Trump empört mit Afrika-Sager

Eigenwillige Äußerungen

Trump empört mit Afrika-Sager

Bei einem Treffen mit afrikanischen Staatsoberhäuptern hat US-Präsident Donald Trump ein eigenwilliges Verständnis von Entwicklungspolitik demonstriert: Afrika biete seinen Freunden enorme Chancen zur Bereicherung, sagte Trump am Mittwoch bei dem Treffen am Rande der UN-Vollversammlung in New York.

"Ich habe so viele Freunde, die in Ihre Länder gehen und versuchen, reich zu werden", sagte Trump vor den Staatschefs aus Afrika. "Ich gratuliere Ihnen, sie geben eine Menge Geld aus." Afrika habe wirklich "enormes unternehmerisches Potenzial", lobte der Immobilienmilliardär.

Trump kündigte außerdem an, seine UN-Botschafterin Nikki Haley bald auf Afrika-Tour zu schicken. Sie solle dort Wege zur Konfliktlösung und -vermeidung diskutieren. An dem Treffen mit dem US-Präsidenten nahmen unter anderen der südafrikanische Präsident Jacob Zuma und Nigerias Staatschefs Muhammadu Buhari teil.
 

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