Polizistin stillt unterernährtes Baby, weil Ärzte sich nicht kümmerten

Heldin

Polizistin stillt unterernährtes Baby, weil Ärzte sich nicht kümmerten

Heldin stillt notleidendes Baby während Einsatz. 

Argentinien. Ein Foto geht um die Welt: Celeste Ayala machte gerade ihren Wachdienst im Kinderkrankenhaus in Buenos Aires, als sechs unterversorgte Kinder eingeliefert werden. Sie wurden den Eltern weggenommen, weil diese sich zu wenig um sie gekümmert hatten und die Kleinen unterernährt waren.

Doch zu der Zeit, als die sechs Geschwister eingeliefert wurden, herrschte in dem Krankenhaus Hochbetrieb. Die Ärzte hatten keine Zeit, sich um die kleinen Patienten zu kümmern. Das jüngste der sechs Kinder schrie offenbar aus Hunger laut. Da beschloss die Polizistin, einfach selbst einzugreifen. Das Personal warnte sie vor "dem Geruch und dem Schmutz" des Babys, Ayala war das egal.

Ayala hat selber zwei Kinder, wovon sie eines noch stillt. "Es wollte gar nicht wieder loslassen", berichtet Ayala. "Es hat aufgehört zu weinen – und streichelte mich auch." Das Baby habe nicht nur Hunger gehabt, sondern auch Zuwendung gebraucht, so die Polizistin. 

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