Mit 35 Euro eine Familie retten

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Mit 35 Euro eine Familie retten

Der Osten Afrikas erlebt eine humanitäre Katastrophe ­biblischen Ausmaßes.

 Es ist eine der schlimmsten Katastrophen, die die Welt je gesehen hat: Weil es in manchen Regionen Ostafrikas seit drei (!) Jahren nicht geregnet hat, leiden derzeit zwölf Millionen Menschen an Hunger. Und nicht nur das: Viele sind so geschwächt, dass ihnen sogar der Tod droht.

Diashow: Hungersnot in Somalia und Kenia

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Hungersnot in Somalia und Kenia
Hungersnot in Somalia und Kenia

Die Vereinten Nationen haben die dramatische Lage wegen der Dürre in Teilen Somalias offiziell zur Hungersnot erklärt.

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Hungersnot in Somalia und Kenia
Hungersnot in Somalia und Kenia

Eine Hungersnot wird dann ausgerufen, wenn mehr als 30 Prozent der Kinder unterernährt sind und täglich zwei von 10.000 Menschen durch die Lebensmittelknappheit ums Leben kommen.

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Hungersnot in Somalia und Kenia
Hungersnot in Somalia und Kenia

In Teilen Südsomalias liege die Sterblichkeitsrate bereits bei sechs Menschen auf 10.000 Einwohner.

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Hungersnot in Somalia und Kenia
Hungersnot in Somalia und Kenia

Insgesamt seien bereits 3,7 Millionen Menschen allein in Somalia von der Krise betroffen.

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Hungersnot in Somalia und Kenia

In den nächsten zwei Monaten würden 300 Millionen Dollar (212 Millionen Euro) gebraucht.

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Hungersnot in Somalia und Kenia
Hungersnot in Somalia und Kenia

Am Horn von Afrika leiden die Menschen unter der schlimmsten Dürre seit 60 Jahren.

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Millionen Menschen sollen im nächsten halben Jahr Zusatznahrung erhalten.

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Hungersnot in Somalia und Kenia
Hungersnot in Somalia und Kenia

"Unfassbar"
Allein im kenianischen Dadaab, dem weltweit größten Flüchtlingslager, sind 400.000 Menschen untergebracht. Täglich werden es 1.700 mehr. Die meisten haben bis dahin schon eine wahre Tortur hinter sich: Tagelang mussten sie sich barfuß durch das dürre Land kämpfen, um das Lager zu erreichen. Viele Säuglinge und Kleinkinder überleben die Strapazen der Reise nicht. Immer wieder kommt es zu brutalen Übergriffen auf Frauen. „Es ist unfassbar, wie die Menschen das alles aushalten“, sagt Care-Chefin Andrea Wagner-Hager.

„Vor einem Jahr war ich als Helfer in Pakistan und dachte, dass diese Katastrophe nicht mehr übertroffen werden kann. Doch was derzeit in Ostafrika passiert: So etwas hat noch nie stattgefunden“, sagt Caritas-Mitarbeiter Andreas Zinggl zu ÖSTERREICH. „Selbst wenn es den Hilfsorganisationen gelingt, 99 Prozent der Menschen zu retten, was ich kaum glaube, werden immer noch 120.000 sterben“, sagt Zinggl. Dabei hat sich die Krise seit Jänner abgezeichnet: Schon damals blieb der lang ersehnte Regen aus, ebenso wie in der Haupt­regenzeit im April. Nicht wie ein Tsunami, sondern Schritt für Schritt überrollte die Katastrophe eine ganze Region.

Private Spenden wichtig
Die internationale Gemeinschaft reagierte auf die Zustände zögerlich: Die österreichische Regierung stellte nur 800.000 Euro bereit. Das reicht natürlich längst nicht. Unfassbar: Erst gestern wurde eine Geberkonferenz wegen „Terminproblemen“ auf den 25. August verschoben. Umso wichtiger sind nun private Spenden. Mit nur 35 Euro können ein Kind und seine Familie einen Monat lang überleben. „Dieses Geld rettet Menschenleben“, so Helfer Zinggl.

So können Sie spenden!

  • Caritas:
 PSK 7.700 004, BLZ 60.000, Kennwort „Hungerhilfe“ oder SMS* mit dem Kennwort „HUNGER“ und dem gewünschten Betrag an: 0664 660 3333
* Höchstsumme A1, Orange, Paybox: max 70€, T-Mobile, Drei: max. 10€
  • Care:
 PSK 1.236.000, BLZ 60.000, Kennwort „Hungerhilfe“
  • Nachbar in Not: 
PSK 91.091.200, BLZ 60.000, Kennwort „Hunger in Ostafrika“ oder SMS mit Spendensumme an 0664/660 44 66

 

Caritas-Helfer Andreas Zinggl: ‚Die Lage wird unterschätzt‘

ÖSTERREICH: Mehr als 14 Tage waren Sie für die Caritas in Ostafrika. Was haben Sie erlebt?
Andreas Zinggl: Ich habe in Nordkenia Hunderte Quadratkilometer ehemaliges Weidegebiet gesehen, auf dem heute nicht ein einziger Grashalm mehr zu finden ist. Nicht einmal ein vertrockneter. Und der Höhepunkt der Katastrophe ist leider noch immer nicht erreicht.

ÖSTERREICH: Geschätzte zwölf Millionen Menschen leiden an Hunger …
Zinggl: Es sind Dimensionen, die unvorstellbar sind. Viele unterschätzen das. Selbst wenn es den Hilfsorganisationen gelingen würde, 99 Prozent der Menschen zu retten, was ich kaum glauben kann, werden immer noch 120.000 sterben. Das wäre etwa eine Stadt wie Salzburg.

ÖSTERREICH: Welche Hoffnung gibt es noch?
Zinggl: Viele hoffen auf die kleine Regenzeit, die aber frühestens im Oktober kommt. Ohne fremde Hilfe werden jetzt aber viele nicht überleben. Spenden wirken nun Wunder.

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