Bangkok: Oppositions- Chef erschossen

Unruhen in Thailand

Bangkok: Oppositions- Chef erschossen

Mindestensfünf Verletzte beo Portesten gegen Ministerpräsidentin.

In Bangkok ist am Sonntag einer der Anführer der Proteste gegen die thailändische Ministerpräsidentin Yingluck Shinawatra erschossen worden. Bei dem Toten handle es sich um Suthin Taratin, sagte ein Polizeisprecher. Mindestens fünf Menschen seien verletzt worden.

Zu den gewaltsamen Auseinandersetzungen sei es gekommen, als Demonstranten in der Hauptstadt versucht hätten, die Möglichkeiten zur vorzeitigen Stimmabgabe im Rahmen der anstehenden Parlamentswahlen zu unterbinden. Yingluck hat für den 2. Februar Neuwahlen angesetzt, die jedoch von der Opposition abgelehnt werden. Sie fordern eine Absage der Abstimmung, was die Ministerpräsidentin bisher zurückweist. Die neuen Proteste dürften nun den Druck auf sie erhöhen. Erst am Freitag hatte das thailändische Verfassungsgericht den Weg für eine Verschiebung des Urnengangs freigemacht.
 

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