Bombe in Müllsack

Anarchisten hinter versuchtem Anschlag auf Kathedrale in Madrid

Kommando Mateo Morral: Plätze ausgesucht, die Monarchie heilig sind

Eine Gruppe von Anarchisten hat sich in Spanien zum vereitelten Bombenanschlag auf die Madrider Kathedrale bekannt. Man habe Plätze als Angriffsziel auserkoren, die der spanischen Monarchie heilig seien, teilte das bislang unbekannte "Kommando Mateo Morral" nach Angaben der spanischen Polizei vom Freitag im Internet mit. Am Donnerstag hatte die Polizei in der Almudena-Kathedrale in der Nähe des Königspalastes im Zentrum der Hauptstadt einen Sprengsatz entschärft. Menschen kamen dabei nicht zu Schaden.

Ein Geistlicher hatte den Sprengsatz am Nachmittag in einem Müllsack an einem Beichtstuhl entdeckt und das Gotteshaus räumen lassen. Es habe sich um eine laienhaft zusammengebastelte Bombe gehandelt, die aber hätte explodieren können, teilten die Behörden mit. Der Sprengsatz habe aus 1,2 Kilogramm Sprengstoff, einer Butangasflasche, einem Kilogramm Schrauben und einem Wecker bestanden, hieß es.

Spanien hat eine lange anarchistische Tradition. Radikale Arbeitermilizen spielten vor allem während des Bürgerkrieges zwischen 1936 und 1939 eine wichtige Rolle. Vor dem Hintergrund der Krise befürchten die Behörden ein Wiederaufblühen des Anarchism

us.

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