Rentner-Terror in McDonald's in New York

Aufregung

Rentner-Terror in McDonald's in New York

Sogar die amerikanische Polizei ist gegen die Senioren-Gang machtlos.

Es ist eigentlich der Traum eines jeden Geschäftsführers: eine McDonald's-Filiale im New Yorker Stadtteil Queens ist immer voll und dennoch ist der Besitzer nicht glücklich. Denn koreanische Rentner haben sich das Fast Food-Lokal als Treffpunkt ausgesucht und vertreiben die anderen Kunden. Sogar die Polizei ist machtlos.

"Geriatrie-Terror"
Hat man normalerweise mit randalierenden Jugendlichen zu kämpfen, so wird diese McDonald's-Filiale von koreanischen Rentnerinnen und Rentner "terrorisiert". Laut "New York Times" kommen die älteren Menschen täglich in das Restaurant und besetzen die meisten Plätze - manchmal den ganzen Tag.

Zwar belegen die Männer und Frauen die Plätze stundenlang, aber sie konsumieren nur in den seltensten Fällen mehr als einen Kaffee oder eine kleine Portion Pommes Frites. Die Geschäftsführerin ist inzwischen mit den Nerven am Ende: "Wir sind ein McDonald's und kein Seniorenzentrum." Seit November 2012 ruft sie regelmäßig die Polizei, um die Rentner los zu werden.

Bevorzugen koreanisches Essen
Den meisten Rentnern schmeckt McDonald's-Essen gar nicht: "Wir bevorzugen koreanisches Essen", wird ein Mann zitiert. Die meisten würden ohnehin erst im Seniorenzentrum essen und erst dann zu der McDonald's-Filiale kommen.

Weil ein Schild die Zeit im McDonald's jetzt auf 20 Minuten beschränkt, gehen die Rentner abwechselnd einmal um den Block und setzen sich dann wieder auf "ihre Plätze".

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