Ex-Pilot bricht Schweigen:

Zehn Jahre nach Verschwinden

Ex-Pilot bricht Schweigen: "Habe Maddie gesehen"

Die kleine Maddie McCann verschwand vor zehn Jahren bei einem Familienurlaub in Portugal. Ihre Eltern starteten eine beispiellose Suchaktion, die bis heute nicht von Erfolg gekrönt ist.

Dennoch haben sie ihre Hoffnung nicht aufgegeben. Immer wieder tauchen neue Hinweise auf – bislang verliefen allerdings alle Spuren im Sand. Erst vergangene Woche hatte die Nanny ihr zehnjähriges Schweigen gebrochen: "Das ist in der Nacht des Verschwindens wirklich passiert".

Ex-Pilot bricht Schweigen

Die McCanns waren immer davon überzeugt, dass Maddie nahe Praia Da Luz in Portugal steckt. Fast zehn Jahre nach dem Verschwinden des kleinen Mädchens brach der mittlerweile pensionierte Pilot Andre van Wyk sein Schweigen - und stützt damit möglicherweise diese Vermutung.

Nur 22 Kilometer von der Stadt entfernt habe der damals 66-Jährige ein verdächtiges Paar gesehen, das das Gesicht eines kleinen, blonden Mädchens verdeckt habe. "Ich war von Portimao nach Lagos unterwegs, als ich eine Pferdekutsche mit einem Paar sah. Sie waren mittleren Alters und mit dem typischen Gewand der Zigeuner bekleidet. Doch die Frau hat meine Aufmerksamkeit erregt", wird der heute 76-Jährige von "Dailystar" zitiert. "Sie hat ein junges Mädchen mit blondem Haar gewiegt. Weil Maddie das Thema des Tages war, drehte ich um und folgte ihnen."

Merkwürdiges Szenario

Nahe Parchal habe die Frau den Kopf des Kindes mit Kleidungsstücken bedeckt. Das Kind sei in ein Zigeuner-Camp gebracht worden. Er habe im Juni 2007 auch die Behörden über seine Beobachtungen informiert. Obwohl er nicht hundert Prozent sicher sein kann, dass es sich bei dem Mädchen um Maddie gehandelt hat, ist er davon überzeugt, dass das Szenario, das er beobachtet hatte, merkwürdig war. "Es war komisch, dass dieses blonde Kind bei den Zigeunern war", führte Wyk aus.

"Ich habe es der Polizei berichtet und sie haben meine Aussage aufgenommen. Ob sie weiter untersucht haben oder nicht, kann ich leider nicht sagen." Zwei Tage später sei er an der Stelle des Camps erneut vorbeigekommen, doch die Bewohner seien schon weitergezogen gewesen. Auch eine britische Touristin erklärte später, dass sie Maddie mit Zigeunern in Carvoeiro, 8 Kilometer von Parchal entfernt, gesehen habe.

Nur wenige Tage vor Wyks Beschreibung seiner Beobachtungen hatte eine Frau behauptet, dass sie Maddie in Marokko gesehen hätte.

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