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Wandfarben-Vergleich 2018

Die Redaktion vom Test- und Vergleichsportal von OE24.at präsentiert Ihnen die besten Wandfarben.

Häufig braucht man als Mieter Wandfarbe, sobald man umzieht und die alte Wohnung möglichst sauber und frisch gestrichen an den Nachmieter übergeben muss. Aber oft ist es auch eine Umgestaltung der eigenen vier Wände, die nach neuen Innenraumfarben und anderer Dekoration schreit.

Wandfarben-Tests zeigen, dass es erhebliche Qualitätsunterschiede bei den Farben gibt. Lesen Sie diese Kaufberatung, um zu erfahren, worauf Sie achten müssen.

Kaufberatung zum Wandfarbe-Test bzw. Vergleich: Wir helfen Ihnen bei der Auswahl Ihres Wandfarbe-Testsiegers!

  • Am wichtigsten bei Wandfarbe ist die Deckkraft. Sie sorgt dafür, dass Sie oft nur in einem Anstrich ein strahlendes, neues Farbergebnis erhalten.
  • Informieren Sie sich gut, welche Farbe für den gewünschten Zweck geeignet ist. Sie sollten auf zu stark ausdünstende Innenfarben verzichten.
  • Eine niedrige Nassabriebklasse kann von Vorteil sein, wenn Sie Ihre Wände ab und zu mit einem feuchten Tuch abwischen möchten – das ist gerade in der Küche praktisch.

wandfarben-test

Deckkraft und Nassabriebklasse sind neben dem Glanzgrad nur wenige wichtige Faktoren. Auch der geeignete Untergrund spielt eine Rolle. Manche Menschen suchen beispielsweise Bio-Wandfarbe oder natürliche Wandfarbe, die im besten Fall sogar noch vegan ist. Diese und viele weitere Informationen erhalten Sie im Wandfarben-Vergleich.

1. Wandfarben und ihre verschiedenen Bestandteile

Wandfarbe wird im Fachjargon als Dispersionsfarbe bezeichnet. Dieser Begriff kommt daher, dass die Farbe aus einer Dispersion aus Binde- und Lösungsmitteln, Pigmenten und Füllstoffen besteht. Es handelt sich dabei um die klassischen Farben für den Innenraum, die Sie mit weißer Farbe oder anderen bunten Farbtönen mischen können. Ihren Wandfarben-Ideen für helle und dunkle Farben sind dank einer schier unendlichen Wandfarben-Palette daher keine Grenzen gesetzt.

Meistens handelt es sich bei den Dispersionsfarben um eine Kunststoffdispersion, die aus Kunstharzen wie Acrylharzen oder Kunststoffen wie Polyvinylacetat bestehen. Diese werden mit Wasser gestreckt, damit die Wandfarbe die perfekte Konsistenz zur Verarbeitung erreicht. Bei den Inhaltsstoffen unterscheiden sich die Wandfarben zum Glück nur partiell, indem verschiedene Pigmente, Stabilisatoren oder Entschäumer hinzugefügt wurden.

Generell sind mittel- bis hochpreisige Innenraumfarben von der Deckkraft her jedoch empfehlenswerter als günstige Wandfarben. Wir nennen Ihnen die wichtigsten Faktoren bei der Wahl Ihrer Wandfarbe:

  • hohe bis sehr hohe Deckkraft
  • kein stechender, langanhaltender Geruch
  • nicht zu dünnflüssig
  • Deckkraft auf dunklen Farben manchmal nicht optimal
  • zu dickflüssige Farbe führt zu höherem Verbrauch

2. Wandfarben-Kaufberatung: Ergiebigkeit und Deckkraft sind wichtig

Zunächst einmal ist es wichtig, dass Sie herausfinden, welche Art Wandfarbe für Ihren Bedarf am besten geeignet ist. Schließlich besteht ein Unterschied darin, ob Sie eine Fassadenfarbe benötigen, eine Farbe für feuchte Räume wie Bad oder Keller oder eine Wandfarbe für Ihr Wohnzimmer. Nebenbei orientieren Sie sich vielleicht an Wandfarben Trends, einer gewissen Wandfarben Palette oder wollen sogar neue Wandfarben Muster ausprobieren. Hierfür gibt es spezielle Effekt-Farben, mit denen Sie Wischtechniken auf die Wand aufbringen können.

Wenn Sie verschiedene Wandfarben kombinieren möchten, sollten die Innenfarben auf derselben Basis aufgebaut sein, damit sich unterschiedliche Inhaltsstoffe nicht gegenseitig abstoßen. Wir zeigen Ihnen, welche Unterschiede es bei Wandfarben gibt:

Farb-Typ Merkmale
Kunstharzdispersionsfarbe
  • sind mit vielen Abtönfarben mischbar
  • in verschiedensten Preisklassen zu kaufen
Naturdispersionsfarbe
  • ohne synthetische Zusatzstoffe
  • mit Rizinusöl oder Leinöl versehen
  • Wandfarben-Farbauswahl eher gering und teurer in der Anschaffung
Emulsionsfarbe
  • vor allem für Holz geeignet
  • günstig im Preis

2.1. Deckkraft der Wandfarbe

Im besten Fall deckt Ihre Wandfarbe in weiß, grau oder creme direkt beim ersten Anstrich. Dann können Sie von einer guten Qualität der Wandfarben ausgehen – vor allem bei hellen Wandfarben. Damit Sie besser herausfinden können, ob Ihre gewünschte Wandfarbe eine hohe Deckkraft hat, geben die verschiedenen Hersteller wie Alpina und Obi eine sogenannte Deckkraftklasse an. Sie wird in Stufen von 1 bis 4 unterteilt.

Stufen der Deckkraft

Stufe 1 = Die Deckkraft liegt bei mindestens 99,5 %
Stufe 2 = Die Deckkraft liegt bei mindestens 98,0 %
Stufe 3 = Die Deckkraft liegt bei mindestens 95,0 %
Stufe 4 = Die Deckkraft liegt unter 95,0 %

Kaufen Sie eine Wandfarbe aus Wandfarben-Tests 2018 der Deckkraftklasse 1, reicht es, die Wände einmal zu streichen. Die Innenfarbe deckt dann sofort und überstreicht auch Trendfarben wie Altblau und Altrosa mit einem Anstrich. Mit einer Farbe der Klassen 2 oder 3 braucht es meistens mehrere Anstriche, außer die darunterliegende Farbe ist ebenfalls weiß oder in Wandfarben aus Pastell oder Erdtönen gehalten. Das kostet Sie natürlich mehr Zeit und mehr Arbeit, auch wenn laut Tests Innenfarben in dieser Deckkraftklasse meistens günstiger sind. Durch den Kauf günstiger Wandfarbe können Sie also in manchen Fällen richtig Geld sparen, dürfen den zusätzlichen Zeitaufwand allerdings nicht vergessen.

Tipp: Wenn Sie nicht zu viel Zeit mit dem Streichen verbringen wollen, sollten Sie lieber in eine teurere und dafür gut deckende Wandfarbe investieren. So sparen Sie sich den doppelten Anstrich.

2.2. Ergiebigkeit der Wandfarbe

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Mit Wandfarbe der Deckkraftklasse 1 müssen Sie nur einmal streichen.

Egal ob Sie Wandfarben für Ihr Wohnzimmer, Wandfarben für Ihr Arbeitszimmer, Wandfarben für Ihr Schlafzimmer oder Wandfarben für außen suchen – die Ergiebigkeit spielt immer eine große Rolle. Je ergiebiger die Innenfarben im Auftrag sind, desto weniger Farbe brauchen Sie und desto günstiger wird die Neugestaltung Ihrer vier Wände im Gesamten.

Gerade wenn Sie mehrere Räume mit modernen Wandfarben neu gestalten möchten, können Sie Zeit und Geld sparen, wenn die Ergiebigkeit Ihrer Farben besser ist. Messen Sie vor dem Kauf der Innenfarben Ihre Räume aus und berechnen Sie, wie viel Fläche Sie streichen möchten. Die Hersteller geben auf den Farbeimern an, für welche Quadratmeter-Anzahl ein Eimer Farbe ausreicht.

Meistens erhalten Sie Innenfarbe in einem praktischen Eimer von 10 Litern Inhalt. Lassen Sie sich beraten, ob die Angabe zur Ergiebigkeit und der Fläche realistisch ist und kaufen Sie im Zweifel lieber etwas mehr Farbe.

Manche Wände und Tapeten können deutlich mehr Farbe aufnehmen als üblich. Es kann also durchaus sein, dass Sie mehr Farbe benötigen als auf dem Farbeimer angegeben ist.

2.3. Auf die Nassabriebklasse achten

Die Nassabriebklasse ist ein wichtiger Faktor für alle Räume und besonders für die, in denen es zu Feuchtigkeit kommen kann. Das ist besonders in Küche und Bad der Fall, manchmal auch im Keller. Die Nassabriebklasse besagt, wie strapazierfähig die Wände sind. Sie wird in 5 Stufen angegeben.

Stufen der Nassabriebklasse

Stufe 1 = Der Anstrich reibt nicht ab.
Stufe 2 = Der Anstrich ist scheuerbeständig und besonders für stärker beanspruchte Räume geeignet.
Stufe 3 = Der Anstrich ist waschbeständig und für normale Räume geeignet.
Stufe 4 und 5 = Der Anstrich zeigt beim Wischen einen deutlichen Abrieb und ist daher nur für Keller und Schuppen geeignet.

Bei den Nassabriebklassen 1 und 2 heißt es, dass Sie die Wand mit einem feuchten Tuch oder Schwamm abwischen können, ohne dass sich Farbe ablöst.

3. 33 Wandfarben im Test der Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest hat 33 Wandfarben untersucht. Dabei waren Deckkraft und enthaltene Konservierungsstoffe nur einige Faktoren im Wandfarben-Vergleich. Bei der Deckkraft konnten teilweise nicht einmal Wandfarben der Deckkraftklasse 1 überzeugen. Nicht immer war die Deckkraft so gut wie erwartet. Sehr gut kamen die Wandfarben in puncto Konservierungsstoffe weg, da die wenigsten wirklich kritisch waren.

Das ist besonders für Allergiker gut zu wissen, obwohl Sie natürlich darauf achten sollten, prinzipiell für eine gute Raumbelüftung während des Streichens zu achten. Wandfarben Testsieger wurde Alpina Weiß mit der Note 1,6. Es gehört damit zu den besten Wandfarben, auch wenn andere mit den Noten 1,8 kurz darauf folgten. Dazu gehören beispielsweise Wandfarben von Schöner Wohnen und Obi.

4. Noch mehr Wandfarben-Ideen

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Lassen Sie Ihrer Fantasie bei der Wahl Ihrer neuen Wandfarbe freien Lauf.

Bei der Wahl Ihrer Wandfarben sind Ihnen fast keine Grenzen gesetzt. Natürlich müssen Sie entscheiden, wo Sie welche Wandfarbe in Ihrem Zuhause benutzen, denn Wandfarben im Flur müssen gegebenenfalls mehr aushalten als Wandfarben im Kinderzimmer oder einfache Wandfarben-Muster. Bei der Wandgestaltung kommt es zudem darauf an, ob Sie matte oder glänzende Innenfarbe bevorzugen, wie Sie verschiedene Wandfarben miteinander kombinieren und wie die Wirkung auf den gesamten Raum ist. So können bestimmte Wandfarben Räume größer wirken lassen, während andere Wandfarben beruhigen. Auf den Einsatzbereich sollten Sie bei der Farbauswahl Ihrer Wandfarben also unbedingt achten.

Lassen Sie sich auch unbedingt von modernen Wandfarben inspirieren, da diese oft neue Texturen zur Geltung bringen oder mit besonderen Strukturen arbeiten. Manchmal können Sie so Ihre Wandfarben ändern, ohne zu streichen – indem Sie zum Beispiel einen farbigen Putz auftragen. Dieser hat die Farbe schon mit dem Putz vereint und Sie haben ein 2-in-1-Produkt. Bei der Wandfarben Palette und den Wandfarben Trends können Sie Ihrer Fantasie freien Lauf lassen!

Fragen Sie sich, wie Sie übrige Wandfarben entsorgen? Eingetrocknete Farbreste kommen in den Restmüll, flüssige Farbreste sollten Sie zu einem Recyclinghof bringen.

5. Wichtige Wandfarben-Hersteller und Marken

Es gibt eine Vielzahl an Marken, die Wandfarben im Sortiment haben. Dazu gehören Baumärkte wie Obi und Bauhaus, Hersteller wie Alpina oder günstige Wandfarben von Aldi und Lidl.

  • Auro
  • Alpina
  • Bauhaus
  • Caparol
  • Pigrol
  • Obi
  • Signeo
  • Schöner Wohnen
  • Wilckens

6. Fragen und Antworten zum Thema Wandfarben

6.1. Wie trocknet Wandfarbe am schnellsten?

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Wandfarbe trocknet schneller, wenn der gestrichene Raum warm ist.

Je nachdem wie warm es in dem Raum ist, den Sie streichen, trocknet Wandfarbe schneller oder weniger schnell. Wandfarben-Tests haben gezeigt, dass in gut beheizten Räumen das Trocknen nur ein paar Stunden dauert. In kühlen Räumen kann es jedoch mehr als 12 Stunden dauern, bis die Farbe vollständig trocken ist. Zudem kommt es darauf an, wie dick und in wie vielen Schichten die Innenfarben aufgetragen wurden.

6.2. Wie bekommt man Wandfarben aus Kleidung?

Wenn Sie aus Versehen Ihre gute Kleidung mit Wandfarbe beschmiert haben, gibt es ein paar hilfreiche Tricks, um die Farbe loszuwerden. Feuchte Farbe lässt sich oft mit einem nassen Tuch wegwischen, trockene Farbe bröckelt von der Kleidung ab. Ansonsten hilft Haarspray, das Sie auf den Farbfleck sprühen und kurz einwirken lassen.

6.3. Wie lang muss Farbe vor dem zweiten Anstrich trocknen?

Orientieren Sie sich bei dieser Frage am besten an den Angaben des Herstellers auf dem Farbeimer. Prinzipiell kann man aber sagen, dass eine Wand bereit für den zweiten Anstrich ist, sobald der erste Anstrich matt angetrocknet ist.

6.4. Was sind RAL-Farben?

RAL steht für den Reichs-Ausschuss für Lieferbedingungen. Er gab einen Farbkatalog heraus, in welchem jede Farbe eine vierstellige Nummer besitzt. Es ist dank dieser Nummern nicht mehr nötig, ein Muster mit dem Farbwunsch vorzulegen, sondern Sie nennen einfach die RAL-Nummer, um Ihre Wunschfarbe zu erhalten.

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