Barcelona:

oe24.TV-Reporterin war vor Ort

Barcelona: "Schock, Wut und Trauer"

oe24.TV-Reporterin Julia Stöckl war in Barcelona, als IS-Killer durch die Stadt raste:

ÖSTERREICH: Du wohnst direkt an der Plaça de Catalunya am Beginn der Flaniermeile La Rambla. Wie geht die Stadt mit dem Terror um?

Julia Stöckl: Unzählige Menschen haben sich Freitagmittag auf La Rambla und an der Plaça de Catalunya versammelt. Die Menschen haben Blumen niedergelegt, Kerzen angezündet. Viele hatten Tränen in den Augen während der Schweigeminute. Es ist eine Mischung aus Schock, Wut und Trauer. Trotzdem versuchen die Menschen, wieder halbwegs zu Normalität zurückzukehren, obwohl noch immer Straßen abgesperrt sind.

ÖSTERREICH: Du warst in Barcelona, als der Täter seine Todesfahrt begann.

Stöckl: Etwa eine Stunde zuvor sind meine Freunde und ich noch über La Rambla marschiert, wir haben uns nichts gedacht, die Stimmung war ausgelassen. Wir sind dann zum Strand. Vom Anschlag habe ich erst erfahren, als plötzlich Hubschrauber über uns gekreist sind und die Polizei mit Lautsprechern Durchsagen machte. Erst ganz spät in der Nacht durften wir zu unserem Appartment zurück.

ÖSTERREICH: Waren andere Österreicher auf der Flanier­meile, als der Anschlag geschah?

Stöckl: Drei oder vier waren dort unterwegs, als der Transporter durchraste. Eine junge Frau aus Österreich ist gestreift worden und kam ins Krankenhaus. Sie hatte aber großes Glück und ist nur leicht verletzt worden.

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