Höhlen-Forscher steht vor Bergung
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Die letzten Meter

Höhlen-Forscher steht vor Bergung

Rettunsteam ist bei Biwak 1. Nur noch 400 Meter fehlen bis zum Ausgang.

Die Rettungskräfte mit dem vor zehn Tagen in der Riesending-Schachthöhle verletzten Forscher kämpfen sich immer weiter in Richtung Oberfläche: Am Mittwoch erreichte der Trupp mit dem 52-Jährigen nach Angaben der Bergwacht Bayern den Bereich des letzten unterirdischen Biwaklagers in rund 400 Metern Tiefe. Auf dem Weg zum Höhlenausgang lagen noch weitere anspruchsvolle Abschnitte vor den Helfern.

VIDEO: So zügig kommen die Bergungsarbeiten voran:

Fast die gesamte restliche Passage verläuft durch ein über Hunderte Meter nahezu senkrecht abfallendes Schachtsystem. Als nächstes müssten die Helfer den auf einer Trage festgeschnallten Verletzten unter anderem einen 180 Meter hohen Felskamin hinaufziehen, sagte Bergwachtsprecher Roland Ampenberger in Berchtesgaden vor Journalisten. Danach schließt sich den Angaben zufolge ein weiterer 200 Meter hoher Schacht an, der zudem eng und verwinkelt ist. Zu der Passage gehört außerdem ein unterirdischer Canyon.

Diashow: Höhlenforscher verletzt: So lief die Rettung

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Das Team arbeitet rund um die Uhr
Höhlenforscher nach über einer Woche gerettet
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Der erfahrene Höhlengänger Westhauser, der am Institut für Angewandte Physik des Karlsruher Instituts für Technologie arbeitet, hatte durch einen Steinschlag in 1000 Metern Tiefe ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten. Seit Freitag sind rund 100 Einsatzkräfte der Bergwacht Bayern um seine Rettung aus der Höhle bemüht.

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Der erfahrene Höhlengänger Westhauser, der am Institut für Angewandte Physik des Karlsruher Instituts für Technologie arbeitet, hatte durch einen Steinschlag in 1000 Metern Tiefe ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten. Seit Freitag sind rund 100 Einsatzkräfte der Bergwacht Bayern um seine Rettung aus der Höhle bemüht.

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Der erfahrene Höhlengänger Westhauser, der am Institut für Angewandte Physik des Karlsruher Instituts für Technologie arbeitet, hatte durch einen Steinschlag in 1000 Metern Tiefe ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten. Seit Freitag sind rund 100 Einsatzkräfte der Bergwacht Bayern um seine Rettung aus der Höhle bemüht.

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Der erfahrene Höhlengänger Westhauser, der am Institut für Angewandte Physik des Karlsruher Instituts für Technologie arbeitet, hatte durch einen Steinschlag in 1000 Metern Tiefe ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten. Seit Freitag sind rund 100 Einsatzkräfte der Bergwacht Bayern um seine Rettung aus der Höhle bemüht.

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Der erfahrene Höhlengänger Westhauser, der am Institut für Angewandte Physik des Karlsruher Instituts für Technologie arbeitet, hatte durch einen Steinschlag in 1000 Metern Tiefe ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten. Seit Freitag sind rund 100 Einsatzkräfte der Bergwacht Bayern um seine Rettung aus der Höhle bemüht.

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Der erfahrene Höhlengänger Westhauser, der am Institut für Angewandte Physik des Karlsruher Instituts für Technologie arbeitet, hatte durch einen Steinschlag in 1000 Metern Tiefe ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten. Seit Freitag sind rund 100 Einsatzkräfte der Bergwacht Bayern um seine Rettung aus der Höhle bemüht.

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Der erfahrene Höhlengänger Westhauser, der am Institut für Angewandte Physik des Karlsruher Instituts für Technologie arbeitet, hatte durch einen Steinschlag in 1000 Metern Tiefe ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten. Seit Freitag sind rund 100 Einsatzkräfte der Bergwacht Bayern um seine Rettung aus der Höhle bemüht.

Die insgesamt etwa 100 Kilogramm schwere Trage mit dem Verletzten wird von den Höhenrettungsspezialisten im sogenannten Gegengewichts-Verfahren durch die Schächte nach oben gezogen. Dabei gleitet die Trage über ein Seilzugsystem aufwärts. Für den "Antrieb" sorgen Retter, die am anderen Ende des Seils hängen und das nötige Gegengewicht erzeugen. Weitere Helfer bleiben sofern möglich seitlich neben der Trage und begleiten sie.

Den Zeitpunkt der möglichen Ankunft an der Oberfläche grenzte die Bergwacht am Mittwoch nicht näher ein. Die Entscheidung über das Vorgehen liege weiter allein im Ermessen der Retter in der Höhle, sagte Ampenberger. Eine Prognose wäre "unseriös". Bereits am Dienstag hatte die Einsatzleitung mitgeteilt, sie rechne mit dem Ende der Bergungsaktion am Donnerstag oder Freitag.

Am Höhlenausgang ist der Bergwacht zufolge alles für das Eintreffen des Verletzten vorbereitet. Es wurde eine notfallmedizinische Station errichtet, in dem Ärzte den 52-Jährigen untersuchen können. Für den Weitertransport in eine Klinik stehen Hubschrauber bereit, die Flugsicherung sperrte den Bereich bereits für alle anderen Luftfahrzeuge. Die Polizei riegelte zudem den Höhlenausgang am Untersberg weiträumig ab, damit die Aktion ungestört bleibt.

Der Forscher war am Sonntag in rund 1000 Metern Tiefe durch einen Steinschlag am Kopf verletzt worden. Dutzende Höhlenretter und Ärzte aus Deutschland, Österreich, Italien, der Schweiz und Kroatien sind seitdem ununterbrochen an und in der Riesending-Schachthöhle nahe dem bayrischen Berchtesgaden im Einsatz, um den Mann an die Oberfläche zu bringen. Der Einsatz ist wegen der widrigen Verhältnisse in der Höhle sehr komplex.

Die Riesending-Schachthöhle ist die tiefste und längste Höhle Deutschlands. Sie besteht aus teilweise über hunderte Meter steil abfallenden engen Felskaminen, unebenen Gängen und schlammigen Bachläufen. In der Höhle herrschen darüber hinaus eisige Temperaturen lediglich knapp über dem Gefrierpunkt. Selbst die erfahrenen Retter bringt diese Umgebung an die Belastungsgrenze.
 

Auf der nächsten Seite der Live-Ticker zum Nachlesen!

17:26 Uhr: Schwierige Bergung
Fast die gesamte restliche Passage verläuft durch ein über Hunderte Meter nahezu senkrecht abfallendes Schachtsystem. Als nächstes müssten die Helfer den auf einer Trage festgeschnallten Verletzten unter anderem einen 180 Meter hohen Felskamin hinaufziehen, sagte Bergwachtsprecher Roland Ampenberger in Berchtesgaden vor Journalisten. Danach schließt sich den Angaben zufolge ein weiterer 200 Meter hoher Schacht an, der zudem eng und verwinkelt ist. Zu der Passage gehört außerdem ein unterirdischer Canyon.

16:59 Uhr: Biwak 1 erreicht
Die Rettungskräfte kämpfen sich immer weiter in Richtung Oberfläche: Am Mittwoch erreichte der Trupp mit dem 52-Jährigen nach Angaben der Bergwacht Bayern den Bereich des letzten unterirdischen Biwaklagers in rund 400 Metern Tiefe. Auf dem Weg zum Höhlenausgang lagen noch weitere anspruchsvolle Abschnitte vor den Helfern.

16:27 Uhr: Rettungshubschrauber beim Anflug zur Höhle

© APA/EPA/NICOLAS ARMER

(c) EPA/NICOLAS ARMER

15:44 Uhr: Grazer Techniker: "Beeindruckende Arbeit"
"Ich war beeindruckt von der Zusammenarbeit der Helfer aus verschiedenen Ländern", berichtete der Grazer Höhlenretter Georg Pacher, der bis Dienstag in der Riesending-Schachthöhle bei Berchtesgaden im Bereich der Kommunikationsschnittstelle im Einsatz war. Der 33-Jährige zeigte sich optimistisch, dass die Bergung am Donnerstag erfolgreich abgeschlossen werden kann.

15:07 Uhr: Bergwacht mahnt zur Vorsicht
Ungeachtet der großen Fortschritte bei der tagelangen Bergungsaktion warnt die Bergwacht vor Euphorie: "Die Retter sind angehalten, extrem langsam vorzugehen, um in diesem Abschnitt der Strecke eine Eigengefährdung durch Steinschläge zu vermeiden."

14:38 Uhr:
Derzeit befinde sich der Forscher in Betreuung zweier Ärzte in einem Lager unterhalb des letzten Biwaks, teilte die Bergwacht mit. Nur noch rund 400 Meter trennen den Verletzten vom Tageslicht.

13:56 Uhr: Einsatzkräfte bereiten die Höhle für die letzte Etappe der Bergung vor:

© APA


(c) APA

13:19 Uhr: Wasserfall wird mit Folien abgedeckt
Dutzende Einsatzkräfte bauen den Weg mit Seilen und Haken weiter aus, während Westhauser und sein Ärzteteam sich bei Biwak 1 ausruhen. Vor allem eine Stelle muss präpariert werden: ein Wasserfall, durch den das Team gehen muss. Dieser wird mit Folien abgedeckt, um zu verhindern, dass der Verletzte nass wird. Es droht sonst eine Unterkühlung.

12:40 Uhr: Diesen Weg muss das Rettungsteam bewältigen:

© APA


(c) APA

12:26 Uhr: Team wurde in der Nacht ausgetauscht
In der Nacht war erneut die Mannschaft ausgewechselt worden - das internationale Helferteam arbeitet bis an den Rand der Erschöpfung. Etwa 20 kroatische Höhlenretter entlasteten am Mittwoch das italienische Team. Insgesamt waren weiter 60 bis 70 Helfer in der Höhle - während der Verletzte rastete, bauten sie den Weg nach oben weiter aus.

12:04 Uhr: Forscher hilft mit Armen mit
Der Zustand des verletzten Forscher ist so stabil, dass er auch kurzfristig vertikal transportiert werden kann. Westenhauser liegt in einem Schlafsack mit Ärmeldn. Seine Arme sind außerhalb, dadurch kann der Forscher "mitklettern" und unterstützt damit massiv die Rettunskräfte.

11:36 Uhr: Westhausers Zustand stabil
Der Höhlenforscher Westhauser hatte durch einen Steinschlag in tausend Metern Tiefe ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten. Sein Zustand ist zwar stabil, allerdings kann er selbst nicht gehen. Er wird in einer Bahre liegend durch die enge Schlucht transportiert. Das steilste Stück, nämlich der Aufstieg zum Ausgang, der senkrecht verläuft, liegt noch vor dem Rettungsteam.

10:45 Medizinische Checks vor letzter Etappe
Während der Ruhepause im Biwak 1 seien dort vor allem das Team aus einer italienischen Ärztin, einem österreichischen Arzt und einer Rettungssanitäterin gefordert, sagte der Sprecher. "Sie werden alle medizinischen Checks vornehmen, um den Verletzten auf die letzte Etappe vorzubereiten."


Diashow: Höhlenforscher verletzt: So lief die Rettung

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