Erzbistum Köln legt Milliardenvermögen offen

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Erzbistum Köln legt Milliardenvermögen offen

Das Erzbistum Köln verfügt einem Medienbericht zufolge über ein Gesamtvermögen von über drei Milliarden Euro. Es setzt sich aus Wertpapieren, Aktien, Fonds und Immobilien zusammen. Konkret sollen es 3,35 Milliarden Euro sein.

Allein die Finanzeinlagen, vor allem Wertpapier- und Immobilienfonds, belaufen sich auf 2,4 Milliarden Euro. Darin nicht inbegriffen sind unverkäufliche Schätze wie der Dreikönigsschrein im Dom. Dieser selbst ist übrigens nur mit einem symbolischen Wert von 25 Euro veranschlagt, weil er keine Erträge abwirft, sondern im Gegenteil jedes Jahr Millionen an Unterhalt kostet.

Profis prüften
Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG wurde für die Bilanz engagiert. Erstmals legte das Erzbistum somit eine detaillierte Gewinn- und Verlustrechnung vor - ähnlich einer Jahresbilanz einer Aktiengesellschaft.

Kardinal Rainer Maria Woelki (58) leitet seit September 2014 das Bistum als Erzbischof von Köln. Er folgte Kardinal Joachim Meisner (80) nach, der Deutschlands mitgliederstärkste Diözese mit knapp 2,1 Millionen Katholiken 25 Jahre lang leitete. Woelki war zuvor Erzbischof von Berlin.

Probleme mit der Kanzel-Höhe
Kurioses Detail am Rande: Woelki traut sich nicht auf die Kanzel im Dom. Grund: Er hat Höhenangst, wie die "welt" berichtet. "Wenn ich da oben stehe und mir bewusst mache, wo ich stehe, bekomme ich Herzrasen und habe Angst, vornüber zu kippen", erzählte er dem "Express". Daher bleibt er zum Predigen lieber am Boden. Gleichwohl will er üben und die Angst vor der Kanzel überwinden, so Woelki. Geld für einen Coach sollte angesichts des Riesen-Vermögens im Bistum wohl genügend da sein.

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