Kurz und Kickl kupfern bei Jörg Haider ab

Wahl-Plakate

Kurz und Kickl kupfern bei Jörg Haider ab

„Einer, der unsere Sprache spricht“ – so war der verstorbene Jörg Haider bereits 1995 in den Wahlkampf gezogen. In der aktuellen Kampagne haben die Türkisen von Sebastian Kurz den Slogan abgekupfert. Als die FPÖ das spitzbekam, hat sie den alten Haider-Spruch, der noch von Gernot Rumpold stammen soll, quasi „zurückgefladert“. Uns so hängt der alte Jörg-Slogan jetzt bei Kickl und Kurz.
haider2.jpg © Twitter

Schlagabtausch zwischen ÖVP und FPÖ

 
ÖVP-Generalsekretär Karl Nehammer kritisierte am Mittwoch die Freiheitlichen. "Es gibt eine Großdruckerei im Raum Wien, die die Plakatsujets druckt", so Nehammer. "Offensichtlich haben einige in der Freiheitlichen Partei geglaubt, sie sind ganz schlau und machen ein Foto und kommunizieren den Spruch", führte er seinen Verdacht weiter aus, um anzumerken: "Eines ist unmöglich: Den gleichen Spruch zu haben und den noch auf das Plakat zu bringen." Das gehe sich von der Zeit her einfach nicht aus, erklärte Nehammer. Für ihn der logische Schluss: "Hier dürfte es einfach so gewesen sein, dass man das Plakat von uns gesehen hat - und offensichtlich hat der Spruch so gut gefallen, dass die FPÖ ihn jetzt auch übernehmen wollte."
APANR-WAHL-WAHLWERBUNG-VON-.jpg © APA/APA/TWITTER/GEORG HOCHMUTH/SCREENSHOT TWITTER
 
Die FPÖ hingegen drehte den Spieß um und warf der ÖVP am Mittwoch vor, "schamlos" freiheitliche Slogans zu kopieren. "Nachdem Sebastian Kurz im letzten Wahlkampf und auch jetzt wieder die FPÖ-Themen kopiert hat, nehmen seine Werber nun sogar deutliche Anleihen bei FPÖ-Slogans", wunderte sich FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker.
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