Streit um Katzensteuer in Deutschland

13 Millionen betroffen

Streit um Katzensteuer in Deutschland

Der Streit erhitzt 
die Gemüter und dominiert alle sozialen Foren: 13 Millionen Stubentiger gibt es in Deutschland, geschätzte zwei­einhalb Millionen streunen: „Sie jagen Vögel, kleine Nagetiere, gefährden die Artenvielfalt“, klagt der Deutsche Jagdverband. „Ihre Besitzer müssen mehr Verantwortung übernehmen“, so Verbandspräsident Hartwig Fischer in der Bild-Zeitung. In der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, die die Katzendiskussion losgetreten hat, wird mehr gefordert:

  • Registrierung jeder Katze mit eingesetztem Chip.
  • Sterilisation mit Eintreten der Geschlechtsreife.
  • Einführung einer eigenen Katzensteuer, die Rede ist von 120 Euro pro Jahr.

Für Hundebesitzer sei die Steuer schließlich längst selbstverständlich, schreibt die FAZ, auch müssten sich Hundebesitzer an alle möglichen Vorschriften halten, während Katzenfreunde sich keinen Deut darum scheren, was ihr Stubentiger so anrichtet.

Die deutsche Politik hält sich aus der hitzigen Diskussion weitgehend heraus. Lediglich Moritz Heuberger, Bundessprecher der Grünen Jugend, meinte, er könne sich eine solche Katzensteuer durchaus vorstellen. Damit löste er einen Sturm der Entrüstung aus. Inzwischen korrigierten die Grünen: „Es gibt keine Steuerforderung für Stubentiger.“

1,6 Millionen Katzen leben in Österreichs Haushalten

Katzen sind auch bei uns die beliebtesten Haustiere: 1,6 Millionen leben in 508.000 Haushalten. Hunde gibt es 750.000. 310.00 Vögel, 120.000 Aquarien.

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