Rätsel um toten Poker-Millionär

Slowenien

Rätsel um toten Poker-Millionär

Jetzt ist es Gewissheit: Die gefundene Wasserleiche ist der Poker-Star Strassmann.

Ljubljana. Jetzt ist es bestätigt. Der Wiener Poker-Millionär Johannes Strassmann (29) ist tot. „Ich kann bestätigen, dass es sich bei der Leiche um den vermissten Pokerspieler handelt“, heißt es von der Polizei Ljubljana. Am Freitag war eine Wasserleiche aus einem Fluss geborgen worden (ÖSTERREICH berichtete). Allein die Todesursache ist noch Gegenstand der Ermittlungen.

Toter Millionär war schon seit 21. Juni verschollen
Ein DNA-Abgleich mit der eigens angereisten Schwester Strassmanns ermöglichte jetzt die endgültige Identifizierung des Toten. Seit 21. Juni war der Poker-Star spurlos verschwunden. Wie Strassmann ums Leben kam, ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Die Polizei schließt aber ein Gewalt-Verbrechen aus. Es laufen Drogen- und Alkohol-Tests. Wie berichtet, war Johannes Strassmann nach Slowenien gereist, um sich mit örtlichen Pokerspielern zu treffen. Anschließend wollte er mit mehreren Freunden nach Kroatien weiterreisen.

Er spendete Gewinne
 für notleidende Kinder

Strassmann, der seit 2007 in Wien lebte (weil in Österreich Glücksspiel-Gewinne nicht versteuert werden müssen), galt als einer der besten Pokerspieler Europas. Berühmt wurde er als Coach des Poker-Weltmeisters Heinz Pius, aber auch als Spielpartner von Promis wie Boris Becker. Einen Großteil seiner Millionengewinne hat er gespendet.

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