Melania tröstet Kinder mit Schock-Jacke

First Lady liefert Fashion-Fauxpas

Melania tröstet Kinder mit Schock-Jacke

Inmitten des Feuersturms wegen der Trennung von Einwanderer-Kindern von ihren Eltern an der US-Grenze wollte First Lady Melania Trump die harte und herzlose Haltung des Präsidenten kaschieren. 

Das Ex-Model aus Slowenien tauchte bei einer unangemeldeten Visite am “Ground Zero” der Kinder-Krise, dem Ort McAllen (Texas), auf. Sie tröstete Migrantenkinder und bedankte sich bei Helfern und Offiziellen für deren “hingebungsvolle Arbeit”.

Das alleine wäre ein willkommener Kontrast gewesen zur Rambo-Politik und der xenophobischen Polemik von Ehemann Donald Trump.  Doch Mrs. Trump liefert neuerlich mit der Wahl ihrer Garderobe einen Fashion-Fauxpas: Sie stieg aus dem Flugzeug mit einer Regenjacke mit der Aufschrift “I REALLY DON'T CARE, DO U?’. Grob übersetzt: “Das ist mir wirklich egal - und euch?”

Der seichte Spruch auf der Jacke schien reichlich unangebracht für eine Tröster-Tour durch Zentren voller verzweifelter Kinder, von denen viele ihren Eltern aus den Armen gerissen wurden. 

Freilich: Melanias eigenartige Kleidungswahl ist kein Einzelfall: Die Reise in die Katastrophengebiete nach Horror-Hurrikan Harvey in Texas im Vorjahr trat sie mit Stöckelschuhen an…

Nach der Exekutivverordnung von Trump, wonach fortan Familien nicht mehr getrennt werden sollen, ist das Drama für das Weiße Haus noch lange nicht ausgestanden. Die Trump-Administration bleibt bisher Antworten schuldig, wie die mehr als 2300 getrennten Kinder wieder mit ihren Eltern vereint werden können. 239 Minderjährige etwa wurden nach New York gebracht, sagte Bürgermeister Bill de Blasio. Sie werden in einem alten Schulgebäude in East Harlem festgehalten. 

“Eines dieser Kinder, ein Neunjähriger aus Honduras, wurde 2.000 Meilen weit mit einem Bus unter der Aufsicht von Bundeswachebeamten nach New York gebracht”, sagte de Blasio zornig. 

Trump ruft wegen seiner knallharten Grenzpolitik nun sogar die Armee zur Hilfe: Das Pentagon wurde beauftragt, bis zu 20.000 Einwanderer-Kinder in Militärstützpunkten unterzubringen, berichtete die New York Times.

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