US-Midterms: Facebook bestätigt Russen-Attacke

Trump wütet weiter

US-Midterms: Facebook bestätigt Russen-Attacke

Die Stimmen der Midterm-Wahlen waren kaum ausgezählt, da startete Trump Frontal-Angriffe auf seine „Intimfeinde“:

  •  Rauswurf. Er feuerte kurzerhand seinen Justizminister Jeff Sessions. Sessions war ihm seit geraumer Zeit ein Dorn im Auge. Dieser verteidigte die Untersuchungen zu möglichen russischen Einmischungen in den US-Präsidentschaftswahlkampf 2016 zugunsten Trumps. Den Job übernahm zunächst Stabschef Matthew G. Whitaker, ein Kritiker der Russland-Ermittlungen. Der Sessions-Rauswurf ist auch ein klares Signal in Richtung FBI. Trump hat nie ein Hehl daraus gemacht, dass er die FBI-Ermittlungen in der Russland-Causa weghaben will.
  • Streit. Schließlich platzte Trump bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus – wie berichtet – der Kragen: Als CNN-Journalist Jim Acosta eine kritische Frage über die Trump-Hetze gegen Migranten stellt, fährt er ihn an: „Ehrlich gesagt, sollten Sie mich das Land führen lassen. Sie leiten CNN, und wenn Sie gut wären, wären die Einschaltquoten höher.“ Acosta hakte nach, Trump tobte: „Geben Sie das Mikrofon ab!“ Und er beschimpfte Acosta als „unverschämte, fürchterliche Person“. Das Weiße Haus entzog Acosta die Akkreditierung, warf ihn aus dem Pressekorps. Der fadenscheinige Grund: Er hätte beim Gerangel um das Mikro eine Frau geschubst. (bah)

US-Midterms: Facebook bestätigt Russen-Attacke ein

Wie schon bei der US-Wahl 2016 waren auch bei den Kongress-Wahlen am Dienstag Russen aktiv. Das bestätigte jetzt Facebook und schlägt Alarm. Laut „New York Times“ hat das Netzwerk mehr als 100 Facebook- und Instagram-Accounts blockiert, die eindeutig der russischen „Internet Research Agency“ (I.R.A) zugeordnet werden.

Die Agentur gilt als Putins-Social-Media-Armee, hat ihren Sitz in St. Petersburg, Besitzer ist Jewgenij Progozhin, ein Putin-Freund.

Gegen ihn und 12 Mitarbeiter seiner Firma wurden 2018 Anklage in den USA erhoben - wegen Verschwörung und illegaler Beeinflussung der Wahlen 2016 durch Kampagnen auf Facebook, Instagram, YouTube und Twitter. Auch bei den US-Midterms gab es Hunderttausende manipulative Social-Media-Nachrichten, die Trumps Kandidaten, vorallem in Florida, genützt haben könnten. (wek)

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