Fliegender 'Iron Man' ist Hauptattraktion bei Feiern zum 14. Juli

Spektakel in Paris

Fliegender 'Iron Man' ist Hauptattraktion bei Feiern zum 14. Juli

Ein "fliegender Mann" ist in diesem Jahr zur Hauptattraktion bei der traditionellen Militärparade zum 14. Juli in Paris geworden. Der französische Jetski-Rennfahrer Franky Zapata flog am Samstag auf einer Mini-Plattform - dem sogenannten Flyboard Air - über den Boulevard Champs-Elysées.
 
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Dem Spektakel wohnten auch Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel und andere EU-Staats- und Regierungschefs bei, die der französische Präsident Emmanuel Macron zu der Parade eingeladen hatte.
 
Der mit schwarzer Uniform und einem Helm bekleidete Zapata drehte gut eine Minute lang eine Runde über den Champs-Elysées - in der Nähe der Ehrentribüne mit Macron, Merkel und den anderen Gästen. Er flog in mehreren Dutzend Metern Höhe und trug in der linken Hand ein Gewehr.
 
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Das Flyboard weckt schon seit längerem das Interesse des Militärs: Angetrieben wird es durch fünf Miniatur-Düsentriebwerke, mit denen es navigiert werden kann. Auch das reglose Verharren in der Luft ist möglich. Das Flyboard Air fliegt derzeit nach Angaben des Herstellers bis zu 140 Stundenkilometer schnell, erreicht eine Höhe von 150 Metern und kann eine Nutzlast von 100 Kilogramm tragen.
 
Entwickelt wurde das Gerät von Zapatas Unternehmen. Es baute die sogenannten Flyboards zunächst für den Wassersport, bevor es sich auf Fluggeräte spezialisierte. Der 40-Jährige ist Weltmeister im Jetski und betreibt inzwischen hauptberuflich seine Firma Zapata.
 

Über 150 Festnahmen am Rande der Pariser Militärparade

Am Rande der Pariser Militärparade zum Nationalfeiertag hat die Polizei mindestens 152 Menschen festgenommen. Das bestätigten die Behörden am Sonntag. Wie Justizkreise ergänzend mitteilten, wurden zwei prominente "Gelbwesten"-Vertreter, Jerôme Rodriguez und Maxime Nicolle, in Polizeigewahrsam genommen. Die beiden sollen eine unerlaubte Demonstration organisiert haben.
 
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron war auf der Prachtstraße Champs-Élysées von einigen Demonstranten ausgebuht worden, wie französische Medien berichteten. Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel war nach Paris gekommen und verfolgte die rund zweistündige Militärparade an der Place de la Concorde im Herzen der Hauptstadt. Merkel würdigte auch ihre Einladung durch Macron als wichtiges Signal. Sie sehe das "als eine große Geste in Richtung der europäischen Verteidigungspolitik", sagte sie am Sonntag in der französischen Hauptstadt. Sie sei auch geehrt, dass Deutsche an der Parade teilgenommen hätten.
 
Vertreter der Protestbewegung "Gelbwesten" protestieren seit vergangenem November im ganzen Land gegen die Reformpolitik Macrons. In den vergangenen Monaten war der Zulauf jedoch deutlich zurückgegangen.
 
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