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Unterwasserkameras-Vergleich 2019

Die Redaktion vom Test- und Vergleichsportal von OE24.at präsentiert Ihnen die besten Unterwasserkameras.

Unterwasserkameras sind die Lösung für all diejenigen, die auch unter dem Meeresspiegel nicht auf das Fotografieren verzichten wollen – insbesondere beim Baden, Schwimmen, Schnorcheln und Tauchen. Bei den Produkten aus unserer Test- bzw. Vergleichstabelle haben Sie die Wahl zwischen Einwegkameras für die Unterwasserwelt sowie digitalen Unterwasserkameras.

Achten Sie neben einer möglichst hohen Auflösung vor allem auf die maximale Tauchtiefe. Wenn Sie zudem gerne filmen, sollten Sie unbedingt eine Unterwasserkamera mit Videofunktion wählen. GPS ist dagegen ein praktisches, nicht aber ein notwendiges Extra.

Kaufberatung zum Unterwasserkamera-Test bzw. Vergleich: Wir helfen Ihnen bei der Auswahl Ihres Unterwasserkamera-Testsiegers!

  • Mit einer Unterwasserkamera können Sie endlich auch die faszinierende Welt unter dem Meeresspiegel fotografisch festhalten. Sie haben die Wahl zwischen einer analogen Einweg-Kamera, der digitalen Variante sowie einem speziellen Unterwassergehäuse für Ihre eigene Kamera.
  • Achten Sie beim Kauf neben einer möglichst hohen Bildauflösung insbesondere auf die angegebene Maximaltiefe – dies ist vor allem dann wichtig, wenn Sie vorhaben, mit der Kamera nicht nur zu schnorcheln, sondern auch auf Tauchgang zu gehen.
  • Falls Sie es bequem haben wollen und Ihre Unterwasser-Aufnahmen gleich im Anschluss weiterverschicken wollen, sollten Sie eine Kamera mit WLAN oder NFC-Verbindung wählen.

unterwasserkamera-test

Der langerwartete Strandurlaub steht an, Schnorchen und Tauchermaske sind bereit und die Vorfreude auf Korallenriffe mitsamt deren farbenfroher Bewohner ist grenzenlos und dann, wenn es endlich hineingeht ins frische Nass, bemerken Sie, dass letztlich doch etwas fehlt: eine Kamera, um das bunte Treiben (oder Sie selbst und Ihre Begleiter) fotografisch festzuhalten. Aber das muss nicht so sein!

In unserem großen Unterwasserkamera-Vergleich 2019 haben wir uns die derzeit aktuellsten und beliebtesten Modelle genau angeschaut und verraten Ihnen in diesem Ratgeber nicht nur, worauf Sie beim Kauf genau achten sollten, sondern auch, wie Sie Ihre neue Errungenschaft am besten pflegen – und zugleich sicherstellen, dass Ihre Fotos auch wirklich so schön werden wie Sie das Treiben unter Wasser in Erinnerung haben.

1. Unterwasserkameras haben viele Vorteile

Geschichtliches

Die ersten (nachweisbaren) Unterwasserfotos entstanden bereits im Jahr 1856 – von William Thompson aus Großbritannien. Als tatsächlicher Begründer des Fotografierens unter Wasser gelten hingegen die beiden Franzosen Joseph David sowie Louis Boutan – 1893 machten sie in einer französischen Bucht die ersten Unterwasserfotografien.

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Digitale Unterwasserkameras wurden natürlich speziell für Aktivitäten im und unter Wasser konstruiert und sind daher wie gemacht für den Badespaß, generelles Schwimmen, Schnorcheln und auch Tauchen.

Neben den klassischen Einweg-Unterwasserkameras können Sie auch auf Unterwasser-Digitalkameras sowie spezielle Unterwassergehäuse für etablierte Mittelklasse- und Profi-Kameras zurückgreifen, wodurch sich ungeahnte Möglichkeiten in der Fotografie ergeben.

Das spezielle Unterwassergehäuse von Kameras dieser Art schützt allerdings nicht nur gegen das Eindringen von Wasser. Unterwasserkameras sind äußerst robust konstruiert, um die Fotos in jedem Fall vor Beschädigungen zu bewahren. Im Folgenden haben wir Ihnen die wichtigsten Vorzüge und Nachteile dieser Kameras zusammengefasst:

  • schützt gegen Eindringen von Wasser
  • robust und gegen Stöße geschützt
  • gegen Kälte und Frost geschützt
  • oft inkl. Messgeräte (bspw. Barometer, Höhenmesser, Kompass und GPS)
  • kein großer Zoom verfügbar

2. Die verschiedenen Unterwasserkamera-Typen im Überblick

Wie bereits erwähnt, gibt es ganz unterschiedliche Arten von wasserdichten Kameras – bevor Sie jetzt also einfach die nächstbeste Unterwasserkamera kaufen, lohnt es sich, sich einen genauen Überblick über die verschiedenen Typen zu verschaffen. Die folgende Tabelle soll Ihnen bei der Orientierung helfen:

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Unterwasserkamera-TypBeschreibung
Einweg-Unterwasserkamera

einweg-unterwasserkamera

Auch für das Fotografieren unter Wasser gibt es Einwegkameras. Hierbei handelt es sich zumeist um relativ günstige Kamera-Modelle, die vergleichsweise simpel konstruiert wurden – und genau deswegen sehr begehrt sind.

Ein Film bei einer Einweg-Unterwasserkamera lässt normalerweise Platz für ca. 24 bis 28 Fotos. Kameras dieser Kategorie sind zudem funktionsfähig bis zu einer Wassertiefe von etwa 15 Metern.

Besonders geeignet für: Fotografie-Amateure, Einsteiger, Kinder oder einfach für all diejenigen, die neben der professionellen Fotografie auch gerne mal Snapshots machen – von den Korallen bis zu sich selbst.

digitale Unterwasserkamera

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Digitale Unterwasserkameras sind speziell konstruierte Outdoor-Kameras, die von ihrer grundlegenden Bauweise sehr an reguläre Digitalkameras erinnern. Dazu gehört neben einem LCD-Display (zur sofortigen Kontrolle des gemachten Bildes) auch ein austauschbarer Akku.

Größter Vorteil einer Unterwasser-Fotokamera dieser Art ist allerdings, dass Sie die gemachten Fotos und Videos im Nachhinein mit Programmen wie Adobe Premiere und Photoshop weiter bearbeiten können.

Bei Kameras mit WLAN-Verbindung (oder NFC) können Sie die gemachten Unterwasserbilder über Ihr Smartphone direkt an Freunde und die Familie weitersenden (und diese mit Aufnahmen von bunten Korallen, Clownfischen und anderen Meerestieren neidisch machen).

Normalerweise funktionieren digitale Unterwasserkameras bis zu einer Wassertiefe von etwa 10 Metern.

Besonders geeignet für: Fotografie-Fortgeschrittene

spezifische Unterwasserkamera-Gehäuse

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Gerade (semi-)professionelle (Hobby-)Fotografen wollen auch bei Unterwasseraufnahmen ihre Lieblingskameras nicht missen. Genau für diese Zwecke haben Hersteller wie Canon, Nikon, Sony und Olympus für ihre Flaggschiff-Kameras spezielle Gehäuse fabriziert, die exakt auf die entsprechenden Modelle zugeschnitten sind.

Die Unterwasserhülsen halten Ihre Kamera bis zu einer Tiefe von ca. 10 Metern funktionsfähig.

Besonders geeignet für: Fotografie-Fortgeschrittene, Fotografie-Profis.

Keine Angst vor tiefem Wasser: Es ist ein Mythos, dass unterhalb der angegebenen Tauchtiefe plötzlich Wasser in die Kamera bzw. in das Gehäuse eindringen und die Kamera somit funktionsunfähig werden würde. Vor Wasser ist sie auch in größeren Tiefen noch gut geschützt, problematisch ist allerdings der Wasserdruck, welcher verhindert, dass Sie die Knöpfe Ihrer Kamera noch bedienen können.

3. Kaufberatung für Unterwasserkameras: Worauf Sie achten sollten

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Machen Sie Ihre Freunde neidisch mit Ihrer neuen wasserdichten Kamera!

Damit Sie möglichst schnell zu Ihrem persönlichen Unterwasserkamera-Testsieger finden, haben wir an dieser Stelle die wichtigsten Kaufkriterien für Sie zusammengefasst. Hier erfahren Sie, worauf Sie bei besonders günstigen Unterwasserkameras achten sollten und was Sie beim Fotografieren im Meer durchaus vernachlässigen können.

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3.1. Auflösung und Bildqualität

unterwasserkamera-kamera-fuer-kinder

Eine Unterwasserkamera für Kinder? Absolut! Den kleinen Nachwuchsfotografen ist zumindest eine Einwegkamera anzuvertrauen – auch diese Modelle sind bereits äußerst robust.

Wie bei allen anderen Fotoapparaten spielt auch bei Unterwasserkameras die Bildauflösung eine große Rolle – 12 oder mehr Megapixel sollten es mindestens sein. Für die Bildqualität letztlich entscheidend ist allerdings die Größe des Bildsensors: Je größer dieser ist, desto mehr Platz haben die Pixel und umso schärfer und detailgetreuer wird das Bild und umso satter die Farben.

3.2. Zur maximalen Tauchtiefe

unterwasserkamera-schnorcheln

Mit einer GoPro schnorcheln gehen? Kein Problem! Diese Outdoor-Kameras vertragen bis zu 10 Meter Wassertiefe.

Dieses Kriterium gilt als eines der wichtigsten beim Kauf einer entsprechenden Kamera – insbesondere, wenn Sie vorhaben, Ihre neue Unterwasserkamera zum Tauchen zu verwenden. Grundlegend gilt: Je komplexer die Unterwasserkamera konstruiert wurde, desto wahrscheinlicher ist es, dass Sie mit dem Modell in größere Tiefen vordringen können.

Achten Sie hier genau auf die von den Herstellern gemachten Angaben, die wir entsprechend in unserer Test- bzw. Vergleichstabelle zusammengefasst haben.

3.3. Zur Haptik

Mit der Haptik einher geht die Tasten-Sensbilität – dies ist insbesondere dann von Bedeutung, wenn Sie vorhaben, mit Ihrer Kamera tief zu tauchen und somit auf eine komplexer gestaltete Unterwasserkamera bzw. ein aufwendig fabriziertes Unterwassergehäuse zurückgreifen müssen.

Verglichen mit der Fotografie bzw. der Kamera-Nutzung über dem Wasser verhält es sich mit dem Fotografieren unter dem Meeresspiegel etwas komplizierter: Berührungen der Knöpfe und Steuereinheiten sind weitaus weniger exakt, weswegen wir mitunter die Verwendung einer Unterwasserkamera mit großen Tasten empfehlen.

Tipp: Gerade, wenn Sie sich im Rausch des Korallenriff-Schnorchelns befinden, wollen Sie Ihre Aufmerksamkeit den Fischen und Farben schenken und nicht der Bedienbarkeit Ihrer Kamera. Machen Sie sich also unbedingt vor dem Sprung ins Wasser mit den Feinheiten der Technik vertraut.

3.4. Zur Unterwasser-Videofunktion

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Eine gute Unterwasserkamera hält auch das aus: eine Strandung im Sand.

Mit den meisten digitalen Unterwasserkameras können Sie nicht nur Fotos der Umgebung machen, sondern auch Videos aufnehmen. Insbesondere Vlogging-Begeisterte kommen hier auf ihre Kosten, denn wer möchte seine täglichen Reise- und Internetvideos auf Plattformen wie Vimeo oder YouTube nicht mit den bewegten Bildern eines Korallenriffs oder außergewöhnlicher Meeresbewohner schmücken?

Gerade, wenn Sie bereits an die Verwendung einer bestimmten System- oder Spiegelreflexkamera gewöhnt sind, lohnt sich der Erwerb eines speziellen Unterwassergehäuses, mit dem Sie Ihre Lieblingskamera entsprechend einkleiden und wasserfest machen können. Je nach Kamera können Sie auf diese Weise bereits Videos in der vergleichsweise hohen Ultra-HD- bzw. 4K-Auflösung drehen. Bei digitalen Unterwasserkameras sind Aufnahmen in Full-HD allerdings noch Standard.

3.5. Zusatzfunktionen und die automatische Bildbearbeitung

Als wichtigste Zusatzfunktion gelten für die meisten Nutzer eine NFC- bzw. WLAN-Verbindung, denn auf diese Weise ersparen Sie sich nicht nur die Übertragung mit einer SD-Karte (oder gar einem USB-Kabel), sondern können Ihre Fotos gleich direkt und schnurlos auf den Desktop Computer oder Laptop übertragen.

Besser noch: Mit manchen Kameras können Sie Ihre Fotos auch direkt auf Ihr Smartphone übertragen und die Bilder somit im Anschluss nach der Foto-Session im Wasser Ihren Freunden schicken.

Was ist denn NFC? NFC ist die Abkürzung für „Near Field Communication“ und darunter versteht man einen Übertragungsstandard, der mithilfe elektromagnetischer Induktion funktioniert.

Eine weitere nicht zu unterschätzende Zusatzfunktion bei Unterwasserkameras ist GPS, also das globale Positionsbestimmungssystem („General Positioning System“) – auf diese Weise erhalten Ihre Unterwasser-Aufnahmen quasi einen Geo-Tag. Somit können Sie mitunter noch Jahre später zurückverfolgen, wo genau Sie diese und jene Aufnahme von einem Stachelrochen oder einem sich stetig ändernden Korallenriff gemacht haben.

Selbst die beste Unterwasserkamera muss nicht all diese Features mitbringen, denn das Wichtigste ist zunächst, dass Sie mit der Bedienung zurechtkommen und, gerade als Einsteiger, schnell lernen, Ihre neue Unterwasserkamera in den wichtigen Moment zum Abschuss parat zu haben.

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4. Fragen und Antworten rund um das Thema Unterwasserkameras

An dieser Stelle haben wir Ihnen noch weitere Fragen und Antworten zum Thema zusammengefasst aufgeführt.

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4.1. Welche Marken und Hersteller von Unterwasserkameras gibt es?

Eine ganze Reihe von großen und kleinen Namen von Firmen hat sich mittlerweile in die Riege der Hersteller von Unterwasserkameras eingefügt. Wir wollen Ihnen an dieser Stelle die wichtigsten von Ihnen nicht vorenthalten:

  • GoPro mit der HERO-Reihe (bspw. GoPro HERO 6)
  • Olympus mit den Tough-Modellen (bspw. Olympus Tough TG-5)
  • Panasonic mit der Lumix-Reihe (bspw. Panasonic Lumix DMC-FT5
  • Fujifilm
  • Apeman
  • Easypix
  • Canon
  • Sony
  • Nikon
  • Rollei

4.2. Gibt es bereits einen Unterwasserkamera-Test der Stiftung Warentest?

Auch, wenn die Stiftung Warentest sich sehr gerne mit dem Überprüfen von aktuellen Kameramodellen beschäftigt, wurde von den Kollegen dort bislang noch kein Unterwasserkamera-Test durchgeführt. Stattdessen können wir auf einen ähnlich interessanten Test verweisen: Taucherbrillen mit integrierter Kamera.

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