Sieben Corona-Patienten bei Brand in Klinik in Ägypten gestorben

Krankenhausmitarbeiter verletzt

Sieben Corona-Patienten bei Brand in Klinik in Ägypten gestorben

Die Feuerwehr verhinderte, dass sich die Flammen auf andere Krankenhaustrakte ausbreiteten.

Alexandria. Bei einem Brand in einem Krankenhaus in der ägyptischen Küstenstadt Alexandria sind am Montag sieben Corona-Patienten ums Leben gekommen. Sieben weitere Menschen seien verletzt worden, hieß es aus Sicherheitskreisen und dem Krankenhaus. Das Feuer wurde demnach offenbar durch einen Defekt an einer Klimaanlage in einer Isolierstation für Covid-19-Patienten ausgelöst.
 
Die Feuerwehr verhinderte, dass sich die Flammen auf andere Krankenhaustrakte ausbreiteten. Patienten des Krankenhauses seien in Krankenwagen in andere Kliniken verlegt worden, berichtete die staatliche Zeitung "Akhbar al-Jum". Als Todesursache der Opfer nannten örtliche Medien Rauchvergiftung. Zu den Verletzten zählten demnach auch Mitarbeiter des Krankenhauses. Zur Brandursache seien Ermittlungen eingeleitet worden.
 
In Ägypten wurden bisher 65.188 Ansteckungen mit dem neuartigen Coronavirus registriert. 2.789 Infizierte starben. Angesichts steigender Infektionszahlen sind die Krankenhäuser in dem nordafrikanischen Land überlastet.

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