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Wildkamera Vergleich 2018

Die Redaktion vom Test- und Vergleichsportal von OE24.at präsentiert Ihnen die besten Wildkameras.

Wildkameras dienen nicht nur zur Beobachtung von wilder Fauna und zur Aufnahme von Jahreszeiten-Zyklen – sie eignen sich zusätzlich auch gut zur Objektüberwachung. Die Modelle aus unserer Test- bzw. Vergleichstabelle haben wir nach Bild- und Videoqualität, aber auch nach Reaktionszeit beim Auslösen bewertet.

Wenn Sie ein besonders weites Bildfeld abdecken wollen, sollten Sie ein Kameramodell mit einer möglichst großen Reichweite wählen. Während einige Modelle hier gerade einmal 10 oder 15 Meter abdecken, schaffen andere 20 oder gar 50. Nicht alle Wildkameras verfügen über das gleiche Zubehör wie beispielweise Batterien, Video- und USB-Kabel.

Kaufberatung zum Wildkamera-Test bzw. Vergleich: Wir helfen Ihnen bei der Auswahl Ihres Wildkamera-Testsiegers!

  • Eine Wildkamera ist nicht nur zur Aufnahme von wilden Tieren geeignet, sondern auch zur Überwachung von Objekten oder in der Natur gelegenen Orten.
  • Sie haben grundlegend die Wahl zwischen zwei verschiedenen Arten von Wildtierkameras: Modelle mit weißen LEDs leuchten sehr stark beim Auslösen und eignen sich daher schlecht zur Überwachung von Objekten. Wildkameras mit schwarzen LEDs erzeugen dunklere Aufnahmen und verzichten dabei auf Blitzlicht, was ihnen bei der Objektüberwachung einen Vorteil verschafft.
  • Achten Sie beim Kauf neben einer möglichst hohen Bildauflösung auch auf eine große Reichweite der Kamera: 15 bis 20 Meter sollte Ihre neue Wildkamera mindestens schaffen.

wildkamera-test

Mit einer Wildtierkamera kann man tatsächlich das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden – oder sich schlicht auf eine Seite der Medaille konzentrieren. Einerseits können Sie als Waldanlieger mit einer solchen Kamera endlich überprüfen, welche wilden Tiere sich auf welche Art und Weise über Ihre Nutztiere hermachen. Andererseits kommen Sie als Naturliebhaber mit solch einer harmlosen Fotofalle den vierbeinigen Waldbewohnern sehr nahe.

Auf welche Art und Weise Sie Ihr Exemplar auch zu nutzen gedenken – mit unserem großen Wildkamera-Vergleich 2018 finden Sie ganz sicher das für Ihre Zwecke am besten geeignete Exemplar. In unserem Ratgeber erklären wir Ihnen nicht nur den Unterschied zwischen Wildkameras mit schwarzen und jenen mit weißen LED-Leuchten, sondern erläutern Ihnen zudem noch, worauf Sie beim Kauf unbedingt achten sollten.

1. Wildkameras als Allzweckwaffe: Das kann (und darf) sie alles

Tierbeobachtungkamera oder Kamerafalle?

Wildkameras sind unter zahlreichen Namen bekannt – allen gleich ist jedoch die Funktionsweise: Eine Digitalkamera ist entsprechend mit einem Tarnmuster verkleidet, welches an die Bundeswehr erinnert und durch einen Bewegungsmelder oder auch Temperatursensoren wird ein Foto ausgelöst, das ansonsten scheue Tiere digital festhält.

Begonnen hat alles bereits zum Ende des 19. Jahrhunderts: Damals machte ein Naturfotograf spektakuläre Aufnahmen von Wildtieren, die einige Jahre später (1906) vom mittlerweile legendären Wissenschaftsmagazin National Geographic veröffentlicht wurden. Damals nutzte man noch einen Infrarotblitz, heute sind die Benachrichtgung via E-Mail oder MMS Standard. Wofür aber kann man eine moderne Wildtierkamera eigentlich alles nutzen? Und wozu darf man sie nutzen? Zunächst die Nutzmöglichkeiten:

  • Aufnahme von wilden Tieren
  • Nutzung für künstlerisch wertvolle Zeitraffer-Aufnahmen (bspw. Sonnenauf- und Untergang)
  • Schädlingsbekämpfung bzw. Identifizierung von bestimmten „Schädlingen“ (in Kellern, Dachböden, an Autos)
  • Aufdeckung von Umweltverschmutzung (illegales Ablagern von Müll im Wald oder an Parkplätzen)
  • Absicherung der eigenen Privatgrundstücke (Nutzung als Überwachungskamera)

Rechtlich gibt es dabei einiges zu beobachten. Grundlegend gilt: Wälder in der Bundesrepublik sind zunächst einmal für jeden frei zugänglich. Die private Nutzung von Tierbeobachtungskameras in „deutschen“ Wäldern  ist prinzipiell nicht gestattet, obwohl Ausnahmen (bspw. zu Forschungszwecken) durchaus zulässig, aber vorher zu beantragen sind. Details werden in Paragraph 6b des Bundesdatenschutzgesetzes geregelt.

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2. Die verschiedenen Wildkamera-Typen: Auf die LEDs kommt es an

Prinzipiell werden Wildkameras anhand ihrer LED-Farben unterschieden – das mag zunächst marginal erscheinen, ist es aber in der Praxis nicht. Warum die verschiedenen LED-Arten eine Rolle spielen, erläutern wir Ihnen in unserer Typentabelle:

Wildkamera-Typ Beschreibung
Wildkamera mit weißen LEDs

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Wildtierkameras der Kategorie „weißes LED-Licht“ erzeugen bei der Selbstauslösung einen für den Menschen wahrnehmbaren Blitz und auch in der Nacht bzw. in der Dämmerung wird dieser Kamera-Typ anhand eines roten Leuchtens schnell sichtbar. Wildtiere jedoch werden nachweislich nicht abschreckt.

Vorteil: Deutlich besseres Licht bzw. bessere Ausstrahlung der Umgebung, auch weiter entfernte Objekte sind gut sichtbar.

Nachteil: Eignet sich nicht zur Überwachung von Grundstücken oder Objekten, da durch rotes Leuchten sowie starken Blitz sehr auffällig.

Wildkamera mit schwarzen LEDs

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Wildkameras mit schwarzen LED-Leuchten erzeugen ein deutlich schwächeres, aber für die Augen eines Menschen unsichtbares Blitzlicht, was diese Art Wildkamera sehr viel eher zum Verstecken eignet.

Vorteil: Eignen sich sehr gut für Aufnahmen im Nahbereich (Objektschutz).

Nachteil: Ausleuchtung der Umgebung ist wesentlich schwächer (selbst bei größerer Anzahl von LED-Leuchten).

Gibt es Alternativen bzw. „das Beste aus beiden Welten“? Gerade für die Objektüberwachung lohnt sich der Einsatz von Überwachungskameras, welche die gemachten Aufnahmen nach Auslösung des Bewegungssensors direkt (etwa via App) auf das Telefon des Empfängers übertragen.

Unbedingt zu erwähnen seien an dieser Stelle Kameras der SnapShot-Reihe des Herstellers Dörr, obwohl es sich hierbei streng genommen nicht um klassische Wildkameras handelt. Die gemachten Bilder werden bei diesen Kameras über eine integrierte SIM-Karte und via Mobilfunk übertragen.

Da gerade im Wald oder in abgelegenen Naturschutzgebieten der Mobilfunk-Empfang tendenziell mangelhaft ist, erweisen sich diese Kameras zur Tierbeobachtung als eher suboptimal.

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Bei einer Wildkamera mit SIM-Karte können Sie sich die gemachten Aufnahmen direkt auf Ihr Smartphone schicken lassen.

3. Kaufberatung für Wildkameras: Hierauf sollten Sie achten

Damit Sie nicht irgendeine günstige Wildkamera kaufen, haben wir Ihnen an dieser Stelle die wichtigsten Kaufkriterien zusammengestellt. Neben der Unterscheidung zwischen schwarzen und weißen LEDs in Wildkameras gibt es noch einige andere zu überdenkende Punkte, aber nach diesem Kapitel sollten Sie in der Lage sein, alsbald zu Ihrem persönlichen Wildkamera-Testsieger zu finden.

3.1. Bildqualität und Auflösung

Wie bei allen Kameras sollten Sie in erster Linie auf die Bildqualität achten, denn selbst die ansonsten beste Wildkamera nützt Ihnen nicht viel, wenn die Wildaufnahmen nicht ausreichend scharf und klar sind: 12 Megapixel sollten es also schon sein.

Ähnlich steht es mit der Videoqualität: Während Aufnahmen in Ultra HD (4K) noch nicht weit verbreitet sind, sollten Sie ein Modell wählen, das mindestens über Full HD verfügt. Die Daten zur Videoauflösung noch einmal zur Übersicht:

  • HD ready: 1.280 x 720 Pixel
  • Full HD: 1.920 x 1.080 Pixel
  • Ultra HD (4K): 3.840 x 2.160 Pixel

3.2. Zur Reichweite: Bis zu 50 Meter sind möglich

Ähnlich elementar wie die Bildqualität ist die Reichweite der Kamera – insbesondere dann, wenn sich der Bewegungsmelder nicht direkt in der Nähe der Kamera befindet oder wenn die Kamera aus Sicherheitsgründen an einem höher gelegenen Ort platziert wurde.

Die meisten Wildkameras kommen in Sachen Reichweite auf maximal etwa 15 bis 20 Meter – einige wenige schaffen gerade einmal 10 und andere glänzen (laut den Angaben der Hersteller) mit einer maximalen Reichweite von ca. 50 Metern.

Erfahrungsgemäß – unabhängig von der gemachten Angaben – wird der Bereich zwischen 10 und 15 Metern vor der Kamera am effektivsten ausgeleuchtet.

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Bei einer Wildkamera mit Selbstauslöser und hoher Bildauflösung können beeindruckende Aufnahmen wie diese entstehen.

3.3. Zur Stromversorgung: AA ist die Norm

Tierbeobachtungskameras werden üblicherweise an Orten installiert, die nicht regelmäßig überprüft werden können, weswegen gerade ein möglichst lange anhaltender Akku von Vorteil ist.

Die meisten Wildkameras aus unserem Vergleich greifen dabei auf Batterien der Größe AA zurück, wobei Sie hier genau hinsehen sollten: Während einige Exemplare Platz für gleich 12 Batterien bzw. Akkus zur Verfügung haben, kommen andere nur mit 8 oder gar 4 Stück aus. Es gilt: Je mehr Akku-Platz bereitsteht, desto länger können Sie Ihre Kamera am Laufen halten.

3.4. Zum Wildkamera-Display

Die meisten Modelle aus üblichen Wildkamera-Tests kämpfen mit dem gleichen Dilemma: Sobald das Gerät erst einmal fest am gewünschten Objekt installiert ist, ist es relativ umständlich, das Display bzw. den Monitor zu überblicken. Schlimmer noch: Viele Modelle verfügen erst gar nicht über ein entsprechendes Display – falls Ihnen dies also wichtig ist, sollten Sie auf die entsprechenden Angaben in unserer Test- bzw. Vergleichstabelle achten.

Tipp: Entnehmen Sie einfach die SD-Karte und überprüfen Sie das Foto- und Videomaterial anhand einer Digitalkamera anstatt die Wild-Überwachungskamera einmal komplett ab- und wieder anzubauen.

3.5. Sonstiges bzw. Zusatzfunktionen

Einige Modelle aus unserem Wildkamera-Vergleich trumpfen mit interessanten Zusatzfunktionen auf, bspw. einem Zeitraffer-Modus. Dieser ist insbesondere dann lohnenswert, wenn Sie nicht nur Tiere vor die Linse bekommen möchten, sondern auch an der umliegenden Landschaft interessiert sind und diese zum Sonnenauf- bzw. Untergang festhalten möchten.

In diesem Zusammenhang interessant ist die Aufnahme von zeitlich vorher festgelegten Intervallen. Auf diese Weise nimmt die Kamera Bilder von ein und demselben Ort auf – über mehrere Wochen, Monate oder gar über die verschiedenen Jahreszeiten hinweg.

Verfügt Ihre Wildkamera über eine SIM-Karte oder eine WLAN-Verbindung, können Sie diese nicht nur mit Ihrem Smartphone von weiter Ferne heraus aktivieren bzw. steuern, sondern Sie derart kalibrieren, dass Fotos und Videoaufnahmen nach Auslöse direkt auf Ihr Telefon gesendet werden.

Mithilfe einer entsprechenden App können Sie auf diese Weise nicht nur schöne Aufnahmen von Flora und Fauna genießen, sondern ggf. auch überprüfen, ob Ihr Bauernhof bzw. Ihr Garagentor oder Kellereingang sicher ist.

4. Fragen und Antworten rund um das Thema Wild-Überwachungskamera

Falls Sie noch immer einige Fragen zum Thema haben, hoffen wir, Ihnen diese in diesem letzten Kapitel beantworten zu können.

4.1. Welche Marken und Hersteller von Unterwasserkameras gibt es?

Immer mehr Anbieter von Wildkameras versuchen mit unterschiedlichen Modellen ihr Glück auf einem hart umkämpften Markt. Die wichtigsten von Ihnen sind dabei die folgenden:

  • Apeman
  • Dörr
  • Minox
  • SecaCam
  • ICUserver
  • Linkpower
  • Net Wildvision
  • VicTsing
  • Crenova
  • Ultrasport
  • Medion
  • Bearstep

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4.2. Gibt es bereits einen Unterwasserkamera-Test der Stiftung Warentest?

Obwohl sich die Kollegen von der Stiftung Warentest gerne mit Kamera-Themen auseinandersetzen, wurde bislang noch kein expliziter Wildkamera-Test angegangen. Dieses Kamera-Thema gilt nach wie vor als ein eher spezielles Randthema.

4.3. Was ist die beste Höhe zur Anbringung einer Wildkamera?

Die richtige Höhe zur Befestigung Ihrer neuen Wildkamera ist essenziell, weswegen Sie hier genau drauf achten sollten. Grundlegend gilt natürlich: Hauptsächlich am Waldboden lebende Tiere (wie bspw. Rehe, Füchse, Wildschweine, Hasen und auch Wölfe) werden Sie kaum erwischen, wenn Ihre Kamera in 2 Metern Höhe an einem Baum installiert wurde – wir empfehlen hier die Installation etwa auf Hüfthöhe.

Wichtig ist, die Kamera nicht nur zum Schutz vor Wildtieren, sondern ggf. auch vor neugierigen Menschen entsprechend zu verdecken. Vergessen Sie in keinem Fall,

  1. die Kamera möglichst stabil zu positionieren und gegen eventuelles Abrutschen entsprechend zu sichern,
  2. einige Test-Aufnahmen zu machen und
  3. den Akkustand zu überprüfen,

bevor Sie Ihre Wildkamera Wald und Tieren hinterlassen.

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