Apokalypse abgesagt

"UFO-Landung" in Österreich

Obwohl sich Millionen vor der Maya-Prophezeiung fürchteten, passierte gestern: nichts.

Während rund um den Globus Millionen Menschen vor der Apokalypse „zitterten“, erlebten die 1.706 Einwohner in Oed-Öhling (Bezirk Amstetten) Freitagfrüh eine Begegnung der ganz besonderen Art.

Um Punkt sechs Uhr in der Früh landete im Mostviertel nämlich ein UFO! „Erst gab es eine Explosion. Dann wurde das gesamte Gebiet großräumig abgesperrt und der Pilot vom Innenministerium geborgen“, erklärt Bürgermeister Josef Dirnberger.

Hunderte Schaulustige fielen auf Scherz herein
Der Hintergrund: Die ortsansässige Faschingsgilde hatte sich zum 21. Dezember diesen besonderen Spaß überlegt. Tatsächlich stürmten Hunderte Schaulustige zum „UFO-Landeplatz“, Medien auf der ganzen Welt berichteten. So wurde Oed-Öhling in Niederösterreich gestern zum Spaß-Hotspot des Weltuntergangs – der nicht stattfand.

"Viele hatten wirklich Angst"

ÖSTERREICH: Gestern ist in Ihrem Ort ein Alien gelandet. Was war da los?
Josef Dirnberger: Unsere Faschingsgilde hat sich diesen Scherz zum 21. Dezember überlegt. Ein riesiges Gebiet wurde dafür abgesperrt, das „UFO“ platziert, ein vermeintlicher Alien aus dem Inneren geborgen. Hunderte Schaulustige sind gekommen, weil sie wirklich Angst hatten.

Weltuntergang ist verschoben


Sie versteckten sich in Bunkern, deckten sich mit Langzeitnahrung ein oder beteten zu den Göttern – Millionen von Menschen fürchteten gestern, dass die Welt für immer untergeht.

Aber: Die Maya haben sich ganz offensichtlich verrechnet. Denn: Es passierte rein gar nichts.

Dennoch feierte die ganze Welt: Allein in Stonehenge (Großbritannien) versammelten sich in der Früh 5.000 Menschen, um den vermeintlich letzten Sonnenaufgang der Geschichte zu erleben.

In Guatemala und Mexiko pilgerten Tausende zu den Kultstätten der Maya.
In Peru wurde der Beginn des neuen Maya-Zyklus gefeiert und auch in Österreich wurde lieber Party gemacht, als Trübsal geblasen.

5 neue Termine

  • 2034 erwarten Sekten 2.000 Jahre nach seiner Kreuzigung die Rückkehr Jesu.
  • Im Jahr 2036 soll der Asteroid
„Apophis“ die Erde bedrohen.
  • Ein Komet könnte 2060 unsere Erde treffen und in Stücke reißen.
  • Für 2076 erwarten einige die Apokalypse im Jahr 1.500 des muslimischen Kalenders.
  • In 1 Milliarde Jahren wird Sonnen-
Erhitzung Leben auf Erde auslöschen. .

D. Müllejans

Nächste Seite: Der LIVE-Ticker zum Nachlesen


23.28 Uhr: Noch 32 Minuten...
Athen, Istanbul, Jerusalem und Kairo sind schon durch. Dort lautet das aktuelle Datum: 23.12.2012.

22.18 Uhr: Auch der heute zurückgetretene italienische Regierungschef Mario Monti konnte sich einen Seitenhieb auf den Weltuntergangs-Hype nicht verkneifen: "Vor einem Jahr hatte die Regierung ihre Amtszeit gerade aufgenommen. Jetzt ist sie am Ende, aber das ist nicht die Schuld der Maya."

21.38 Uhr: Vor den nächsten Terminen, an denen eine Weltuntergangs-Hysterie zu erwarten ist, bleibt etwas Zeit zum Durchschnaufen: 2034 erwarten christliche Sekten die Rückkehr Jesu; im Jahr 2036 soll der Asteroid „Apophis“ die Erde bedrohen; ein Komet könnte 2060 unsere Erde treffen und in Stücke reißen; und für 2076 erwarten einige die Apokalypse im Jahr 1.500 des muslimischen Kalenders.

21.09 Uhr: Keine Aliens am Berg Rtanj
Auch in Serbien machten sich einige Esoterik-Pilger Hoffnungen auf UFOs oder zumindest Verschonung vor dem Untergang. Nach Auffassung von Esoterikern sendet der pyramidenförmige, 1.570 Meter hohe Berg Rtanj elektromagnetische Strahlen aus und bietet Schutz vor der Apokalypse. Doch heute blieb alles ruhig, gar friedlich.

© Reuters

Berg Rtanj; Foto Reuters

20.50 Uhr: Kurz nach 2030 gehen wir wieder unter
Wenn die Welt diesmal nicht untergeht, dann gibt es in den Jahren nach 2030 die nächste Chance für großen Wirbel. In einem Interview mit der Schweizer Zeitung "Blick" erklärt Sekten-Experte Georg Schmid, warum: Christliche Sekten hätten angekündigt, dass Jesus 2000 Jahre nach seiner Kreuzigung wieder auf die Erde zurückkommt - er nennt dabei das Jahr 2034.

19.54 Uhr: In Österreich heißt es noch etwas mehr als vier Stunden warten, bis wir sagen können: WIR sind nicht untergegangen. Bereits geschafft haben es Australien, China, Indien, Japan, Thailand, usw.

18.45 Uhr: Keine Aliens in Bugarach
Die Außerirdischen, die heute angeblich noch in der Nähe des französischen Dorfs Bugarach landen sollen, haben nicht mehr viel Zeit. Noch immer keine Spur von den Aliens und langsam geht der Tag zur Neige - dabei haben sich die Kollegen vom TV schon so schön in Stellung gebracht. Nur für den Fall, dass doch ...

© Getty Images

Kamerateam in Bugarach; Foto: Getty Images

18.20 Uhr: Australien und Thailand haben es überstanden. In Perth (Australien, Ortszeit: Samstag, 1.20 Uhr) ist nichts aus dem Weltuntergang geworden - auch Bangkok (Thailand, Ortszeit: Samstag, 0.20 Uhr) ist nicht der Apokalypse zum Opfer gefallen.

17.49 Uhr: Einer, der von Untergangs-Propheten verdächtigt wurde, einer der "Reiter der Apokalypse" zu sein, darf heute feiern. Rapper Psy übersprang mit seinem Gangnam-Video als erster die magische Zahl von 1 Milliarde Abrufen auf Youtube.

17.38 Uhr: Der Himmel über Wien hat sich mittlerweile verdunkelt.

17.26 Uhr: Österreichs Promis scheinen ohne Sorge zu sein.

Diashow: Das sagen Promis über die Apokalypse

1/8
Paul Scharner: Fußballer
Richard Lugner: Baulöwe

„Ich glaube nicht an den Weltuntergang. Aber sollte es doch passieren, könnte ich mit Adam und Eva im Jenseits plaudern.“

2/8
Paul Scharner: Fußballer
Amina Dagi: Amtierende Miss Austria

„Leider gab es 2012 so viele Katastrophen, vielleicht war das als Untergang gemeint. Dass heute etwas passiert, daran glaube ich nicht.“

3/8
Paul Scharner: Fußballer
Gabriel Barylli: Schauspieler und Autor


„Alle Hochkulturen waren sich darin einig, dass an diesem Datum ‚etwas sein wird‘. Ich werde zu Hause und sehr wachsam sein.“

4/8
Paul Scharner: Fußballer
Marcel Hirscher: Ski-Star

„Ich habe keine Bedenken, dass die Welt zu Weihnachten nicht mehr stehen wird.
Vielleicht ist den Mayas nur die Tinte ausgegangen.“

5/8
Paul Scharner: Fußballer
Gerda Rogers: Astrologin

„Die Wintersonne steht in Konjunktion mit der Milchstraße. Ich fürchte jetzt keinen Weltuntergang, aber ich glaube an eine Zeitenwende.“

6/8
Paul Scharner: Fußballer
Franz Klammer: Ski-Legende

„Damit beschäftige ich mich nicht eine Sekunde. Denn: Wenn der Weltuntergang tatsächlich kommt, ist dann ja eh alles vorbei.“

7/8
Paul Scharner: Fußballer
Toni Faber: Dompfarrer St. Stephan

„Fürchtet euch nicht. Die Welt wird eines Tages untergehen, so viel steht fest. Aber ich rechne nicht damit, dass es heute so weit sein wird.“

8/8
Paul Scharner: Fußballer
Paul Scharner: Fußballer

„Wenn die Welt untergeht, hätte ich mein berufliches Leben nicht abgeschlossen. Vielleicht konnten die Maya ja nicht weit genug rechnen.“
 

17.17 Uhr: Heute fand auch der "Globale-Orgasmus"-Tag statt. Seit einigen Jahren wird dazu aufgerufen, dass alle Pärchen der Welt zum selben Zeitpunkt Sex haben (im Moment der Sonnenwende), ein positiver Einfluss auf das Energiefeld der Erde sei das Ziel.

16.49 Uhr: "Wenn die Welt untergeht, dann gehe ich nach Wien. Dort passiert alles 10 Jahre später", soll Karl Kraus gesagt haben. Zumindest in "Der Fackel" findet sich dazu jedoch kein Eintrag.

16.24 Uhr: Dutzende Maya-Priester haben sich zu Sonnenaufgang an der Ruine von Tikal in Guatemala versammelt, um mit der Begrüßung der ersten Sonnenstrahlen den Beginn einer neuen Ära zu feiern. Rund um ein Feuer im Zentrum des Hauptplatzes der im Dschungel gelegenen Ausgrabungsstätte verbrannten die Priester Kerzen und Harz von 13 verschiedenen Bäumen.

16.05 Uhr: Entwarnung für Japan, alles geht seinen gewohnten Gang.

16.01 Uhr: Auch Japan hat den 21. Dezember überstanden. Entwarnung können wir jedoch noch nicht geben, Zeugenberichte ob der Inselstaat noch steht liegen nicht vor.

15.45 Uhr: Sollte das heute mit dem Weltuntergang nichts mehr werden, wissen wir zumindest wem wir unseren Dank aussprechen dürfen.

15.12 Uhr: Das südfranzösische Weltuntergangsdorf Bugarach ist am Freitag doch noch von grünen Männchen heimgesucht worden. Auch in glitzernde Alufolie gewickelte Gestalten mit antennenartigen Spiralen auf dem Kopf liefen durch die Gemeinde nahe den Pyrenäen.

© EPA
(c) EPA

14.52 Uhr: Unser Soundtrack zum Weltuntergang:









14.33 Uhr: Glücklich schätzen dürfen sich alle Personen die sich momentan in Australien befinden, sie haben die drohende Apokalypse überstanden und den rettenden 22. Dezemeber erreicht.

13.59 Uhr: In China nutzten Staatsmedien die Gerüchte über den Weltuntergang, um mehr Zensur im ohnehin streng überwachten Internet zu fordern. "Nur Regulierung kann das Netz sicherer machen", schrieb das kommunistische Parteiorgan "Volkszeitung" ("Renmin Ribao"). Die Gerüchte hätten "Individuen, der Gesellschaft und der Nation" Schaden zugefügt. Auch andere Blätter schlossen sich dem Appell an.

13.26 Uhr: Stonehenge: Druiden, Magier und Blumenkinder

Diashow: Sonnenaufgang zum "Weltuntergang"

1/17
Sonnenaufgang zum
Sonnenaufgang zum "Weltuntergang"

21. Dezember 2012. Im englischen Stonehenge haben sich Druiden, Magier, Hexen und Blumenkinder versammelt...

2/17
Sonnenaufgang zum
Sonnenaufgang zum "Weltuntergang"

...um gemeinsam den Sonnenaufgang am letzten Tag es Maya-Kalenders zu feiern.

3/17
Sonnenaufgang zum
Sonnenaufgang zum "Weltuntergang"
4/17
Sonnenaufgang zum
Sonnenaufgang zum "Weltuntergang"
5/17
Sonnenaufgang zum
Sonnenaufgang zum "Weltuntergang"
6/17
Sonnenaufgang zum
Sonnenaufgang zum "Weltuntergang"
7/17
Sonnenaufgang zum
Sonnenaufgang zum "Weltuntergang"
8/17
Sonnenaufgang zum
Sonnenaufgang zum "Weltuntergang"
9/17
Sonnenaufgang zum
Sonnenaufgang zum "Weltuntergang"
10/17
Sonnenaufgang zum
Sonnenaufgang zum "Weltuntergang"
11/17
Sonnenaufgang zum
Sonnenaufgang zum "Weltuntergang"
12/17
Sonnenaufgang zum
Sonnenaufgang zum "Weltuntergang"
13/17
Sonnenaufgang zum
Sonnenaufgang zum "Weltuntergang"
14/17
Sonnenaufgang zum
Sonnenaufgang zum "Weltuntergang"
15/17
Sonnenaufgang zum
Sonnenaufgang zum "Weltuntergang"
16/17
Sonnenaufgang zum
Sonnenaufgang zum "Weltuntergang"
17/17
Sonnenaufgang zum
Sonnenaufgang zum "Weltuntergang"

13.07 Uhr:

8 Fragen zur Apokalypse 1/8
Was steht wirklich im Maya-Kalender?

Im Langzeit-Kalender der Maya ist vom Ende eines 394-Jahre-Zyklus die Rede, der exakt heute enden wird. Vom Weltuntergang ist nichts überliefert.

 

12.49 Uhr:

© Getty Images

Druiden und Magier haben sich bei Stonehenge versammelt und dort den Sonnenaufgang am 21. Dezember begrüßt. © Getty Images

12.07 Uhr: Dreifacher Hexensabbat an den Börsen
Nur vier Mal im Jahr kommt er vor - der "dreifache Hexensabbat" an den Börsen, auf gut Neudeutsch "Triple Witching Day" genannt. Dieser Tag ist jeweils der dritte Freitag im März, Juni, September, und Dezember. Es ist der letzte Handelstag sowohl für den Futures, Index- und Aktien-Optionen. Wenn das mal kein Zufall ist...

© Reuters

Happy End of the World - Ein Frohes Ende der Welt wünschen diese Plakate dem Betrachter in New York am 21. Dezember 2012. © Reuters

11.29 Uhr: In Wien schneit es jetzt - also entweder gibt es diesmal Weiße Weihnachten oder einen Weißen Weltuntergang. Ein Kollege mutmaßt: "Das ist Vulkanasche". Ein anderer meint trocken: "Nuklearer Winter". Sind wir nicht alle ein bisschen Apokalypse...

11.19 Uhr: Der Aufstieg auf den angeblich "Magischen Berg" des 200-Seelen-Dorfes Bugarach ist bis Sonntag verboten. Es gibt auch ein Überflugverbot, außerdem sind Camping, Wanderungen, Jagd oder Partys dort untersagt. Auch die Zufahrt zu dem Dorf ist eingeschränkt und wird womöglich sogar ganz gesperrt. Rund 150 Polizisten und Feuerwehrleute sind in dem Gebiet im Einsatz.

© Getty Images

Es herrscht ein Überflugverbot am Magischen Berg Bugarach. © Getty Images

11.11 Uhr: Mann mit Elektroschockern am "Magischen Berg" gestoppt
Am "Magischen Berg" des südfranzösischen Dorfes Bugarach, das vom angeblichen Weltuntergang verschont bleiben soll, haben die Behörden zwei Rave-Partys verhindert. Außerdem seien mehrere Menschen daran gehindert worden, den 1.231 Meter hohen Berg zu besteigen, teilte die Präfektur des Départements Aude mit. Der Berg von Bugarach und seine Umgebung sind wegen des befürchteten Ansturms von Weltuntergangsjüngern seit Mittwoch abgeriegelt.

10.59 Uhr: 2.000 Maya-Geistliche bei "Pyramide der Unterwelt"
In Ek Balam, wo die Maya-Pyramide der Unterwelt steht, versammelten sich rund 2.000 Maya-Geistliche, um gemeinsam den Sonnenaufgang zu erleben.

10.43 Uhr: Erster Tag der neuen Maya-Ära hat in Mexiko begonnen
In Mexiko hat der erste Tag eines neuen Zeitzyklus der Maya begonnen. Auf den Plätzen der Maya-Dörfer in Südmexiko wie Cuncunul empfingen die Menschen den 21. Dezember als großen Tag, an dem eine lange Phase der Zeitrechnung von über 5.000 Jahren zu Ende geht und eine neue Ära beginnt.

So oft sollte die Welt schon untergehen 1/23
Hippolyt von Rom, ein Kirchenlehrer und Gegenpapst, sagte das Ende der Welt für das Jahr 500 voraus. Seine einfache Erklärung: Die Welt wurde 5500 vor Christus erschaffen und würde nach 6000 Jahren untergehen.Hippolytus starb im Jahr 235. Später wurde er trotz falscher Prophezeiung Heiliggesprochen.

10.27 Uhr: Euro-Anleihen: Keine Spur von Apokalypse
Der "Weltuntergangs-Tag" hat keine Ausreißer bei den Anleiherenditen in der Eurozone gebracht. Die Renditen für 10-Jahres-Anleihen haben sich in den Krisenländern Griechenland, Spanien und Italien leicht erhöht, lediglich Portugal scherte mit einem geringfügigen Absinken auf ein neues Jahrestief von 6,951 Prozent positiv aus.

10.13 Uhr: Wir hätten uns das alles ersparen können, hätte der gute Mann nicht einfach zu wenig Platz auf der Scheibe gehabt, um nach dem 21.12.2012 noch etwas auf seinem "Maya-Kalender" einzutragen.

10.02 Uhr: Wem das Fernsehprogramm für heute zu langweilig sein sollte, hier das aktuelle "Programm zum Weltuntergang". Jetzt ist grad "Highway to Hell" von AC/DC dran!

09.49 Uhr: Für alle österreichischen Ski-Fans ist heute in jedem Fall eine Welt untergegangen: Marlies Schild fällt wegen eines Bänderrisses für den Rest der Saison - und damit auch für die Ski-WM - aus.

09.34 Uhr: VIDEO: Psy als apokalyptischer Reiter
Eigentlich haben wir das ja alle schon gewusst: PSY soll der Apokalyptische Reiter sein - so zeigt ihn auch dieses YouTube-Video:

09.26 Uhr: In Ecuador ist gestern ein Vulkan ausgebrochen - abergläubisch, wie so mancher Südamerikaner ist, sehen das viele als Vorbote der Apokalypse...

© AP Photos

Der Turungahua spuckt seit gestern massiv Lava - ein Dorf musste evakuiert werden. © AP Photo

09.19 Uhr: Weltuntergangs-Rabatt auf Kaffee in der ÖSTERREICH-Kantine!
Auch ein Weltuntergangs-Reporter braucht mal Pause - eine schöne Überraschung, dass es heute "Weltuntergangs-Rabatt" in unserer Kantine auf Kaffee gibt. Prost!

09.12 Uhr: OE24 hat für Sie die besten WELTUNTERGANGS-APPs für Ihr Smartphone gesichtet! >>

09.01 Uhr: Auf der Insel abtauchen - oder doch eher das Abtauchen der Insel...
Standard & Poor´s hat die Bonität von Zypern auf "CCC+" herabgestuft. Kein Wunder, Inseln sind bei einem Weltuntergang natürlich besonders schnell verschwunden.

08.55 Uhr: Deutsche Medien schauen nach Wien
Man könnte sich fast fragen: Haben die Deutschen denn keinen eigenen Weltuntergang? Medienberichte zeigen die Wiener Innenstadt mit Menschen, die Plakate in die Höhe halten mit Slogans wie "The End is Near" "(Das Ende ist nahe") und "Free Hugs" ("Gratis Umarmungen")

© zVg

08.34 Uhr: "Magischer Berg" gesperrt
Das Gebiet um den französischen  Berg Pic de Bugarach, von dem Außerirdische die "Auserwählten" vor der Apokalypse abholen sollen, wurde großräumig abgesperrt. 150 Polizisten kontrollieren die Zufahrtswege, die umliegenden Hotels sind seit Monaten trotz horrender Preise ausgebucht.

08.01 Uhr: Anhänger der Weltuntergangs-Theorie haben in den vergangenen Tagen Orte in Frankreich, der Türkei und anderen Ländern aufgesucht, die angeblich Schutz vor der Apokalypse bieten. Einige "mystische" Orte wurden gesperrt.

07.49 Uhr: An dutzenden archäologischen Stätten finden heute in Mexiko und anderen Ländern der Region Feiern statt. Neben Tikal finden unter anderem in Copan in Honduras Veranstaltungen mit Ritualen, Konzerten und Feuerwerken statt. Im mexikanischen Chichen Itza werden im Laufe des Tages bis zu 20.000 Besucher erwartet.

07.24 Uhr: Echte Maya fühlen sich von Weltuntergangs-Feiern ausgegrenzt
Etwa 200 Indigene aus Guatemala haben gegen die offiziellen Feiern zum Ende eines Zyklus im Maya-Kalender protestiert, von denen sie sich ausgeschlossen fühlen. Das Maya-Volk habe nicht an dem für Freitag geplanten Ereignis teil, erklärte der Chef der Vereinigung der Indigenen Organisationen von Peten, Jose Cac. Es handle sich um eine "rassistische und diskriminierende Feier", von der die Maya ausgegrenzt würden.

06.53 Uhr: In Österreich heißt es "Party statt Weltuntergang" - in vielen Locations gibt es eigene Weltuntergangspartys. Am Stephansplatz ist sogar ein Flashmob gegen die Maya-Prophezeiung um 17 Uhr geplant.

Die besten Partys im Detail:

  • Flashmob und Konfetti in Wien: Nachdem es schon gestern Hunderte Partytiger im „Praterdome“ krachen ließen, geht es heute in der Hauptstadt unter anderem in der „Szene Wien“ rund. Im „K3“ wird es Gogo-Tänzer und eine Konfetti-Orgie geben. Am Stephansplatz ist für 17 Uhr ein Flashmob gegen die Maya Prophezeiung geplant.
  • Heiß in NÖ: In Niederösterreich wird es besonders im „Club Estate“ (Wiener Neustadt) und im Melkerkeller (Baden) hoch hergehen.
  • Lesung in Graz: Ruhiger wird es ab 20 Uhr bei einer Multimedia-Lesung an der Karl-Franzens-Universität in Graz. Gefeiert wird in der Steiermark unter anderem bei der „World Closing Party“ im „Dom am Berg“ in der Landeshauptstadt. Partyhotspot in Tirol: das Innsbrucker Stadtcafé.

06:36 Uhr: Die Welt steht noch. In Chichen Itza, vor dem größten Maya-Tempel, haben sich bereits Tausende Menschen versammelt. Manche feiern, andere wollen "die positive Energie des Zeitenwechsels" spüren und andere glauben tatsächlich, dass das Ende nah ist.

Diese Website verwendet Cookies

Cookies dienen der Benutzerführung und der Webanalyse und helfen dabei, die Funktionalität der Website zu verbessern, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Nähere Informationen finden Sie in unserer   Datenschutzerklärung .
OE24 Logo
Es gibt neue Nachrichten