US-Präsident im März erwartet

Obama will mit Besuch keinen Druck auf Israel ausüben

US-Präsident komme nicht mit Bedingungen.

US-Präsident Barack Obama will mit seinem Besuch in Israel im kommenden Monat nach den Worten des US-Botschafters keinen Druck auf den jüdischen Staat ausüben. "Er kommt nicht mit Bedingungen, er kommt zu Beratungen mit allen Partnern über die Probleme, aber auch die Chancen und Gelegenheiten in der Region", sagte Botschafter Dan Shapiro dem israelischen Rundfunk am Mittwoch. Bei Obamas Gesprächen mit Israels Regierungschef Benjamin Netanyahu werde es um den Atomstreit mit dem Iran, den Zusammenbruch des Assad-Regimes in Syrien sowie den Nahost-Friedensprozess gehen.

Nach Medienberichten wird Obama am 20. März in Israel erwartet. Es ist unklar, ob Netanyahu bis dahin eine rechtsorientierte und siedlerfreundliche Koalition oder eine Regierung der Mitte gebildet haben wird. "Obama respektiert den politischen Prozess in Israel sehr, er mischt sich nicht in Wahlen oder die Regierungsbildung ein", sagte Shapiro. Obama und Netanyahu seien sich einig, "dass der Beginn seiner (Obamas) Amtszeit und die Bildung einer neuen israelischen Regierung ein guter Zeitpunkt sind, um die tiefe Verbindung zwischen den USA und Israel zu bekräftigen".

Die Beziehungen zwischen Obama und Netanjahu gelten als eher unterkühlt. Obama trifft bei seiner Nahost-Reise im März auch den jordanischen König Abdullah II. sowie den Palästinenserpräsidenten Mahmoud Abbas.

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