Skurriler Namensstreit um Polizeipferd Brian

England

Skurriler Namensstreit um Polizeipferd Brian

Ein Polizeipferd darf auch Brian heißen: Die Polizeidirektion des Themse-Tals verzichtet darauf, Pferd Brian in Herkules oder Cäsar umzutaufen. Das sechsjährige Tier, das derzeit für den Einsatz bei der berittenen Antiaufruhr-Einheit der Polizei ausgebildet wird, dürfe "auch nach Bestehen seiner Prüfung" seinen Namen behalten, sagte ein Sprecher am Montag.

In einer Reportage hatte die BBC über die Umbenennung berichtet und eine Welle der Empörung in sozialen Netzwerken losgetreten. Der Polizeisprecher räumte nun ein, vom Ärger der Leute überrascht worden zu sein. Er erinnerte daran, dass Pferde der Antiaufruhr-Einheit aus Tradition bisher stets Namen "von Göttern oder Kriegern" erhielten.

Brian-Befürworter im ganzen Land fühlen sich nun bestätigt. Brian Belo, ein Sieger der Reality-Show "Big Brother", sagte dem "Daily Telegraph", es sei ein Sieg für alle Menschen, die Brian heißen. "Es ist ein solider Name." Nach Angaben der Zeitung rangierte der Name in den 1930er-Jahren unter den vier beliebtesten Namen im Land. Heutzutage wird Brian eher mit älteren Männern assoziiert.

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