Iran-Proteste: Das geschah bis jetzt

Chronologie der Ereignisse

Iran-Proteste: Das geschah bis jetzt

Die iranische Führung wackelt und ist gefordert: Am Donnerstag, dem 28.12.2017 begannen Iraner, auf die Straße zu gehen: Die Menschen haben keine Arbeit, die Preise für Grundnahrungsmittel wie Geflügel und Eier steigen. 
 
Was in der zweitgrößten iranischen Stadt Mashhad im Nordosten des Landes begann, breitete sich bald auf Teheran und andere Städte aus. Der Protest richtet sich immer mehr als Kritik gegen das islamische Regime der Mullahs. 
 
20180102664.jpg © IRINN/ReutersTV via REUTERS
 
  • Samstag, 30. Dezember: 200 Menschen werden bei Protesten festgenommen. Die ersten zwei Menschen werden getötet.
  • Sonntag, 31. Dezember: Die Proteste gehen weiter. Irans Präsident Hassan Rohani meldet sich: "Iraner dürfen demonstrieren, aber ohne Gewalt". Trump richtet mahnende Worte an Irans Regierung, die Demonstrationsrechte zu wahren.
  • Montag, 1. Jänner: Meldungen des Staatsfernsehens nach sind bereits zehn Menschen bei den Protesten getötet worden.
  • Dienstag, 2. Jänner: Die Gewalt eskaliert völlig: Ein Demonstrant tötet einen Revolutionswächter. Berichten zufolge steigt die Zahl der Toten auf 21 Menschen – 450 Demonstranten werden in Teheran festgenommen.
  • Mittwoch, 3. Jänner: Sechster Tag der Proteste: Jetzt gehen auch die Regimebefürworter auf die Straße. Das iranische Fernsehen berichtet von Hunderttausenden Mullah-Unterstützern auf Demos. Die Lage bleibt angespannt.  
 
Video zum Thema Iran-Korrespondent im Interview
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Das geistliche Oberhaupt des Iran Ayatollah Ali Khamenei meldet sich öffentlich: Die "Feinde" des Iran seien verantwortlich für die Proteste. Die iranische Regierung blockiert den Messenger-Dienst "Telegram", den die Demonstranten verwenden, um verschlüsselte Nachrichten zu senden.
 
Deutsche Grüne fordern eine härtere Gangart Deutschlands gegenüber dem Iran. US-Präsident Donald Trump unterstützt die Demonstrationen. Frankreichs Oberhaupt ruft Irans Präsidenten in Telefonat zu Zurückhaltung auf. Die Türkei warnt vor Einmischung durch ausländische Kräfte. 
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