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Winterreifen Vergleich 2018

Die Redaktion vom Test- und Vergleichsportal von OE24.at präsentiert Ihnen die besten Winterräder.

Kaufberatung zum Winterreifen-Test bzw. Vergleich: Wir helfen Ihnen bei der Auswahl Ihres Winterrad-Testsiegers!

  • Winterreifen stellen einen Reifentyp dar, der bei Schnee, Eis und Glätte ein sicheres Fahrverhalten und einen möglichst kurzen Bremsweg Ihres Fahrzeugs ermöglicht.
  • Die für Ihr Fahrzeug zugelassenen Reifengrößen entnehmen Sie Ihrer Zulassungsbescheinigung (Teil I).
  • Der Wechsel auf Winterreifen ist bei winterlichen Straßenbedingungen in Deutschland laut Straßenverkehrsordnung (StVO) vorgeschrieben.

Winterräder im Schnee

Wenn der Winter anbricht, stehen viele Autofahrer vor einer Reihe ärgerlicher Probleme. Neben der Autobatterie, die streikt, kämpft man dann auch noch mit zugefrorenen Türdichtungen sowie weiteren temperaturbedingten Ausfallerscheinungen seines vierrädrigen Gefährts. Doch wenn die Straßen glatt sind und Sie womöglich einen Skiurlaub planen, sollten Sie auf eine Sache besonders achten – die Winterreifen.

In unserem Winterreifen-Vergleich 2018 haben wir für Sie deshalb einen Winterreifen-Vergleichssieger gekürt, damit Sie auf verschneiten und eisglatten Straßen immer die Spur behalten. In unserer Kaufberatung erhalten Sie zudem wichtige Tipps rund um das Thema Winterreifen wie die erhältlichen Reifendimensionen, damit Sie später den besten Winterreifen für Ihr Fahrzeug wählen können.

Zudem möchten wir Sie auch auf unsere weiteren Produktvergleiche hinweisen, die es Ihnen erlauben, Ihr Auto winterfest zu machen:

1. Mit dem richtigen Reifen kann der Winter kommen…

Was verbirgt sich hinter der  Reifenbezeichnung?

Wollen Sie Winterreifen kaufen, sind die richtigen Dimensionen, aufgedruckt auf der Reifenflanke, entscheidend. Ein Beispiel: 225/45 R18 95V. Die erste Zahl gibt die Reifenbreite in Millimeter an, gefolgt vom Reifenquerschnitt, der das Verhältnis von Reifenhöhe und -breite in Prozent angibt. Das R steht dabei für Radialreifen. Hiernach folgt die erforderliche Zollgröße der Felge sowie der Tragfähigkeits- und Geschwindigkeitsindex.
winterreifen bezeichnung

Winterreifen stellen neben Sommer- sowie Allwetterreifen einen Fahrzeugreifentyp dar, der besonders bei winterlichen Außenbedingungen die bestmögliche Haftung und den kürzesten Bremsweg auf der glatten, nassen oder verschneiten Fahrbahn bietet. Charakteristisch hierfür ist das an der Seitenflanke des Reifens zu findende „M S“- Symbol, welches für Matsch und Schnee steht und den Einsatzzweck des Reifens bestimmt.

Für die gegenüber anderen Reifentypen verbesserte Fahrbahnhaftung sorgt dabei neben einem speziellen, mit Lamellen versehenen Reifenprofil auch die Gummimischung. Dank ihres hohen Kautschukanteils verhärtet sie bei niedrigen Temperaturen nicht so schnell wie beispielsweise das Gummi der Sommerreifen.

Allerdings erhöht sich dadurch auch die Fahrbahnhaftung, was auch einen erhöhten Kraftstoffverbrauch – besonders bei hohen Geschwindigkeiten – verursacht. Daher sollten Sie maximal 130 km/h mit Ihren Winterreifen fahren.

Winterreifen-Alter: Bei Alterungsrissen oder sprödem Gummi sollten Reifen generell erneuert werden. Gleiches gilt auch bei der Unterschreitung der gesetzlichen Mindestprofiltiefe von 1,6 mm. Allerdings raten wir Ihnen, eine Reifenwechsel aus Sicherheitsgründen bereits bei einer Profiltiefe von 4 mm vorzunehmen.

2. Was gilt es beim Kauf von Winterreifen zu berücksichtigen?

winterräder

Mit Winterrädern fahren Sie im Winter sicherer als mit Sommer- oder Ganzjahresreifen. Allerdings sollte die Profiltiefe von Winterreifen mindestens 1,6 mm betragen, wobei vier Millimeter als besseres Sicherheitspuffer im Winter gelten.

Bei der Wahl der richtigen Winterräder sollten Sie speziell auf die für Ihr Fahrzeug zugelassenen Reifen- und Felgendimensionen achten, die Sie Ihrer Zulassungsbescheinigung (Teil I) entnehmen.

Aus welchen Angaben sich eine Reifendimension nun genau zusammensetzt, möchten wir Ihnen nachfolgend näher erläutern.

2.1. Reifenbreite: Achten Sie auf die genauen Maße

Die Reifenbreite wird bei allen Reifentypen in Millimetern angegeben und stellt die erste Angabe in der Reifenbezeichnung dar. Sie kann je nach Fahrzeug- bzw. Felgentyp von 125 mm bis 300 mm und mehr reichen. Prinzipiell lässt sich also feststellen, dass Reifen mit einer hohen Breite für größere Felgen geeignet sind.

So lässt sich beispielsweise ein 225-Reifen nicht auf einer 13-Zoll Felge montieren, da diese hierfür schlichtweg zu klein ist. Die in unserem Vergleich vertretenen Reifen weisen eine Breite von 175 mm bis 225 mm auf und eignen sich somit für Felgengrößen von 14 bis 18 Zoll.

2.2. Reifenquerschnitt: Ein niedriger Wert steht für breite Reifen

winterreifen-mit-felgen

Je nach Querschnitt und Breite des Reifens sollten auch die Schneeketten ausgewählt werden.

Der Reifenquerschnitt wird mit der zweiten Zahl der Reifenbezeichnung angegeben und bezeichnet das Verhältnis von Höhe und Breite des Reifens in Prozent.

So bedeutet ein 50er-Reifenquerschnitt etwa, dass die Reifenhöhe 50 % der Reifenbreite beträgt. Wie unser Vergleich gezeigt hat, beträgt dieser bei den von uns verglichenen Modellen meist 45 bis 65 %.

Ab einem Wert von 55 % oder weniger spricht man auch von Breitreifen. Diese heben sich durch ein gute Handling, eine gute Bremsleistung und eine hohe Fahrstabilität aus. Allerdings bedeutet eine breite Auflagefläche auch immer einen höheren Rollwiderstand, was den Kraftstoffverbrauch erhöht.

2.3. Felgendurchmesser: Pkw-üblich sind 14 – 16 Zoll

Der Felgendurchmesser wird in Zoll angegeben. Bei Kraftfahrzeugen findet man grundsätzlich Zollgrößen von 13 bis mehr als 20 Zoll, was vom Fahrzeugtyp sowie dem Einsatzzweck abhängig ist. Für die meisten Pkw sind Felgengrößen von 14 bis 16 Zoll üblich.

Sportwagen besitzen in der Regel größere Reifendimensionen als Kleinwagen, was hierbei dem erhöhten Traktionsbedarf bei hohen Geschwindigkeiten und den höheren Belastungen bei sportlicher Fahrweise geschuldet ist.

2.4. Tragfähigkeits- sowie Geschwindigkeitsindex

winterreifen-günstig

Im Winter sollten Sie aufgrund der unberechenbaren Wetterbedingungen immer mit angepasster Geschwindigkeit fahren, sonst können auch Winterräder keine zusätzliche Sicherheit bieten.

Die beiden letzten Angaben in der Reifenbezeichnung bestimmen die maximale Last in kg, die ein Reifen aushalten kann sowie die zulässige Höchstgeschwindigkeit.

Bei der Tragfähigkeit ergibt beispielsweise die Zahl 91 eine maximale Belastbarkeit des Reifens von 615 kg, wohingegen ein Index von 95 die Belastung eines Reifens mit bis zu 690 kg erlaubt.

Der Geschwindigkeitsindex wird mit einem Buchstaben angegeben und bezeichnet die Maximalgeschwindigkeit, bei welcher der Reifen entsprechend seinen Eigenschaften läuft.

Damit Sie auch im Winter sicher unterwegs sind und das mit einer den Fahrbahneigenschaften sowie Reifen angepassten Geschwindigkeit, erhalten Sie von uns noch eine Übersicht zu den gängigsten Geschwindigkeitsindices:

Geschwindigkeitsindex zulässige Höchstgeschwindigekit
R bis max. 170 km/h
S bis max. 180 km/h
T bis max. 190 km/h
U bis max. 200 km/h
H bis max. 210 km/h
V bis max. 240 km/h

2.5. Reifenlabel: Lauflautstärke und Kraftstoffeffizienz auf einen Blick

winterreifen-kaufen

Das Reifenlabel enthält wichtige Informationen für den Reifenkäufer.

Heutzutage erhältliche Reifen verfügen mit dem sogenannten Reifenlabel über eine Übersicht zu wichtigen Reifeneigenschaften wie Reifengeräusch, Kraftstoffeffizienz und Nasshaftung.

Beim Abrollen des Reifens entstehen Geräusche, weswegen wir Ihnen nachfolgend erläutern möchten, welcher Geräuschpegel bei Reifen im Allgemeinen üblich ist.

Nimmt man nun keine Differenzierung nach Art oder Einsatzzweck der Reifen vor, so gilt, dass Reifen ein Abrollgeräusch zwischen 67 bis 76 Dezibel erzeugen.

Die durchschnittliche Lautstärke eines Gesprächs liegt zwischen 40 und 60 Dezibel. Folglich beeinflusst das Reifengeräusch vor allem den akustischen Fahrkomfort. Je niedriger der Geräuschpegel, desto weniger nehmen Sie störende Reifenabrollgeräusche wahr.

Die Kraftstoffeffizienz eines Reifens wird, ähnlich wie die Energieeffizienz von Elektrogeräten, in die Klassen A bis G eingeteilt. Auch hier gilt: Klasse A verspricht die größte Kraftstoffersparnis gegenüber den übrigen Effizienzklassen.

Die Nasshaftungsklasse bestimmt hingegen die Bremseigenschaften des Reifens bei nasser Fahrbahn und wird ebenfalls mit Buchstaben angegeben – die Skala reicht hierbei genauso von A bis G, wobei die Nasshaftungsklasse A hierbei das beste Bremsverhalten garantiert.

2.6. Runflat: Sicherheit bei Pannen

runflat tire

Zusätzliche Sicherheit beim Fahren bieten Runflat-Reifen (im Bild: ein Modell von Pirelli).

Bestimmte Reifen-Hersteller bieten neben herkömmlichen Autoreifen auch sogenannte Runflat-Reifen an. Bei einem Druckverlust, wie es etwa der Fall bei einer Reifenpanne ist, können Sie bis zum nächsten Reifenwechselservice oder der nächstgelegenen Werkstatt weiterfahren, wenn auch mit geringerer Geschwindigkeit und schlechterem Fahrkomfort.

Zwar ist der Fahrkomfort insgesamt etwas schlechter, dafür verringert sich jedoch die Gefahr, bei einer Panne einen schweren Unfall zu bauen.

Welche Vor- und Nachteile bieten Winterreifen gegenüber Allwetterreifen?
  • bessere Haftung bei Schnee, Glätte und Regen
  • kürzerer Bremsweg bei Schnee, Glätte und Regen
  • schlechtere Fahreigenschaften im Sommer

3. Welche Winterreifen-Hersteller gibt es?

profiltiefe-winterreifen

Winterreifen (auch mit Felgen) sind von allen Reifenherstellern und in verschiedenen Kategorien erhältlich.

Stehen Sie nun vor der Wahl des Herstellers und möchten Ihren persönlichen Winterreifen-Testsieger küren, so können wir Ihnen neben dem 1889 gegründeten französischen Reifenspezialisten Michelin auch den deutschen Reifenhersteller Dunlop empfehlen. Günstige Winterreifen finden Sie unter anderem auch bei Kumho oder Firestone.

Zusammen mit Goodyear haben diese beiden Reifenmarken auch im Winterreifen-Test der Stiftung Warentest überzeugt, wie in der Ausgabe 10/2015 zu lesen ist. Ähnliches gilt dabei für den Winterreifen-Test des ADAC. Diese sowie weitere bekannte gute Reifenmarken, die ebenfalls hochwertige Winterreifen herstellen, finden Sie in unserer Marken-Übersicht:

  • Michelin
  • Pirelli
  • Semperit
  • Firestone
  • Dunlop
  • Continental
  • Bridgestone
  • Kumho
  • Goodyear

4. Gibt es ein Gesetz zu Winterreifen?

Dass der Umstieg auf Winterreifen bei winterlichen Wetterbedingungen nicht nur aus Sicherheitsgründen erfolgen sollte, sondern auch gesetzlich vorgeschrieben ist, geht aus folgendem Abschnitt der Straßenverkehrsordnung hervor:

„Bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte darf ein Kraftfahrzeug nur mit Reifen gefahren werden, die die in Anhang II Nummer 2.2 der Richtlinie 92/23/EWG des Rates vom 31. März 1992 über Reifen von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeuganhängern und über ihre Montage (ABl. L 129 vom 14.5.1992, S. 95), die zuletzt durch die Richtlinie 2005/11/EG (ABl. L 46 vom 17.2.2005, S. 42) geändert worden ist, beschriebenen Eigenschaften erfüllen (M S-Reifen). “

STVO § 2 Abs. 3a (Winterreifenpflicht)

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