Strafanzeigen gegen Schweizer Bistümer

Missbrauchs-Skandal

Strafanzeigen gegen Schweizer Bistümer

Erstattet wurden die Anzeigen von einer Privatperson.

Die Schweizer Bistümer Chur und Basel sind wegen sexueller Übergriffe durch Priester angezeigt worden. Er könne den Eingang der Strafanzeigen bestätigen, sagte Sprecher Maurus Eckert von der Staatsanwaltschaft Graubünden, am Mittwoch zu einem Bericht in der Zeitung "St. Galler Tagblatt".

In der Anzeige werde verlangt, eine Begünstigung oder Mittäterschaft von Sexualdelikten zu untersuchen. Erstattet wurden die Anzeigen von einer Privatperson. Begründet wurden die Eingaben damit, dass die Bistumsverantwortlichen die pädophil-sexuellen Täter nicht der Strafjustiz angezeigt habe.

Geschickt wurden die praktisch identischen Anzeigen an die Staatsanwaltschaften der Kantone Graubünden und Solothurn. Die Staatsanwaltschaft werde dies nun prüfen, sagte der Sprecher weiter. Dem Zeitungsbericht zufolge verfasste ein Jurist die Anzeigen.

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