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Tablets-Vergleich 2018

Die Redaktion vom Test- und Vergleichsportal von OE24.at präsentiert Ihnen die besten Tablets.

Tablets eignen sich perfekt zum Surfen auf der Couch. Sie sind nicht so wuchtig wie Laptops aber wesentlich größer und angenehmer zu bedienen als kleine Smartphones. Mit ihnen lassen sich auch Lautsprecher oder Smart-Home-Geräte in der Wohnung einfach steuern.

Nur als Datenspeicher taugen die Modelle kaum, da hier eher kleine Festplatten verbaut werden. Falls Sie größeren Bedarf haben, ist die Lösung entweder eine externe Festplatte oder eine kleine Nachrüstung. In unserer Test- oder Vergleichstabelle sehen Sie auf einen Blick, wie viel Speicherplatz die Tablets haben und wie viel sich nachträglich ergänzen lässt.

Kaufberatung zum Tablet-Test bzw. Vergleich: Wir helfen Ihnen bei der Auswahl Ihres Tablet-Testsiegers!

  • Das Tablet ist ein praktische Mischung aus Laptop und Smartphone: Es ist handlich, leicht und mobil, besitzt dabei aber ein größeres Display als das Handy und hat mehr Rechenpower für aufwendigere Software, Spiele und Videos.
  • Der Festplattenspeicher der Geräte unterscheidet sich erheblich, denn hier sparen die Hersteller gern. Falls Sie nur im Internet surfen, ist das kein großes Thema. Wollen Sie aber auch Videos oder große Mengen an Fotos speichern, braucht es eine entsprechend große Festplatte oder aber ein externes Speichermedium.
  • Ein schneller Prozessor und ausreichend RAM sorgen dafür, dass alles ruckelfrei läuft – auch, wenn viele Tabs im Browser offen sind.

Tablet Test

Tablets sind im Vergleich zu Smartphones noch eine recht junge Erfindung, haben sich aber aufgrund ihres praktischen Formats blitzschnell in unseren Haushalten verbreitet. Das Alter der Nutzer spielt dabei kaum eine Rolle: Etwa die Hälfte aller Unter-40-jährigen, aber auch die Hälfte der Über-60-Jährigen verwendet im Alltag ein Tablet (Quelle: MindTake).

Wichtig ist, dass die Geräte allen Anforderungen gerecht werden, die moderne Programme, Browser-Anwendungen und Videos an sie stellen. Dazu muss der Arbeitsspeicher ausreichend groß sein, der Prozessor schnell und auch der Festplattenspeicher nicht zu klein.

Die Wahl des Betriebssystems ist hingegen eher eine Frage des Geschmacks. Viele Nutzer wählen hier gern, was sie bereits kennen – Microsoft-Erprobte entscheiden sich z. B. für ein Samsung Galaxy Tablet mit Windows-Betriebssystem, während Apple-User eher das aktuelle iPad Tablet kaufen.

Im Tablet-Vergleich 2018 haben wir daher Modelle mit unterschiedlichen Betriebssystemen unter die Lupe genommen.

Ein Laptop und Tablet auf einem Schreibtisch

Das Tablet ist eine vortreffliche Ergänzung zu anderen elektronischen Geräten im Haushalt.

1. Ein großes Display mit hoher Auflösung sorgt für das perfekte Bild

Zoll und Zentimeter

Ein Zoll entspricht 2,54 Zentimetern. Ein Tablet mit 10 Zoll hat also 25,4 Zentimeter Bildschirmdiagonale.

Zu einem angenehmen Surf- und Fernseherlebnis gehört natürlich ein ausreichend großer Bildschirm. Das Tablet hebt sich in dieser Hinsicht spürbar vom Smartphone ab. Die Modelle sind sich in dieser Hinsicht recht ähnlich: Fast alle haben eine Bildschirmdiagonale von zehn Zoll.

Einzelne bieten hingegen nur acht Zoll oder aber stolze zwölf Zoll – das entspricht der Länge eines DIN-A4-Blatts. So ein Bildschirm fühlt sich wirklich groß an, liegt aber auch nicht mehr ganz so gut in der Hand.

Der Bildschirmdurchmesser sagt noch nicht alles über die Fläche aus, denn das Format unterscheidet sich. Ein sehr schmaler Bildschirm ist kleiner als ein quadratischer Bildschirm mit derselben Diagonale. Die Unterschiede sind in diesem Fall klein. Trotzdem haben sich einige Nutzer eher an das eine oder andere Format gewöhnt.

Drei Seitenverhältnisse haben sich hier durchgesetzt.

Bildformat Seitenverhältnis
4:3 1,33
(eher quadratisch)
3:2 1,50
16:10 1,60
(eher länglich)
Die meisten Serien und viele Filme werden im Format 16:9 gedreht (entspricht einem Seitenverhältnis 1,78). Wenn Sie diese auf dem Tablet schauen, wird oben und unten ein schwarzer Streifen zu sehen sein. Dieser Effekt tritt bei 4:3 Tablets stärker, bei 16:10 Tablets schwächer auf.

Neben der reinen Größe ist auch eine vernünftige Auflösung wichtig für ein gutes Bild. Je mehr Bildpunkte, desto schärfer ist es. Die Standard-Full-HD-Auflösung beträgt 1.920 x 1.080 Pixel und die meisten Tablets haben eine vergleichbare Auflösung.

Tablets mit unterschiedlicher Display-Größe

Nicht alle Tablets sind gleich groß und auch das Seitenverhältnis der Bildschirme variiert teils deutlich. Ein 4:3-Display etwa ist wesentlich quadratischer als ein 16:10-Display.

2. Ohne schnellen Prozessor und Arbeitsspeicher ruckelt alles

Der Prozessor ist die Haupt-Rechenmaschine in jedem Computer und damit gewissermaßen das Großhirn, ohne das überhaupt nichts geht. Da auf Tablets keine ähnlich anspruchsvollen Programme wie auf Desktop-PCs oder Laptops laufen, sind die Prozessoren hier durchschnittlich etwas schwächer. In der Produkttabelle am Anfang dieser Kaufberatung finden Sie die Prozessorgeschwindigkeit auf einen Blick.

In Samsung Tablets finden sich oft Prozessoren von Intel, Qualcomm, oder Snapdragon. Apple setzt hier – wie immer – auf Eigenproduktion. Bei Lenovo finden sich ähnlich wie im Tablet von Samsung Prozessoren verschiedener Hersteller.

Abkürzungen kurz erklärt

RAM steht für Random-Access Memory, also „Speicher für direkten Zugriff“.

Wichtig ist zudem ausreichend Arbeitsspeicher, „RAM“ abgekürzt. Dieser Arbeitsspeicher ist zwar nicht besonders groß (nur wenige Gigabyte und damit viel weniger als eine Festplatte), erfüllt aber trotzdem eine sehr wichtige Aufgabe: Er ist ein kurzzeitiger Zwischenspeicher, wo Daten besonders schnell abgelegt, wiedergefunden und abgerufen werden können. Das macht das Tablet automatisch.

Alle Programme, die auf dem Tablet laufen, belegen ein kleines Stück vom „Arbeitsspeicher-Kuchen“. Manche sind hungriger als andere: Ein Browser, bei dem viele Tabs offen sind, benötigt sehr viel Arbeitsspeicher. Ist dort kein Platz mehr frei, muss das Tablet viel umsortieren und wird spürbar langsamer.

Auch das Betriebssystem benötigt viel RAM. Der verwendbare Rest-Arbeitsspeicher hängt also auch davon ab, ob Sie ein Windows Tablet oder Android Tablet besitzen.

Für die allermeisten Anwender genügen 4 GB RAM vollkommen. Ungemütlicher kann es bei nur 1 – 2 GB RAM werden. Je aufwendiger die Apps sind, die das Tablet beanspruchen, desto wichtiger ist ein großer Arbeitsspeicher.

Mit vier Gigabyte RAM sind Sie auf der sicheren Seite und das Tablet wird bei allen Anwendungen ruckelfrei arbeiten. Falls Sie nur ein bisschen im Internet surfen möchten, kann auch ein kleinerer Arbeitsspeicher ausreichend sein.

Browser geöffnet auf einem Tablet, Email-Programm

Damit das Tablet auch mit vielen geöffneten Browser-Tabs und Apps ruckelfrei arbeitet, braucht es einen vernünftigen Prozessor sowie ausreichend RAM.

3. Viel Speicherplatz für viele Daten

Vollkommen unabhängig von der Kategorie „Arbeitsspeicher“ des Tablets ist dessen Festplatten-Speicher. Je mehr Gigabyte, desto mehr und größere Dateien können Sie abspeichern.

Bei Bedarf nachrüsten

Bei vielen Modellen lässt sich auch nach dem Kauf ein größerer Speicher einbauen, falls Sie feststellen, dass der verbaute Speicher nicht ausreicht.

Tablets sind nicht unbedingt bekannt dafür, viel Speicherplatz auszuweisen. Die meisten Hersteller statten ihre Geräte mit 64 GB oder weniger aus. Damit lassen sich alle Anwendungen problemlos unterbringen und auch eine ordentliche Anzahl an Fotos sowie kürzere Urlaubs-Videos finden darauf Platz.

Möchten Sie aber Film-Dateien mit hoher Auflösung abspeichern, reicht das nicht aus. Auch bei großen Mengen besonders hochauflösender Fotos oder Musikalben im verlustfreien FLAC-Format sind die 32 oder 64 GB schnell aufgebraucht. Aushilfe schafft ein Tablet mit 128 oder 265 GB.

Allerdings reicht kein Tablet in dieser Hinsicht an einen Computer oder Laptop heran. Diese haben klassische Festplattenlaufwerke mit 500 bis 4.000 GB Platz – kein Vergleich also zu den geradezu winzigen Tablets. Die Lösung kann eine externe Festplatte sein: Sie lässt sich einfach über den USB-Port anschließen und lagert Dateien, auf die Sie selten zurückgreifen.

Tablets werden nur mit einem kleinen Datenspeicher ausgestattet, der vergleichbar mit dem Platz auf der microSD-Karte in Ihrem Smartphone ist.

USB-Stick wird in ein Tablet gesteckt

Wenn der interne Speicherplatz der Festplatte im Tablet nicht ausreicht, hilft gegebenenfalls ein USB-Stick. Für etwa 50 € bekommen Sie 265 Gigabyte Extra-Speicher.

4. Viele Schnittstellen sorgen für flexible Kommunikation

Damit das Tablet gut mit anderen elektronischen Geräten kommunizieren kann, muss es aktuelle Techniken beherrschen. Natürlich sind alle Tablets in der Lage, eine WLAN-Verbindung mit dem Router herzustellen und auf diese Weise Internet zu empfangen oder einem Drucker Arbeitsaufträge zu erteilen.

Außerdem sind die Tablets mehrheitlich Bluetooth-fähig. Bei Bluetooth handelt es sich um einen bestimmten Standard bei der Datenübertragung, eine Art Funk-Sprache also, die den Geräten eine noch einfachere Kommunikation ermöglicht. Viele Haushalts-Gadgets werden über Funk gesteuert oder ausgelesen: Der Lautsprecher im Wohnzimmer etwa, der Ihre Lieblingsmusik abspielt. Der Schlüsselfinder an Ihrem Schlüsselbund. Die Wetterstation, die Daten auf dem Balkon erfasst. Oder ein modernes Heizkörperthermostat. In Ausnahmefällen gibt es noch besonders abgespeckte Tablets, die kein Bluetooth beherrschen – das wird früher oder später zum Problem werden.

Keine Umdreh-Spielchen mehr

Beim Design des neuen USB-C Typs wurde darauf geachtet, dass der Stecker kein oben und unten mehr hat und immer aus Anhieb sitzt.

Ebenso wichtig ist ein USB-Anschluss. Ob externe Festplatte, Kopfhörer oder USB-Stick: Viele technische Geräte nutzen diese Verbindungs-Art zur Kommunikation. USB wird stetig weiterentwickelt. Die große Mehrheit der Geräte verwendet noch den älteren Standard 2.0, aber viele sind mittlerweile bei 3.0 angekommen, welches höhere Übertragungsgeschwindigkeiten ermöglicht. Die Kompatibilität ist dabei gewährleistet, es kann also auch ein älteres USB-Gerät an ein neues Tablet angeschlossen werden, nur ist die Übertragungsgeschwindigkeit dann nicht sensationell hoch.

Besonders schnell ist der neue USB 3.1 Standard mit seinen Typ C Steckern. Günstige Tablets verwenden allerdings den klassischen 2.0 Standard mit Micro-USB Steckern.

USB-Kabel an einem Tablet

Über den USB-Port kommuniziert das Tablet mit anderen elektronischen Geräten. Nur an Tablets finden Sie eine hauseigene Schnittstelle dieser Marke.

Der Empfang fernab von jedem WLAN-Netz funktioniert am besten über den modernen Mobilfunkstandard LTE-advanced, der auch als 4G bezeichnet wird. Ein Tablet mit 3G wird Ihnen zwar genauso zuverlässig dienen, aber die Übertragungsgeschwindigkeiten sind geringer. Auf diese Technik sollten Sie also vor allem dann achten, wenn Sie das Tablet oft unterwegs dabei haben und datenintensiv nutzen, also z. B. durch das Ansehen von Videos im Internet. Natürlich muss auch Ihr Mobilfunkvertrag entsprechend großzügig ausgelegt sein, was das Datenvolumen angeht.

In vielen Fällen bieten Hersteller das Tablet in zwei Varianten an: Mit oder ohne LTE.

5. Fragen und Antworten rund um Tablets

5.1. Hat Stiftung Warentest einen Tablet-Test durchgeführt?

Ja, die Stiftung aktualisiert regelmäßig ihren dauerhaften Tablet-Test. Aktuell ist das Apple iPad Pro 10,5 Tablet-Testsieger. Das Tablet 10 ist der Nachfolger früherer Apple-Modelle.

Außerdem fand im Januar 2018 ein Tablet-Test der Stiftung Warentest statt, bei dem allerdings ausschließlich Modelle mit Tastatur berücksichtigt wurden. Auch Notebooks wurden schon getestet.

5.2. Welches Betriebssystem ist für mein Tablet das beste?

Für den Normalverbraucher sind alle Betriebssysteme in Ordnung. Ob Sie ein Windows-Tablet oder Android-Tablet kaufen, macht in der reinen Funktionalität wenig Unterschied. Gegebenenfalls funktioniert aber die Kommunikation mit bereits vorhandenen Endgeräten desselben Typs besser. Viele Anwender bleiben daher gern bei einem System – auch, weil sie damit schon vertraut sind. Auch der Preis und das Zubehör spielen dabei oft eine Rolle.

Beim Tablet mit Android ist 7.0 eine weit verbreitete Version (z. B. auf dem Tablet Acer Iconia oder Samsung Galaxy Tablet zu finden). Microsoft-Tablets sind eher wenig verbreitet, aber das Windows-Betriebssystem auf Tablets zu finden, die Microsoft hergestellt hat.

5.3. Lohnt sich ein hochwertiges 12-Zoll-Tablet?

Nicht zwingend. Hochwertige Tablets mit viel Rechenleistung können für einige Nutzer sehr attraktiv sein, aber die „Basis-Versionen“ halten sich aus gutem Grund am Markt. Dies sind die Vorteile eines teuren 12-Zoll-Tablets:

  • ruckelt auch bei anspruchsvollen Apps nicht
  • angenehm großer Bildschirm beim Betrachten von Videos
  • erheblich teurer
  • höheres Gewicht
  • etwas unhandlicher

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