Vor den Seychellen

Vor den Seychellen

1 / 2

Fischtrawler schleppt Costa Allegra ab

Ein französischer Fischtrawler schleppt das nach einem Brand manövrier-unfähige italienische Kreuzfahrtschiff "Costa Allegra" zu einer nahe gelegenen Insel im Indischen Ozean. Wie der britische Sender BBC am Dienstagmorgen weiter berichtete, können die mehr als 600 Passagiere - darunter 97 Österreicher - dort von Bord gehen. Sie würden dann auf die Seychellen gebracht. Alle Reisenden sind wohlauf.

Ein aus der Stadt Mahe auf den Seychellen gestarteter Hubschrauber erreichte das Kreuzfahrtschiff mit Lebensmitteln und Kommunikationsgeräten, darunter Radios und Satellitentelefone.

Diashow Feuer auf Traumschiff: Costa Allegra havariert

Costa Allegra: Feuer im Maschinenraum ausgebrochen

Die 188 Meter lange und 28.597 Tonnen schwere Costa Allegra wurde 1992 zum Kreuzfahrtschiff umgebaut.

Costa Allegra wird abgeschleppt

Das Schiff mit acht Decks zählt 399 Kabinen und kann bis zu 1400 Personen an Bord haben.

Costa Allegra: Feuer im Maschinenraum ausgebrochen

An Bord befanden sich 636 Passagiere verschiedener Staatsangehörigkeit, darunter 97 Österreicher, und 413 Crewmitglieder

Costa Allegra: Feuer im Maschinenraum ausgebrochen

Ein französischer Fischtrawler schleppt das nach einem Brand manövrierunfähige italienische Kreuzfahrtschiff zu einer nahe gelegenen Insel im Indischen Ozean.

Costa Allegra: Feuer im Maschinenraum ausgebrochen

Wie der britische Sender BBC am Dienstag meldete, können die mehr als 600 Passagiere dort von Bord gehen. Sie würden dann auf die Seychellen gebracht

Costa Allegra: Feuer im Maschinenraum ausgebrochen

Costa Allegra: Feuer im Maschinenraum ausgebrochen

Costa Allegra: Feuer im Maschinenraum ausgebrochen

Costa Allegra: Feuer im Maschinenraum ausgebrochen

Costa Allegra: Feuer im Maschinenraum ausgebrochen

Costa Allegra: Feuer im Maschinenraum ausgebrochen

Costa Allegra: Feuer im Maschinenraum ausgebrochen

1 / 12


Österreicher koordiniert Hilfe
Die "Costa Allegra" wird nun doch nicht, wie ursprünglich geplant, nach Desroches Island südwestlich der Seychellen geschleppt werden. Dort sollten die Passagiere in einem Hotel auf ihren Transfer nach Mahe, der größten Insel der Seychellen, warten. Die Sicherheitsbedingungen für eine derartige Menschenmasse seien auf Desroches allerdings zu schlecht, erklärte das Unternehmen. Nach dem neuen Plan, soll die Costa Allegra gleich nach Mahe geschleppt werden. Eine Gruppe von Fachleuten und Offizieren der Kreuzfahrtgesellschaft Costa Crociere soll die Landung der Passagiere koordinieren. Dabei handelt es sich um dieselbe Kriseneinheit, die beim "Concordia-"Unglück im Einsatz war.

Zur Kriseneinheit gehört auch der aus Oberösterreich stammende Vize-Präsident der Kreuzfahrtgesellschaft, gegen den die italienischen Justizbehörden wegen des Verdachts der Beihilfe zur fahrlässigen Tötung ermitteln, berichtete die römische Tageszeitung "Il Messaggero".

Costa Allegra Grafik © TZ Österreich

Angst vor Piraten
Im Indischen Ozean greifen Piraten immer wieder Schiffe an und entführen die Besatzung. Auch deshalb wurden nach dem Unglück in der Nähe fahrende Schiffe zu Hilfe gerufen.

Etwa anderthalb Monate nach der Havarie der "Costa Concordia" war auf dem anderen Kreuzfahrtschiff der Reederei ein Feuer ausgebrochen. Der Brand im Maschinenraum der "Costa Allegra", die im Indischen Ozean unterwegs ist, sei gelöscht, die Passagiere seien "bei guter Gesundheit". Das teilte die Zentrale der italienischen Küstenwache am Montag nach einem Telefonat mit dem Kapitän des 188 Meter langen italienischen Kreuzfahrtschiffes mit.

Nach Angaben der Reederei Costa Crociere sind 1049 Menschen an Bord, darunter 636 Passagiere. "Das Feuer hat sich in keinen anderen Bereich des Schiffes ausgebreitet, es hat weder Verletzte noch Opfer gegeben", hieß es. Die "Costa Allegra" liegt demnach südwestlich der Seychellen und soll nach dem Ausbruch des Feuers ein Hilfssignal abgegeben haben. Der Strom auf der "Costa Allegra" sei ausgefallen, die Bordapparatur sei in Notbetrieb, hieß es.

Bei der Havarie der "Costa Concordia" waren mindestens 25 Menschen gestorben, sieben werden noch vermisst. Das Schiff war am 13. Jänner vor der italienischen Insel Giglio mit mehr als 4200 Menschen an Bord gekentert.

Diashow Schiffs-Havarie: Die Fotos aus dem All

Spektakuläre Aufnahmen zeigen die "Costa Concordia"

Regungslos liegt der Luxus-Liner im Mittelmeer.

Spektakuläre Aufnahmen zeigen die "Costa Concordia"

11 Menschen starben bislang, so die offizielle Zahl. Doch es gibt immer noch Vermisste.

Spektakuläre Aufnahmen zeigen die "Costa Concordia"

Die Zahl der Toten könnte noch steigen.

Die Insel "Giglio" vor Italien

Der Kapitän des Kreuzfahrtschiffs hielt bei einem riskanten Manöver zu kurzen Abstand zum Ufer.

Der Felsen "Le Scole"

Dieser Fels wurde dem Luxus-Liner zum Verhängnis.

"Costa Concordia" auf Schlagseite

Das Foto wurde kurz nach dem Zusammenstoß mit dem Felsen von der Küstenwache gemacht.

Der havarierte Luxus-Liner

So liegt die Costa Concordia nun im Meer. Noch immer gibt es Vermisste.

Hier retten sich die Passagiere

Die Küstenwache machte diese spektakulären Aufnahmen der Rettung der tausenden Passagiere.

Hier retten sich die Passagiere

Die Küstenwache machte diese spektakulären Aufnahmen der Rettung der tausenden Passagiere.

´Hier retten sich die Passagiere

Die Küstenwache machte diese spektakulären Aufnahmen der Rettung der tausenden Passagiere.

1 / 10

 

Diesen Artikel teilen:

Posten Sie Ihre Meinung

Kommentare ausblenden

Anzeigen

Werbung

Jetzt Live
Diese Videos könnten Sie auch interessieren
Wiederholen
Jetzt NEU

oe24.TV im Livestream: 24 Stunden News!

Live auf oe24.TV 1 / 10

Top Gelesen 1 / 5

Diese Website verwendet Cookies
Cookies dienen der Benutzerführung und der Webanalyse und helfen dabei, die Funktionalität der Website zu verbessern, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Nähere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Impressum  
Es gibt neue Nachrichten