Bangladesch: Krankenhaus verbietet Burkas

Diebstahlgefahr

Bangladesch: Krankenhaus verbietet Burkas

Außerdem schicken manche Angestellte Stellvertreter in Burkas zur Arbeit.

Ein Krankenhaus in Bangladesch hat seinem weiblichen Personal das Tragen von Burkas verboten, nachdem immer mehr Diebstähle von Mobiltelefonen und Portemonnaies gemeldet worden waren. Die Entscheidung sei nach mehreren Diebstählen durch Frauen mit dem Ganzkörperschleier getroffen worden, sagte der Krankenhausmanager Abdul Majid Bhuiyan am Montag. Ärztinnen und Pflegerinnen müssten von nun an die Standarddienstkleidung tragen und Gesicht sowie Haare unbedeckt lassen.

Zudem hätten manche Angestellte heimlich unqualifizierte Stellvertreter mit Burka geschickt, die für sie den Dienst versehen hätten, sagte Bhyiyan. Ärzte hätten ferner davor gewarnt, dass Angestellte mit Burka Krankheitserreger ins Krankenhaus einschleppen könnten, wenn sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit kämen und sich dann nicht umzögen. Der Islam ist Staatsreligion in Bangladesch, allerdings trägt nur eine Minderheit der Frauen dort die Burka.

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