Trump-Dekret: Flüchtlinge sitzen an Flughäfen fest

Einreisestopp

Trump-Dekret: Flüchtlinge sitzen an Flughäfen fest

Die harten Einreisebestimmungen zeigen bereits erste Wirkungen.

Die neuen US-Einreiseverbote für Bürger von sieben Staaten des Nahen Osten und Afrika zeigen erste Wirkungen. Wie am Samstag aus Flughafenkreisen in Kairo verlautete, wurden fünf Iraker und ein Jemenit daran gehindert, eine EgyptAir-Maschine nach New York zu besteigen. Die Passagiere, die in Kairo umsteigen wollten, wurden gestoppt und auf Flüge in ihre Heimatstaaten umgeleitet.

   Sie seien von gültigen Visa gewesen. Das Einreiseverbot für Bürger aus dem Irak, dem Iran, dem Jemen, Libyen, Somalia, dem Sudan und Syrien gilt zunächst für 90 Tage. Die neue US-Regierung hat den Schritt mit dem Kampf gegen den Terrorismus begründet.

   Die Lufthansa kann nach eigenen Angaben noch keine Informationen über die Auswirkungen der neuen Bestimmungen geben. "Wie bei anderen Einreisebestimmungen auch sind Fluggäste sowie Fluggesellschaften verpflichtet, diese hoheitlichen Bestimmungen zu befolgen", erklärte der Konzern auf Anfrage.

   Die Fluggesellschaft Qatar Airways erklärte auf ihrer Webseite, Bürger der sieben betroffenen Staaten müssten über eine US-Aufenthaltsgenehmigung (Green Card) oder ein Diplomatenvisum verfügen. Dies gilt etwa für Regierungsvertreter oder Mitarbeiter internationaler Organisationen.
 

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