Paris will Sonderzone für Illegale

Unter Aufsicht

Paris will Sonderzone für Illegale

So will man die massive Anzahl an illegalen Einwanderer in den Griff bekommen.

Illegale Einwanderer sollen künftig in Frankreich in einer "Sonderwartezone" konzentriert werden. Dies ermögliche es, die Migranten "ausreichend lange unter Aufsicht der Verwaltung zu halten, um in angemessener Weise über einen möglichen Asylantrag zu entscheiden", sagte der Minister für Einwanderung und Nationale Identität, Eric Besson, der Zeitung "Le Figaro".

Gesetzentwurf wird vorbereitet
"Unsere Gesetzgebung ist nicht an die brutale und massive Ankunft einer großen Anzahl illegaler Ausländer an unseren Küsten angepasst", sagte Besson. "Es ist unmöglich, in den gesetzlich vorgeschriebenen Fristen in so abgelegenen Gebieten eine ausreichende Anzahl Rechtsanwälte und Übersetzer für wenig verbreitete Sprachen zu finden." Er werde daher im Frühjahr ein Gesetz über die Einrichtung der Sonderwartezonen vorlegen.

Anlass der Initiative ist die Ankunft von 123 Kurden auf Korsika. Von ihnen haben 91 Asyl beantragt. Andere reisten weiter; jeweils vier wurden Besson zufolge in Deutschland und Dänemark aufgegriffen.

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