FPÖ gegen Straches Comeback

Selbst Wiener wollen Antreten verhindern

FPÖ gegen Straches Comeback

„Die Vorwürfe animieren mich fast, so rasch wie möglich zurückzukommen“, erklärte Heinz-Christian Strache noch vor wenigen Tagen. Während lange alle Zeichen auf eine Rückkehr des Blauen im Rahmen der Wien-Wahl im Herbst 2020 standen, rückt ein Comeback nach den jüngsten Vorwürfen gegen den Ex-FPÖ-Vizekanzler in der Causa Casinos nun wieder in weite Ferne. Norbert Hofer formulierte es am Montagabend im ORF-Sommergespräch unmissverständlich: „Erst müssen alle rechtlichen Vorwürfe geklärt sein.“

Niemand will riskieren, dass Skandal in Wahlkampf platzt

Soll heißen: Entweder die Ibiza-Ermittlungen werden eingestellt, oder es findet ein Prozess statt, der mit Freispruch endet. Beides ist vor Beginn des Wien-Wahlkampfes ziemlich unwahrscheinlich. Der neue Parteichef besteht aber darauf: „Alles andere ist für mich undenkbar“, so Hofer. Tatsächlich scheint er die Partei dabei hinter sich zu haben – niemand will riskieren, dass ein Strache-Skandal in die Wahl platzt.

So betont eine Sprecherin von Herbert Kickl auf ÖSTERREICH-Anfrage: „Er ist mit Hofer hier völlig einer Meinung.“ Ähnliches ist aus dem Büro von NÖ-Chef Udo Landbauer zu hören. Der Strache-Vertraute stehe hinter Hofer.

„Unvorhersehbar“

Bei der an sich Strache-treuen Wiener FPÖ will sich zwar niemand offiziell dazu äußern, doch ein Insider erzählt: „Hier sehen es alle so wie Hofer. Was, wenn Strache drei Wochen vor der Wahl auf der Anklagebank sitzt? Es weiß ja derzeit niemand, was da kommt.“

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