Großbritannien befürchtet Cyberattacken

Online-Hacktivisten

Großbritannien befürchtet Cyberattacken

Gefährdet seien vor allem Websites, die Daten britischer Bürger enthalten.

Der nationale britische Sicherheitsberater Peter Ricketts hat vor Cyber-Angriffen auf Webseiten britischer Regierungsbehörden gewarnt. Ministerien seien darüber informiert worden, dass sie Ziel von Sympathisanten der Enthüllungsplattform Wikileaks werden könnten, die sich als "Online-Hacktivisten" bezeichnen. Das teilte das Büro von Premierminister David Cameron am Montag mit.

Im Blickpunkt stünden vor allem Websites, die für die Erfassung von Steuererklärungen oder Sozialleistungen genutzt würden und persönliche Daten britischer Bürger enthielten, sagte Camerons Sprecher Steve Field.

Am Dienstag Anhörung über Assange-Auslieferung
Die Warnung kam einen Tag vor einer in London geplanten Anhörung über eine Auslieferung des inhaftierten Wikileaks-Gründers Julian Assange. Assange soll in Schweden wegen der mutmaßlichen Vergewaltigung zweier Frauen befragt werden. Er hat die Vorwürfe zurückgewiesen und von einer Intrige gesprochen. Seinen Anwälten zufolge will Assange gegen eine Überstellung vorgehen.

Zuletzt hatte ein loser Verbund von Aktivisten unter dem Namen "Anonymous" die Websites mehrerer Unternehmen, darunter Visa, MasterCard und PayPal angegriffen. Diese hatten Wikileaks die Zusammenarbeit aufgekündigt.

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