Angreifer sticht Soldaten in Hals und schreit

Schock-Tat vor Mailänder Bahnhof

Angreifer sticht Soldaten in Hals und schreit "Allahu Akbar"

Rom. Italiens Anti-Terror-Polizei hat am Dienstag die Ermittlungen zu einem Messerangriff auf einen Soldaten übernommen. Der Angreifer, der aus dem Jemen stammt, soll bei seiner Festnahme "Allahu Akbar" (Gott ist groß) gerufen haben, wie italienische Medien berichteten. Der 23-Jährige war demnach am Mailänder Hauptbahnhof mit einem kleinen Messer auf den Soldaten losgegangen.

Der Soldat wurde den Berichten zufolge leicht verletzt. Die Nachrichtenagentur AGI und die Zeitung "Corriere della Sera" berichteten, der Mann habe mit einem Papier- oder Cuttermesser auf den Soldaten eingestochen. Die Zeitung "La Repubblica" berichtete dagegen, der Angreifer habe den 34-jährigen Soldaten mit einer Schere verletzt. Die Verletzungen an Nacken und Rücken seien aber nur oberflächlich. Der Angreifer wurde den Berichten zufolge von anderen Soldaten überwältigt und an die Polizei übergeben.
 
Berichten zufolge soll der junge Mann, der keine Aufenthaltsgenehmigung hatte, bereits am späten Montagabend im Mailänder Bahnhofsviertel mit einem Stift auf Passanten losgegangen sein.
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