US-Überschalldrohne ist baden gegangen

Testflug

US-Überschalldrohne ist baden gegangen

Hight-Tech Kriegsgerät ist nach 20 Minuten in den Pazifik gestürzt.

Der Testflug eines gigantisch schnellen, unbemannten Überschallflugzeugs des US-Militärs hat wieder ein unfreiwillig frühes Ende gefunden. Die pfeilförmige Highspeed-Drohne vom Typ Falvon HTV-2 startete am Donnerstag Behördenangaben zufolge mit Hilfe einer Trägerrakete von einer Basis der Luftstreitkräfte in Kalifornien. Nach etwa 20 Minuten verlor das Kontrollzentrum der Verteidigungs-Forschungsbehörde Darpa Kontakt zu der Maschine. Beim ersten Testflug im April 2010 hatte sich die Drohne bereits nach neun Minuten verselbstständigt.

Bad im Pazifik
Der Prototyp Falcon HTV-2 sollte plangemäß 30 Minuten lang vom Stützpunkt Vandenberg aus gen Westen fliegen, bis er in etwa 6.400 Kilometer Entfernung in der Nähe des Kwajalein Atolls in den Pazifik stürzt. Per Kurznachrichtendienst Twitter teilte Darpa kurze Zeit später mit, dass das Flugzeug mit einer "selbstständigen Flugbeendigungs-Technik" ausgestattet sei und sich wohl selbst im Pazifik versenkt habe.

Ultra-Sonic

Der Falcon HTV-2 ist ein Prototyp eines sich noch im Teststadium befindlichen Flugzeugs, das bis zu 22-fache Schallgeschwindigkeit und damit innerhalb von nur einer Stunde Angriffsziele auf der ganzen Welt erreichen könnte. Bereits heute setzen die USA vor allem in Pakistan ferngesteuerte US-Flugkörper ein, mit deren Hilfe Raketen auf Stellungen von Extremisten gefeuert werden.
 

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