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Systemkameras-Vergleich 2019

Die Redaktion vom Test- und Vergleichsportal von OE24.at präsentiert Ihnen die besten Systemkameras.

Spiegellose Systemkameras stehen den Spiegelreflexkameras beinahe in nichts mehr nach, in vielen Fällen auch nicht mehr in der Bildqualität. Die Modelle aus unserer Test- bzw. Vergleichstabelle haben wir insbesondere auf ihr Sensorformat vergleichen. Grundlegend gilt: Je größer der Sensor, desto besser die Bildqualität.

Insbesondere wenn Sie an Videos interessiert, sollten Sie eine Systemkamera mit 4K-Auflösung wählen. Wie bei Spiegelreflexkameras können Sie das Kit-Objektiv jederzeit durch ein leistungsstärkeres ersetzen bzw. weitere Objektive für die gewünschte Situation dazukaufen. Zwar verfügt nicht jede Systemkamera auch über ein Touch-Display, allerdings ist dies auch kein absolut notwendiges Feature.

Kaufberatung zum Systemkamera-Test bzw. Vergleich: Wir helfen Ihnen bei der Auswahl Ihres Systemkamera-Testsiegers!

  • Systemkameras funktionieren im Gegensatz zu Spiegelreflexkameras ohne Spiegel und vollends elektronisch, ohne dass Sie bei der Bildqualität wesentliche Abstriche machen müssen. Zudem sind sie kleiner und kompakter und viele Modelle verfügen bereits über einen 4K-Videomodus.
  • Wie bei Spiegelreflexkameras haben Sie die Wahl zwischen Vollformat- sowie Crop-Format-Kameras. Vollformat-Systemkameras sind zwar teurer, bieten dafür aber u.a. einen größeren Bildwinkel und eine sehr viel größere Lichtempfindlichkeit.
  • Achten Sie beim Kauf neben einem großen Bildsensor insbesondere darauf, ob Sie Ihre Kamera auch mit einem Smartphone verbinden können. Auf diese Weise können Sie Ihre Fotos augenblicklich mit Familie, Freunden und auf sozialen Netzwerken teilen.

systemkamera-test

Systemkameras sind mehr als nur die spiegellose Variante der Spiegelreflexkamera – nicht nur gibt es mittlerweile eine ähnlich hohe Bandbreite an verschiedenen Modellen (für den Einsteiger wie für den Profi). Der Absatz kompakter Systemkameras steigt seit einigen Jahren stetig an, in absoluten Zahlen wie auch im Vergleich zur Konkurrenz mit dem Spiegel (Quelle: GfK).

In unserem großen Systemkamera-Vergleich 2019 haben wir uns die aktuellsten und beliebtesten Modelle genauer angeschaut und verraten Ihnen in diesem Ratgeber nicht nur, worauf Sie beim Kauf besonders achten sollten, sondern auch, welche Modelle für Sie als Systemkamera-Einsteiger wie als Fortgeschrittener besonders zu empfehlen sind.

1. Systemkameras und ihre Vorteile gegenüber der Spiegelreflex

Was ist eine DLSM?

Systemkameras werden oft unter diesem Kürzel aufgeführt – auffällig ist die Nähe zum Synonym für Spiegelreflexkameras: „Digital Single-Lens Reflex“ (DSLR). Bei einer DSLM allerdings handelt es sich um eine spiegellose Systemkamera, die Buchstaben stehen hier allerdings für „Digital Single-Lens Mirrorless“.

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Um die beiden Typen besser unterscheiden zu können, wird für Systemkameras des Öfteren aber auch die Abkürzung MSC genutzt: „Mirrorless System Camera“.

Spiegelreflexkameras (auch DLSRs genannt) gelten nach wie vor als das Höchste aller Dinge, was Profi-Kameras anbelangt. Dabei müssen sich die spiegellosen Systemkameras schon lange nicht mehr verstecken: DSLMs werden zudem immer beliebter – und das zu Recht.

Ähnlich wie bei Spiegelreflexkameras gibt es bei den Spiegellosen mittlerweile eine große Palette an Wechselobjektiven und anderem Zubehör – und auch die Bildqualität steigt durch ständig verbesserte Bildsensoren stets an. Was allerdings ist der größte Unterschied zwischen einer System- sowie einer Spiegelreflexkamera?

Abgesehen von der Größe (Systemkameras sind in der Regel deutlich kleiner und kompakter) ist der wesentliche Unterschied zwischen den beiden Kamera-Arten der Sucher. Zwar verfügen Spiegelreflex- wie Systemkameras über einen optischen Sucher, allerdings ist jener der Kategorie Spiegelreflex nicht elektronisch, sondern mechanisch (über die Spiegel).

Der elektronische Sucher bei Systemkameras benötigt zwar mehr Strom, bietet dafür jedoch eine größere Bandbreite an Funktions- und Einstellungsmöglichkeiten als es bei regulären DSLRs der Fall ist.

Die folgende Übersicht soll Ihnen noch einmal die Vorzüge und Nachteile von Systemkameras gegenüber Spiegelreflexkameras verdeutlichen.

  • kleiner, kompakter und handlicher als DSLRs
  • niedrigeres Gewicht
  • mehr Einstellungsmöglichkeiten durch elektronischen Sucher
  • kleinere Modellauswahl
  • weniger Wechselobjektive und Zubehör
  • nicht so schneller Autofokus

2. Systemkamera-Typen im Überblick

Eins haben Spiegelreflex- wie Systemkameras ganz gewiss gemeinsam: Bei beiden Kamera-Typen verwenden die Hersteller unterschiedliche Bildsensoren. Was bedeutet das aber? Für die Bildqualität entscheidend ist nicht die Bildauflösung, wie oft fälschlicherweise vermutet, sondern die Größe des Sensors.

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Je größer dieser ist, desto mehr Licht kann auf ihn hineinfallen – dadurch vergrößert sich die Pixeldichte und ebenso der Platz für mehr Bildinfos. Bei großen Bildsensoren spricht man in der Regel vom Vollformat, bei kleineren vom Crop-Format (bzw. APS-C, aber dazu mehr in der folgenden Typen-Tabelle).

BildsensorBeschreibung
Kleinbild- bzw. Vollformat

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Systemkameras mit Vollformat gelten für gewöhnlich als das Maß aller Dinge, was den Bildsensor anbelangt. Vollformat-Systemkameras sind in der Regel deutlich teurer als jene der Kategorie Crop-Format, was zunächst daran liegt, dass nicht nur der Sensor größer ist, sondern auch die einzusetzenden Wechselobjektive. Die Vor- und Nachteile im Überblick:

Bildwinkel ist größer (weitwinkliger)
geringeres Bildrauschen und deutlich höhere Lichtsensitivität
höhere Schärfenuntiefe (schöneres Bokeh)
Farben sind tendenziel kräftiger und wirken natürlicher
Umrechnung auf Kleinbildformat erübrigt sich

sehr teuer (nicht nur das Gehäuse mitsamt Sensor, auch die einzelnen Objektive)
Objektive für Vollformat-Kameras deutlich schwerer
weniger für Telezoom-Bereich zu empfehlen (Brennweitenverlust)

Crop-Format / APS-C

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APS-C ist die Abkürzung für „Advanced Photo System type-C“, wobei das C ursprünglich für „Classic“ stand; das Seitenverhältnis beträgt hier 3:2. APS-C-Sensoren sind per se kleiner als Vollformat-Sensoren und in dessen Folge auch der Bildausschnitt (da die Ränder etwas abgeschnitten dargestellt werden). Aber was sind die Vorteile dessen – was genau die Nachteile?

bestens geeignet für Systemkamera-Einsteiger (niedrigere Anschaffungskosten)
Vorzüge im Telezoom-Bereich
dank hoher Tiefenschärfe sehr gut geeignet für Makro- und Sportfotografie

größeres Bildrauschen
niedrigere Lichtempfindlichkeit
weniger Details
kleinerer Bildwinkel bzw. Bildausschnitt

Systemkameras für Einsteiger: Falls Sie sich selbst als Hobby-Fotografen bezeichnen oder dies gar ihre erste hochwertigere Kamera werden sollte, empfehlen wir ganz klar eine Systemkamera im Crop-Format. Nicht nur der Kamera-Body, auch die dazugehörigen Wechsel-Objektive sind insgesamt preiswerter, auch die Bildqualität (wenn auch noch immer geringer als beim Vollformat) hat sich in den letzten Jahren stark verbessert.

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Genau wie bei vielen hochwertigen Spiegelreflexkameras (DSLRs) verfügen auch spiegellose Systemkameras nicht nur über schwenkbare, sondern komplett ausklapp- wie neigbare Displays, was Ihnen insbesondere beim Filmen bzw. Makroaufnahmen helfen wird.

3. Kaufberatung für Systemkameras: Worauf Sie achten sollten

Bevor Sie sich entscheiden und voreilig eine verdächtig günstige Systemkamera kaufen wollen, raten wir zu einem genauen Blick auf unsere Kaufkriterien in diesem Kapitel.

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3.1. Nicht die Megapixel, sondern der Bildsensor ist entscheidend

systemkamera-sony-klein-kompakt

Systemkameras (DSLMs) sind sehr viel kleiner als konkurrierende Spiegelreflex-Modelle – zwar ist der Objektivpark noch nicht so weit ausgebaut wie bei den DSLRs, das dürfte sich in den kommenden Jahren allerdings noch stark ändern.

Lassen Sie von großen Megapixel-Werten nicht allzu sehr beeindrucken: 20 Megapixel (und mehr) sind jedenfalls bereits mehr als genug, um nicht nur große Abzüge von Ihren Fotos machen zu lassen, sondern auch, um kleine Bilddetails separat nutzen zu können, ohne gleich befürchten zu müssen, Qualität einzubüßen.

Sehr viel relevanter ist der Bildsensor (siehe Typentabelle in Kapitel 2 unseres Ratgebers). Jeder gute Systemkamera-Test weiß: Mit einem Vollformatsensor lohnen sich bereits niedrigere Auflösungen, da bspw. bereits die Farben dank der lichtempfindlicheren Sensoren natürlicher und kräftiger wirken.

3.2. Maße und Gewicht: Größe ist nicht alles!

Auf den ersten Blick erscheint es sinnvoll: Je kleiner und kompakter die Kamera, desto besser – gerade beim Reisen bzw. generell beim Transport. Wahr ist aber auch: Wiegt die Kamera etwas mehr, kann sie durchaus sicherer in der Hand liegen.

Letztlich ist es eine Typ-Frage: Haben Sie bereits Erfahrung mit dem Fotografieren mit einer größeren Spiegelreflexkamera? Lassen Sie dies in Ihre Kaufentscheidung hineinfließen. Lag die DSLR trotz größeren Gewichts (und größerer Maße) angenehm in Ihren den Händen, können Sie sich beruhigt auch an einer vergleichsweise schweren Systemkamera versuchen – die allermeisten Modelle sind noch immer deutlich kleiner und handlicher als eine Spiegelreflex.

3.3. Beinahe überflüssig: Klassische Videokameras und Camcorder

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Spiegellose Systemkameras der Firma Fujifilm verdeutlichen die Nähe zu den Spiegelreflexkameras: Auch hier können Sie über einen Blitzschuh problemlos Zubehör an Ihrer Kamera integrieren.

Die besten Systemkameras verfügen mittlerweile über eine extrem hohe Videoauflösung: Ultra HD, besser bekannt als 4K. Das 4K-Format ist dem herkömmlichen Full HD hoch überlegen, liefert es doch gestochen scharfe Videoaufnahmen, von denen Camcorder und unhandliche Videokameras noch vor wenigen Jahren noch träumen konnten. Gleichzeitig wurden die Kameras über die Jahre immer kleiner und handlicher – lassen Sie sich also von der geringen Kamera-Größe keinesfalls abschrecken.

Zwar gilt Full HD noch immer als Standard bei Videoplattformen wie Vimeo oder YouTube, stetig mehr neu hochgeladene Videos werden allerdings im 4K-/Ultra-HD-Format aufgenommen (und bearbeitet). Wenn Sie also generell eher oder gar sehr an der Videofunktion Ihrer neuen Systemkamera interessiert sind, lohnt sich die Wahl eines Modells mit Ultra High Definition. In wenigen Jahren bereits wird Full HD vielen Nutzern als veraltet, gar als verpixelt erscheinen.

3.4. Verbindungsreich: Ihr Smartphone nicht außen vorlassen!

Im Gegensatz zu vielen älteren Spiegelreflexkamera-Modellen setzen aktuelle Systemkameras bei der Konnektivität bereits jetzt auf WLAN (Wi-Fi) sowie das sogenannte Near Field Communication (kurz: NFC). Falls Ihnen also daran gelegen ist, Ihre Fotos augenblicklich von der Kamera auf Ihr Smartphone übertragen zu können, sollten Sie darauf achten, eine Systemkamera auszuwählen, die über diese Möglichkeiten verfügt.

Ebenfalls interessant: Dank NFC (und WLAN) können Sie Ihre Kamera auch über Ihr Smartphone steuern und auf diese Weise bspw. den Fernauslöser betätigen.

4. Fragen und Antworten rund um das Thema Systemkameras

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Die traditionsreiche Firma Sony hat neben Panasonic bisher die Nase vorn bei den spiegellosen Systemkameras. 4K/Ultra-HD-Videoqualität gehört dabei beinahe bereits zum Standard (hier zu erkennen eine Systemkamera Sony Alpha 6000).

Damit Sie schnellstmöglich zu Ihrem persönlichen Systemkamera-Testsieger finden, haben wir Ihnen an dieser Stelle noch weitere elementare Fragen zu Systemkameras zusammengestellt.

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4.1. Welche Hersteller und Marken von Systemkameras sind die wichtigsten?

Zu den bekanntesten Herstellern und Marken von DLSMs, die zugleich auch in keinem Systemkamera-Test fehlen sollten, gehören neben den großen Namen Canon, Sony und Nikon auch die folgenden:

  • Systemkameras von Panasonic Lumix
  • Systemkameras von Olympus
  • Systemkameras von Fujifilm
  • Systemkameras von Samsung
  • Systemkameras von Nikon
  • Systemkameras von Canon
  • Systemkameras von Sony

4.2. Was sind die beliebtesten Systemkameras für Einsteiger?

Zu den beliebtesten Einsteiger-Kameras im Bereich der Systemkameras gehören folgende DSLM-Modelle:

  • Sony Alpha 6000 / 5100 / 5000
  • Canon EOS M3
  • Olympus PEN E-PL8

4.3. Gibt es bereits einen reinen Systemkamera-Test bei der Stiftung Warentest?

Die Kollegen von der Stiftung Warentest nehmen sich zwar gerne Kameras, Objektiven und entsprechendem Zubehör an, ein reiner Systemkamera-Test wurde bislang allerdings noch nicht durchgeführt. Zu den Ergebnissen eines eher allgemein gehaltenen Digitalkamera-Tests gelangen Sie allerdings über diesen Link.

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