Bilder wie 2015: Droht neue Flüchtlings-Krise?

Dutzende Boote aus der Türkei

Bilder wie 2015: Droht neue Flüchtlings-Krise?

Lesbos. Allein auf der griechischen Insel Lesbos waren es zuletzt innerhalb von 24 Stunden mehr als 500, die in Booten aus der Türkei kamen: Schwarzafrikaner, aber auch Flüchtlinge aus Syrien. Seit Monatsbeginn landeten 2988 Menschen in 78 Booten. Das zeigt: Die Zahlen steigen wieder dramatisch an. Seit Jahresbeginn sind in Griechenland fast 50 Prozent mehr Migranten angekommen als im Vorjahreszeitraum. Die UN registrierte bis zum 18. September 32.767 Migranten. 2018 waren es 22.261. In Italien kamen wiederum nur rund 6.000 an.

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Drohung. Noch sind die Zahlen rund 30 Mal geringer als vor dem EU-Deal mit der Türkei. Brüssel zahlt an Ankara sechs Milliarden Euro.

Dennoch hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan erneut damit gedroht, die Grenzen nach Europa für syrische Flüchtlinge zu öffnen. 3.6 Mio. Syrer sind derzeit in der Türkei. Erdogan will sie in eine geplante Pufferzone in Nordsyrien umsiedeln.

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Doch das wollen die wenigsten. In einem Bild-Interview erklärten syrische Flüchlinge auf Lesbos: „In der Türkei kann man als Syrer nicht mehr leben. Die meiste Menschen müssen sich verstecken, um nicht abgeschoben zu werden.“

(wek) 
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