Mann lebte mit kopfgroßem Tumor am Hals

In 7-Stunden-OP entfernt

Mann lebte mit kopfgroßem Tumor am Hals

Ärzte weigerten sich Mitlon Wingert zu operieren - zu gefährlich. Am Ende fand sich aber doch jemand, der die Geschwulst entfernte.

Milton Wingert lebte schon beinahe zurückgezogen in seinem Heim in New Jersey in den USA. Der Grund: eine riesige Geschwulst an seinem Hals, die am Ende nahezu gleich groß war, wie sein Kopf. Mehrere Ärzte lehnten bereits ab es operativ zu entfernen, da seine Halsschlagader dabei verletzt werden könnte.

© Mount Sinai Health System

Doch einer der Ärzte des 81-Jährigen wollte es nicht dabei belassen und schickte die Bilder an einen Kollegen am Mount Sinai Hospital. Und auch hier traute der zuständige Chirurg, Nazir Khan, seinen Augen nicht. "Als mir der Patient zugewiesen wurde und mir sein Arzt die klinischen Bilder und das MRI schickte, war meine erste Reaktion, dass dies ein ziemlich großer Tumor ist", so Khan gegenüber Fox News. Und obwohl er damals noch nicht wusste, ob der Tumor gut- oder bösartig sei, wusste er, "der muss weg". Immerhin hatte er ziemlichen Einfluss auf die Lebensumstände von Wingert.

© Mount Sinai Health System

Und die Gefahr einer Verletzung der Halsschlagader sah auch Khan als gegeben. Dennoch entschloss er sich den riesigen Tumor zu entfernen und versammelte ein ganzes Chirurgen-Team um sich, um auf etwaige Komplikationen sofort reagieren zu können.

Am 5. November war es schließlich soweit. Nach Monaten mit dem riesigen Tumor am Hals, wurde operiert. Sieben Stunden lag Wingert auf dem OP-Tisch und es sollte sich auszahlen. Khan erklärte, dass alles nach Plan verlief. "Wir hatten viel Glück und stießen auf keine großen Überraschungen", so der Arzt.

© Mount Sinai Health System

Dr. Khan und sein Patient nach der erfolgreichen OP.

Am Dienstag wurde der 81-jährige Patient schlussendlich entlassen. Und obwohl die wenigen restlichen Tumorzellen, die noch in seinem Körper sind, mit einer anderen Therapie behandelt werden müssen, kann Wingert wieder lächeln. Der New York Post erzählte er, dass er seinen 82. Geburtstag in Kürze feiern würde und seine neugefundene Gesundheit nicht als selbstverständlich ansehe. "Es ist ein Wunder", so Wingert.

© Mount Sinai Health System

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