Erdogan: Türkei wird Militäroperation trotz

Zivilisten und Soldaten getötet

Erdogan: Türkei wird Militäroperation trotz "Drohungen" nicht stoppen

Istanbul/Tall Abyad/Akcakale. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat angekündigt, die Militäroffensive seines Landes in Nordsyrien trotz "Drohungen" anderer Staaten nicht zu stoppen. "Wir werden nicht den Rückzug antreten", sagte Erdogan am Freitag in einer Rede in Istanbul.
 
"Wir werden diesen Kampf fortsetzen, bis alle Terroristen 32 Kilometer südlich unserer Grenze gehen." Damit bezog sich Erdogan auf die von ihm beabsichtigte Schaffung einer "Sicherheitszone" südlich der türkischen Grenze in Nordsyrien.
 
Die Türkei hatte am Mittwoch eine lange geplante Offensive gegen die syrische Kurdenmiliz YPG begonnen. Die USA und andere westliche Staaten kritisierten die Militäroperation der Türkei jedoch heftig, da sie in der YPG den wichtigsten Partner im Kampf gegen die Jihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) sehen. Zudem fürchten sie ein Wiedererstarken der IS-Miliz.
 
Im Rahmen der Kämpfe wurden am Freitag nach Behördenangaben und Medienberichten zehn türkische Zivilisten bei Granatenangriffen aus Syrien getötet. Acht Zivilisten starben in der türkischen Grenzprovinz Mardin, 35 weitere wurden verletzt, wie die Behörden der Provinz laut örtlichen Medien erklärten. Zwei weitere Zivilisten starben in der Stadt Suruç, wie die staatliche türkische Nachrichtenagentur Anadolu meldete. Auch vier Soldaten starben während der Kampfhandlungen, wie das türkische Verteidigungsministerium und Anadolu meldeten.
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