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Trump: Merkel hat "katastrophalen Fehler" gemacht

In einem Interview mit der "Bild"-Zeitung sprach der künftige US-Präsident Donald Trump vier Tage vor seiner Amtseinführung über die Flüchtlingskrise, die deutsche Kanzlerin und den Zerfall der EU.

Trump über Angela Merkel und die Flüchtlingspolitik

Er habe "große Achtung" vor Angela Merkel, doch "ich finde, sie hat einen äußerst katastrophalen Fehler gemacht und zwar all diese Illegalen ins Land zu lassen", so Trump zur "Bild"-Zeitung. "Sie wissen, dass ich Deutschland liebe, weil mein Vater aus Deutschland stammt, und ich will mich nicht in einer ähnlichen Situation wiederfinden", erklärte er weiter. Darum würden die USA unter seiner Regierung auf sichere Grenzen setzen.

"Die Leute wollen nicht, dass andere Leute in ihr Land kommen und es zerstören", so Trump über Einwanderung. Die Sicherheitsüberprüfungen würden extrem erhöht werden. Dabei gehe es um Muslime "aus verschiedenen Teilen der Welt, die viele Probleme mit Terrorismus haben". Derzeit würden bei der Einreise in die USA keine Sicherheitsüberprüfungen stattfinden, so der künftige US-Präsident. Diese Aussage ist allerdings nicht wahr.

Trump über Kampf gegen ISIS und NATO

Auf die Frage, wie er ISIS bekämpfen wolle, reagierte Trump mit Kritik an Obama. Er werde das nicht sagen, da er nicht sein wolle wie Obama oder andere Präsidenten. "Sie haben also vor vier Monaten erklärt, dass wir Mosul angreifen werden. Ich sagte: 'WIeso müsst Ihr das ankündigen?'". Nur wegen dieser Ankündigung sei Mosul zum "Desaster geworden".

Zur Nato meinte Trump, dass diese "obsolet" sei, "weil sie erstens, wie Sie wissen, vor vielen, vielen Jahren entworfen wurde. Zweitens zahlen die Länder nicht das, was sie zahlen müssten." Des Weiteren setzte er fort, dass die Nato obsolet sei, "weil sie sich nicht um den Terrorismus gekümmert hat".

Trump über Brexit und den Zerfall der EU

Der künftige US-Präsident erklärte, dass Merkel zu den wichtigsten Regierungschefs der EU zähle. "Sehen Sie sich Großbritannien an und sehen Sie sich die Europäische Union an, die ist Deutschland", so Trump zur "Bild"-Zeitung. Die EU sei ein Mittel zum Zweck, weshalb er es klug von Großbritannien finde, auszutreten.

Zur Zukunft der Europäischen Union sagte Trump: "Ich finde das sehr schwierig: Menschen, Länder wollen ihre eigene Identität, Großbritannien wollte seine eigene Identität. Aber, das glaube ich wirklich, wenn sie nicht gezwungen worden wären, all diese Flüchtlinge aufzunehmen - so viele, mit all den Problemen, die das mit sich bringt - dann wäre es nicht zum Brexit gekommen.

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