Frau wollte Ehemann mit Chili vergiften

Deutschland

Frau wollte Ehemann mit Chili vergiften

In das Chili con Carne ihres Ehemanns hat eine Frau aus Schleswig-Holstein nach eigenem Geständnis Gift gemischt. Der Mann überlebte. Die 50-Jährige steht zurzeit in Lübeck wegen versuchten Mordes vor Gericht. Am Donnerstag sagte sie: "Er sollte auch mal Magenschmerzen haben, so wie ich in alle den Monaten."
 
Die Blumenhändlerin zerbröselte laut Anklage im August 2017 Samen des Zerberusbaumes und mischte sie unter das Abendessen. In der Nacht darauf musste der 57-Jährige sich mehrfach übergeben, er litt unter schwerem Durchfall und Sehstörungen. Zerberussamen sind hochgiftig.
 
"Mir kam bald der Verdacht, dass meine Frau dahintersteckte", sagte der Ex-Mann am Donnerstag aus. Er habe seine Frau schon länger im Verdacht gehabt, ihn mit anderen Männern zu betrügen, so der Zeuge.
 
Der Mann ging zum Arzt, sicherte Stuhl- und Urinproben und meldete Ende August seinen Verdacht auch der Polizei. Die Staatsanwaltschaft wirft der 50-Jährigen vor, sie habe ihren Mann töten wollen, um die Kosten einer Scheidung zu sparen. "Ich wollte ihn nicht töten. Ich habe erst im Nachhinein erfahren, wie giftig diese Samen sind. Ich wollte doch nur, dass er sich auch mal so schlecht fühlt wie ich."
 
Sie wirft ihm vor, sie mit seinen sexuellen Wünschen drangsaliert zu haben. So habe er von ihr Sex zu dritt mit anderen Männern verlangt. Der Ex-Mann, der in dem Prozess Nebenkläger ist, sagt ihr dagegen Seitensprünge nach. Ein Urteil im Prozess soll im März fallen.
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