren Arbeitsplatz zu verdrecken. Zudem atmen Sie weniger Staub ein, was aus gesundheitlichen Aspekten auf jeden Fall zu befürworten ist.
Späneblasfunktion

(optional)

Ein winziger Ventilator pustet die anfallenden Späne direkt aus dem unmittelbaren Arbeitsbereich und gewährt freie Sicht auf das Geschehen. Besser ist natürlich, wenn die Späne gleich von einem Sauger aufgenommen werden, statt sich über die Werkstatt zu verteilen.
Parallelanschlag

(optional)

Hierbei handelt es sich um eine Schiene, die seitlich in die Säge eingesteckt wird. Sie ermöglicht ein exaktes Abstandhalten zur Kante des Werkstücks, sodass Sie genau parallel dazu sägen, also schön gerade auf Kurs bleiben. Sicherlich in manchen Situationen sinnvoll, doch gerade Schnitte werden in der Regel mit anderen Sägen erzeugt. Gegebenenfalls kann dieses Zubehörteil nachgekauft werden.
Spanreißschutz

(optional)

Ein kleines Plastikteil, das vorn in die Schnauze der Stichsäge geschoben wird und verhindern soll, dass die Schnittkante ausfranst. In der Praxis kann zwar durchaus eine Verbesserung erzielt werden, aber das Ei des Kolumbus ist es nicht. Bei langsamer, sorgfältiger Arbeit produzieren die meisten Sägen ohnehin sehr saubere Schnittkanten.
Abdeckhaube

(optional)

Eine kleine Kappe an der Front des Geräts verhindert, dass Sägespäne und -staub nach vorn wirbeln, sich auf das Werkstück legen oder zu sehr in der Luft verteilen. Die Abdeckhaube ist trotz ihrer simplen Bauweise recht effizient. Allerdings sollten Sie den Kauf einer Stichsäge nicht davon abhängig machen.
Laser

(optional)

Eine rote Laser-Linie zeigt an, in welche Richtung die Stichsäge auf dem Werkstück sägt. Was futuristisch klingt, ist in der Praxis nur in Ausnahmefällen zu gebrauchen. Wichtiger ist, dass Sie das Sägeblatt gut im Blick haben und der Staub nicht davor gewirbelt wird.
Transportkoffer

(wichtig)

Auf einen guten Koffer sollten Sie unter keinen Umständen verzichten. Darin findet nicht nur die Stichsäge Platz, sondern auch Zubehör wie etwa Sägeblätter aller Art, der Parallelanschlag, Staubsaug-Adapter, Spanreißschutz, und so weiter. Bei besonders preiswerten Modellen fällt er allerdings oft so klein aus, dass das Kabel mühsam sortiert werden muss, damit er noch zugeht. Falls Sie bereits einen passenden, leeren Werkzeugkoffer besitzen oder eine andere Aufbewahrungsmöglichkeit haben, können Sie dieses Kriterium natürlich ignorieren.
Stichsäge-Blätter

(optional)

Oft werden der Säge noch ein paar Sägeblätter beigelegt, um beim Käufer den Eindruck zu vermitteln, dass hier ein besonders hochwertiges oder vollständiges Werkzeug-Set vorliegt. Die Stichsägeblätter sind auch durchaus gut zu gebrauchen, aber Sie werden auf kurz oder lang ohnehin im Baumarkt neue kaufen müssen, um die unterschiedlichen Materialien mit einem jeweils passenden Blatt bearbeiten zu können. Lassen Sie sich von den Beigaben also nicht zu sehr beeindrucken.
Vieles lässt sich nachrüsten. Falls Ihnen nur ein einziges Zubehörteil zum Glück fehlt, können Sie es möglicherweise einfach nachkaufen.

5. Fragen und Antworten rund um Pendelhub-Stichsägen

5.1. Wie haben die Geräte in Stichsägen-Tests abgeschnitten?

Stiftung Warentest hat 2016 einen Stichsägen-Test durchgeführt. Bei den stabförmigen Geräten siegte lag Festool vorn, eine Makita-Stichsäge schafft es es auf den zweiten Platz. Dritter wurde eine Bosch Professional Stichsäge.

Stichsägen mit Stabgriff gehören zur Kategorie der Profi-Geräte. Handwerker legen auf diese Art von Säge Wert, da die Bauform ein Überkopf-Arbeiten unterhalb des Werkstücks vereinfacht. Dieser Typ ist aber nicht zwingend auch die beste Stichsäge für den einfachen – oder selbst anspruchsvollen – Heimwerker.

Unter den Modellen mit Bügelgriff war die PST 900 PEL Bosch-Stichsäge Testsieger. Einhell schaffte es auf den zweiten Platz. Eine Stichsäge von Maktia war bei den Bügelgriff-Geräten nicht dabei.

Testsieger der Stichsägen mit Akku wurde ebenfalls ein Gerät aus der grünen Heimwerker-Serie von Bosch.

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