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Wanderstöcke-Vergleich 2019

Die Redaktion vom Test- und Vergleichsportal von OE24.at präsentiert Ihnen die besten Wanderstöcke.

Sie wünschen sich beim Wandern mehr Sicherheit und eine größere Stützung? In dem Fall schaffen Wanderstöcke die beste Abhilfe. Einen kleinen Allrounder finden Sie in Teleskopstöcken. Diese können nach Bedarf vergrößert und verkleinert werden. So passen sie sich leicht an verschiedene Geländeneigungen und sogar unterschiedliche Personen an. Auch das Verstauen im Rucksack ist damit ein Leichtes.

Achten Sie auch auf ergonomisch geformte Griffe und gepolsterte Handschlaufen, um den größtmöglichen Komfort zu erhalten. Finden Sie jetzt in unserer Test- oder Vergleichstabelle die Wanderstöcke, die am besten Ihren Anforderungen entsprechen.

Kaufberatung zum Wanderstöcke-Test bzw. Vergleich: Wir helfen Ihnen bei der Auswahl Ihres Wanderstock-Testsiegers!

  • Wanderstöcke lassen Sie gesicherte über Berg und Tal wandern und entlasten den Körper. Sie bestehen aus einem langen Stab, Griff, Handschlaufe und Spitze.
  • Es gibt drei verschiedene Ausführungen von Wanderstöcken für Damen und Herren. Einteilige und faltbare Modelle können nicht in der Länge verstellt werden. Diese Funktion bringen dafür Teleskopstöcke mit.
  • Das Material Ihres Wanderstocks sollte ebenfalls stimmen. Carbon gilt als ultraleicht und korrosionsbeständiger, während Aluminium robuster und günstiger ist.

wanderstöcke berge wandern

Wanderstöcke gelten schon lange nicht mehr als Gehhilfe älterer Menschen. Auch Jungspunde wissen die handlichen Begleiter bei Ausflügen in die Natur zu schätzen. Damit können Sie sich vermehrt auf die Landschaft konzentrieren und insgesamt längere Etappen meistern.

In unserer Kaufberatung erfahren Sie, welche Länge Ihre Wanderstöcke haben sollten und was sich hinter dem Anti-Schock-System verbirgt. Außerdem verraten wir Ihnen Tipps zu richtigen Benutzung Ihrer Stöcke. Finden Sie in unserem Wanderstöcke-Vergleich 2019 das Modell, das sich am besten für Ihre Outdoor-Aktivitäten eignet.

1. Wofür braucht man Wanderstöcke?

Wanderstöcke sind lange Stäbe aus einem leichten Metall, die mit einem Griff, Handschlaufen und einer Spitze versehen sind. In der Regel werden Sie als Paar verkauft. Die Benutzung von Wanderstöcken, auch Trekkingstöcke genannt, bietet verschiedene Vorteile bei Ausflügen in die Natur:

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sichereres Gefühl

Entlastung des Körpers, besonders der Beine und Knie

Unterstützung des aufrechten Ganges

Auf der Suche nach günstigen Wanderstöcken sollten Sie jedoch nicht die Qualität aus den Augen verlieren. Denn nur eine hochwertige Verarbeitung macht einen Trekkingstock zu einem funktionalen sowie komfortablen Begleiter.

2. Welche Wanderstock-Typen gibt es?

Trekkingstöcke Touren Outdoor

Beim Wandern auf ebenerdigen Wegen sollten Ihre Arme im rechten Winkel an beiden Körperseiten anliegen.

Wenn Sie Wanderstöcke für die Ausrüstung kaufen möchten, müssen Sie sich vorher zwischen den verschiedenen Typen von Wanderstöcken entscheiden. Einteilige Wanderstöcke und Faltstöcke mögen vielleicht als eine äußerst stabile Konstruktion erscheinen.

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Wir möchten Ihnen aber ebenfalls Teleskopstöcke ans Herz legen. Da Ihre einzelnen Teile nach Bedarf ineinander geschoben werden können, lassen sie sich an mehrere Personen anpassen. Auch je nach Neigung des Geländes können Sie die Länge verstellen.

Bei Kleinstgröße passt der Teleskopstock perfekt ins Gepäck und wird nicht zum sperrigen Zubehör. In unserem Wanderstöcke-Vergleich und anderen Wanderstöcke-Tests finden Sie dementsprechend mehrere Modelle dieses Typs.

In der folgenden Übersicht finden Sie die jeweiligen Vor- und Nachteile der verschiedenen Kategorien des Wanderstocks auf einen Blick:

TypEigenschaften
Einteiliger Wanderstock
  • besitzt einen einteiligen Schaft

nicht längenverstellbar

kann sich nicht unabsichtlich verkürzen

nicht von mehreren Personen unterschiedlicher Größe benutzbar

großes Packmaß, weshalb er über den Rucksack hinausragen kann

Teleskopstock
  • besteht aus zwei bis vier Stockelementen
  • lässt sich beliebig zusammen- und auseinanderschieben

in der Länge verstellbar

bei schlechtem Feststellsystem unabsichtliche Verkürzung möglich

von mehreren Personen benutzbar

lässt sich für den Rucksacktransport verkleinern

Faltstock
  • auch Z-Poles genannt
  • besteht meist aus drei bis fünf Teilen, die sich zusammenfalten lassen

nicht längenverstellbar

kann sich nicht unabsichtlich verkürzen

nicht von mehreren Personen unterschiedlicher Größe benutzbar

lässt sich für den Rucksacktransport verkleinern

wanderstock test vergleich testsieger

3. Kaufkriterien bei Wanderstöcken: Darauf müssen Sie achten

3.1. Das sind die richtigen Maße Ihres Trekkingstocks

Aus welchem Holz gemacht?

Klassische Wanderstöcke wurden noch nicht paarweise, sondern einzeln verwendet. Zunächst waren sie ein zufällig passend geformter Ast, während sie später aus verschiedenen Arten von Holz gefertigt wurden. Dafür verwendete man häufig Haselnuss- oder Steinwechselholz.

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Im Laufe der Zeit fügte man am unteren Ende eine Metallspitze hinzu und verschönerte den Griff mitunter mit Tierhörnern. In den 1990er Jahren setzten sich schließlich Wanderstöcke aus Metall durch. Bei modernen Wanderstöcken aus Holz eignet sich Kastanie, Eiche oder Haselnuss.

Die Länge der Wanderstöcke muss auf Sie abgestimmt sein. Nur so kann der Sie optimal unterstützen und entlasten. Der Stock sollte etwas höher als bis zur Hüfte gehen. Für ein exaktes Maß können Sie sich an der Formel Körpergröße in cm x 0,66 orientieren.

Bei einer Körpergröße von 180 cm beispielsweise greifen Sie zur einer Stocklänge von knapp 120 cm. Eine Höhenverstellung von plus/minus 10 cm ist darüber hinaus hilfreich.

Bei längenverstellbaren Teleskop-Wanderstöcken ist entweder ein Mechanismus zum Drehen oder ein Festklemmsystem vorhanden. Nach dem Festdrehen oder Festklemmen sollte der Wanderstock auch eine stabile und feste Einheit bilden.

Es können riskante Situationen entstehen, sollten Teleskop-Wanderstöcke bei Belastung plötzlich nachgeben: von einem Verlust des Gleichgewichts bis hin zu Stürzen. Deshalb sollte generell auf die Stabilität des Verstellmechanismus ein besonderes Augenmerk liegen.

Machen Sie selbst den Test, indem Sie sich mit dem gesamten Körpergewicht auf den Stock stützen. Gibt der Teleskop-Wanderstock nicht nach, sitzt er sicher.

3.2. Auf diese Materialien sollten Sie setzen

Viele Hersteller verwenden bei Trekkingstöcken Leichtmetalle, wie Aluminiumlegierungen. Sie sind sehr robust, verbiegt sich höchstens bei einer Überlastung. Außerdem ist Aluminium relativ leicht und ein vergleichsweise günstiges Wanderstöcke-Material.

Fortgeschrittene Wanderer und Bergsteiger sollten hingegen ultraleichte Carbon-Wanderstöcke ausfindig machen. Sie sind stabil und absorbieren Vibrationen beim Ansetzen des Wanderstabs am besten. Im Folgenden finden Sie die Vor- und Nachteile von Wanderstöcken aus Aluminium im Gegensatz zu Carbon:

  • robuster
  • günstiger
  • etwas schwerer
  • anfälliger für Korrosion

Die Griffe bestehen häufig aus Kork, Schaumstoff oder einer Kork-Gummi-Kombination. Korkgriffe bei Wanderstöcken weisen sehr gut den Schweiß ab. Es ist jedoch ein Material, das nach einiger Zeit porös werden kann. Weiche Schaumstoffe hingegen nicht und werden gemeinhin als sehr angenehm empfunden.

Achten Sie darauf, dass der Griff ergonomisch geformt ist und komfortabel in Ihrer Hand liegt. Für eine gute Position Ihrer Handgelenke sollten sie leicht nach vorn abgewinkelt sein. Testen Sie ebenfalls die Handschlaufen, die weder drücken noch scheuern dürfen. Gepolsterte Varianten können Blasen an den Händen vorbeugen.

Tipp: Um sich die Hände bei langen Etappen nicht wund zu reiben, können Sie Handschuhe anziehen. Diese sollten für Outdoor-Aktivitäten der entsprechenden Jahreszeit geeignet sein, zum Beispiel dem Fahrradfahren.

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Kleine Teller über der Wanderstock-Spitze bewahren vor dem Einsinken in weichen Boden.

3.3. Bis Kopf bis Fuß auf Komfort eingestellt

Auch das untere Ende sollte nicht vernachlässigt werden. Die Spitze des Wanderstocks setzt jedes Mal auf den Boden auf. Bei weicher Erde sollte Sie sehr scharfkantig sein, damit sie trotzdem Halt gibt.

Für das Wandern auf Asphalt können Sie zusätzliche Gummiaufsätze für die Spitze kaufen, auch Gummipuffer für Wanderstöcke. So nutzt sich die Spitze auf dem harten Untergrund nicht ab.

Teller sind förderlich, um nicht zu tief in weichen Boden einzustechen und gegebenenfalls hängen zu bleiben. Im Sommer sollten herkömmliche Trekking-Teller ausreichen. Im Winter verwenden Sie besser Schneeteller auf den Wanderstöcken.

Das sogenannte Anti-Schock-System ist eine eingebaute Federung. Während einteilige Wanderstöcke von sich aus gut beim Ansetzen dämpfen, machen sich harte Schläge bei Teleskopstöcken schnell spürbar. Die Stoßdämpfung bei den Wanderstöcken können Sie meist manuell ein- und abstellen. Denn vor allem beim Aufstieg lohnt sie sich nicht. Da wird die eingesetzte Kraft gedämpft statt sofortigen Halt und Schwung zu geben.

3.4. Diese Marken und Hersteller liegen vorn

Bei der Suche nach Ihrem Wanderstock werden Sie über viele Namen von Marken und Herstellern treffen. Besonders beliebt ist das deutsche Unternehmen Leki, das sich seit 1948 auf Sportausrüstung und Outdoor-Zubehör spezialisiert.

Doch auch die US-amerikanische Firma Black Diamond steht bei Wanderern und Bergsportlern hoch im Kurs. Beide Marken bieten Produkte im höheren Preissortiment an. Folgende Marken schaffen den Ausgleich, sodass Sie sich Ihr Modell aus einer Vielzahl an Produkten auswählen können:

  • Komperdell
  • McKinley
  • Ultrasport
  • Hudora
  • Swix

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4. Wie Sie die richtige Länge der Teleskop-Wänderstöcke einstellen

Um einen Wanderstock optimal zu nutzen, muss die Länge stimmen. Selbst die besten Wanderstöcke taugen nicht, wenn sie zu kurz oder zu lang für Sie sind. Die Länge ändert sich dabei je nach Größe der Person und nach der Geländeneigung. Fangen Sie mit dem Einstellen der Wanderstöcke an, indem Sie die grobe Länge mit der Faustregel berechnen: Körpergröße in cm x 0,66.

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Dann ziehen Sie Ihre Wanderschuhe oder Wanderstiefel an. Auf einem ebenen Trail befinden sich Ihre Arme beim Griff der Wanderstöcke im Idealfalls in einem Winkel von 90 Grad. Passen Sie Ihre Wanderstöcke dementsprechend an und befestigen Sie die Drehverschlüsse beziehungsweise Klemmen.

Bei einem Marsch bergauf werden die Wanderstöcke ungefähr fünf bis zehn cm verkürzt, bergab dementsprechend verlängert. Bei kurzen Momenten steileren Terrains kann vorübergehend auch die normale Länge verwendet werden. Mit der Zeit werden Sie selbst ein Gefühl dafür entwickeln, wie Ihnen die Stöcke am besten dienen.

Achtung: Unabhängig von der Stocklänge sollten Sie im extrem steilen Gelände keine Wanderstöcke verwenden. In Notfallsituationen benötigen Sie zwei freie Hände, um sich festzuhalten.

5. Wanderstöcke im Test

Die Stiftung Warentest hat noch keine Wanderstöcke getestet und benennt daher auch keinen Wanderstöcke-Testsieger.

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In der Ausgabe 3/2004 veröffentlichte das Konsument-Magazin einen Wanderstöcke-Test. Dabei wurden 20 Modelle geprüft. Kriterien waren die Ausstattung und Handhabung.

Wanderstöcke-Testsieger mit dem Urteil „sehr gut“ wurde das Modell Super Makalu Cortec Antishock PA von Leki. Es bestach vor allem durch seine Dämpfungs- und Federungselemente, eine austauschbare Spitze und dem Komfort bei der Benutzung.

Wanderstöcke Teleskop faltbar

6. Fragen rund um das Thema Wanderstöcke

6.1. Wie benutzt man Wanderstöcke?

Das Benutzen von Wanderstöcken sollte keine hohen Anforderungen an Ihre Koordination stellen. Gehen Sie zunächst sehr bewusst mit den Stöcken, bis Sie die Technik verinnerlicht haben.

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Das Prinzip ist einfach: Nehmen Sie den linken Fuß nach vorn, setzen Sie zeitgleich den Stock in der rechten Hand auf. Mit dem rechten Fuß kommt dann der linke Arm nach vorn. Diese diagonale Technik benutzen Sie ebenfalls beim Einsatz eines einzelnen Wanderstocks.

6.2. Was ist der Unterschied zwischen Trekkingstöcken und Nordic-Walking-Stöcken?

Nordic Walking ist ein Laufsport mit schnellem Schritt, der auf befestigtem Boden ausgeübt wird. Im Gegensatz zum Wandern orientiert sich die Bewegung eher am Ski-Langlauf. Nordic-Walking-Stöcke sind meist schmaler und noch leichter als Wanderstöcke. Auch sind sie immer einteilig und können nicht in der Länge verstellt werden.

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