So tickt die

Neue Studie veröffentlicht

So tickt die "Generation Greta"

Sie heißen Generation Greta  oder Generation Tech: Die heute 15- bis 19-Jährigen. So ticken sie.
Wien. Social Media ist ihr Alltag, die digitale Welt hat ihr soziales Bewusstsein drastisch verändert. Und: Durch die Auseinandersetzung mit vielfältigen Lebensstilen hat die Generation Tech eine weit höhere Bereitschaft, sich an der Lösung ¬sozialer Probleme wie der Klimakrise zu beteiligen – Greta Thunberg als Vorbild. 
 

Österreichs Junge: So kaufen sie ein

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Das zeigt eine von Kobza And The Hungry Eyes (KTHE) und dem digitalen Markt¬forschungsinstitut Marketagent initiierte Umfrage. Sie analysiert, wie sehr moderne Technologien das Leben beeinflussen. 2.000 „web¬aktive Personen“ wurden für den Austrian Generation Tech Report 2019 befragt. Das Ergebnis zeigt: 92 % der 15- bis 19-Jährigen nutzen täglich Formen künstlicher Intelligenz im Alltag und sehen das positiv. 74 % der Generation Greta glauben, dass ihr soziales Bewusstsein durch soziale Medien verstärkt wird.
 

Social Media hat unser Leben drastisch verändert

 
Keine Privatheit. Informationen zu Umweltthemen oder gesellschaftlichen Entwicklungen holt sich rund die Hälfte der Jugendlichen ausschließlich über Social-Media-Plattformen. Erst danach kommen TV-Nachrichten (43 Prozent) und Zeitungen (32 Prozent). Für rund drei Viertel ist Social Media das wichtigste Vehikel, um auf Klimawandel, Rassismus oder Gleichberechtigung aufmerksam zu machen.
 

Diese Social-Media-Kanäle nutzen sie

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Kein Schutz. Privatheit sucht die Generation Tech dort al¬lerdings nicht: Fast die Hälfte der privaten Social-Media-Accounts ist öffentlich. 
Zwangsläufig ist auch eine digitale Parallelwelt entstanden: 42 % der Technik-Freaks verbringen den Großteil ihrer Freizeit mit „Screen-Aktivitäten“. „Gaming“ ist gesellschaftlich: 64 % der 15- bis 19-Jährigen sehen anderen beim Spielen von Computerspielen auf Plattformen wie Twitch.tv zu. Fast die Hälfte (45 %) spielt selbst Online-Games. 
 

Instagram ist top, Facebook und Twitter sind Flop

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Alltag. Technik ist längst natürlicher Teil unseres Lebens. „Die Digitalisierung hat in allen Bereichen Einzug gehalten“, so Lisa Patek, Marketingleiterin bei Marketagent.com. (wek)
 

Für 81% ist YouTube die "Schule des Lebens"

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Für 70% der Jungen ist Klimaschutz wichtig

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Kein G20-Staat erfüllt Klimaschutz-Norm

Klima-Alarm: Alle Industrie-Länder versagen beim Kampf gegen die Erderwärmung.
 
Madrid. In drei Wochen tagen die UNO-Experten bei der Klimakonferenz in Madrid. Aber schon jetzt ist klar: Der Treibhausgas-Ausstoß der 19 Industrie- und Schwellenländer und der EU steigt weiter an. Das zeigt der „Brown to Green“-Report, den das Netzwerk „Climate Transparency“ am Montag veröffentlichte.
Die G20 sind für 80 Prozent des Treibhausgas-Ausstoßes verantwortlich. Auf Kurs für das 1,5-Grad-Ziel ist dem Bericht zufolge kein einziges Land der Gruppe. Die USA haben sich aus dem Klimaabkommen ausgeklinkt.
 
Vorsatz. Nach den Maßstäben des 1,5-Grad-Reports des UNO-Klimarats müssten die G20-Staaten ihren Treibhausgas-Ausstoß bis 2030 um mindestens 45 Prozent im Vergleich zu 2010 reduzieren. Bis 2070 dürften sie unterm Strich keine Treibhausgase mehr ausstoßen. Das bedeutet, dass alle verbleibenden Emissionen ausgeglichen werden müssten. Dafür müsste der Verbrauch von Erdöl, Kohle und Erdgas drastisch sinken. Derzeit beziehen aber die Indus­trieländer 82 Prozent ihrer Energie aus fossilen Quellen.
 
Katastrophe. Der Klimawandel fordert dem Report zufolge jährlich rund 16.000 Menschenleben und verursacht 129 Milliarden Euro Schaden.

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