Erdogan wirft jetzt Bomben gegen Kurden

Türkei greift durch

Erdogan wirft jetzt Bomben gegen Kurden

Seiner Ankündigung von Rache nach den Terroranschlägen in Istanbul mit 44 Toten lässt der ­türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan schnell Taten sprechen: Am Montag flogen türkische Kampfjets Angriffe auf Stellungen der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK im Nordirak. Seit Sonntag wurden zudem 220 prokurdische Politiker der Demokratischen Partei der Völker (HDP) festgenommen. Ihnen wird Propaganda für die PKK oder Mitgliedschaft in der als Terrororganisation eingestuften Kurden-Organisation vorgeworfen.

Terror eliminieren. Zu dem Doppelanschlag, bei dem 36 Polizisten und 8 Zivilisten ums Leben kamen, bekannten sich die Freiheitsfalken Kurdistans (TAK), eine Extremistengruppe, die der PKK nahestehen soll. Erdogan sagte nach den Anschlägen, die Attentäter würden „einen hohen Preis zahlen“.

Innenminister Süleyman Soylu kündigte einen noch schärferen Kampf gegen den Terror an. Ziel sei es, Terrororganisationen „für immer zu eliminieren“. 13 Anschlags-Verdächtige wurden verhaftet.

Frau, die Anschläge auf Twitter begrüßte, in Haft

Eine Twitter-Nutzerin kam in Haft, die die Anschläge in einem Tweet begrüßt hatte. Dutzende weitere, die im Internet Propaganda für die PKK verbreitet hätten, wurden verhaftet.

300-Kilo-Bombe. Am Samstagabend war ein Auto mit 300 Kilogramm Sprengstoff vor dem Stadion von Besiktas Istanbul in die Luft geflogen. Die Bombe explodierte an einem Sammelpunkt für Bereitschaftspolizisten.

Sekunden später sprengte sich ein Attentäter im Park gegenüber des Stadions in einer Gruppe von Polizisten. Von den 155 Verletzten schweben noch einige in Lebensgefahr.

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