Ukraine-Gipfel: Einigung in Sicht

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Ukraine-Gipfel: Einigung in Sicht

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Beim Gipfel zur Ukraine-Krise in Minsk wollen die Verhandlungsparteien eine Waffenruhe für die Ukraine binnen einer Frist von 48 Stunden erreichen. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur (dpa) am Donnerstagmorgen aus Verhandlungskreisen.

Nach einem mehr als 13-stündigen nächtlichen Verhandlungsmarathon liege inzwischen ein Abschlussdokument vor, das noch von der Kontaktgruppe unterzeichnet werden musste. Allerdings beinhalte der Kompromiss auch "Zumutungen", hieß es. Der Verhandlungsmarathon soll laut Agentur RIA inzwischen beendet sein.

Die russische Agentur Itar-Tass meldete, das Papier umfasse zwölf bis 13 Punkte, mit denen die Krise in der Ostukraine gelöst werden solle.

Poroschenko: Inakzeptable russische Bedingungen
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat Hoffnungen auf eine baldige Einigung bei den Minsker Verhandlungen zur Beendigung der Kämpfe in der Ostukraine gedämpft. Russland stelle einige "inakzeptable Bedingungen", sagte Poroschenko der Nachrichtenagentur AFP in der weißrussischen Hauptstadt am Donnerstagmorgen nach bereits 14-stündigen Gesprächen.

Er könne "noch keine guten Nachrichten" verkünden, fügte der ukrainische Präsident hinzu. Es gebe aber noch Hoffnung für die laufende Gesprächsrunde. Der Pressedienst des Kremls teilte unterdessen mit, die Gespräche in Minsk dauerten an.

Konatktgruppe hat "Hoffnung" auf Abkommen
Aus Diplomatenkreisen verlautete Donnerstag früh in Minsk, es bestehe "Hoffnung" auf die baldige Unterzeichnung eines Abkommens durch die Ukraine-Kontaktgruppe. Diese beriet in Minsk parallel zu den Präsidenten der Ukraine und Russlands, Petro Poroschenko und Wladimir Putin, sowie der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Francois Hollande. Die Kontaktgruppe besteht aus Vertretern der Ukraine, Russlands, der prorussischen Separatisten und der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE).

"Es besteht Hoffnung, dass die Kontaktgruppe ein Abkommen unterzeichnen wird", hieß es. Das Dokument werde die "konkrete Umsetzung" des nie wirklich eingehaltenen Friedensplans von Minsk von September verlangt.

Die Anführer der prorussischen Separatisten, Alexander Sachartschenko und Igor Plotnizki, schlossen sich den Verhandlungen an. Sie und ein Berater Putins hätten das Gebäude in der weißrussischen Hauptstadt Minsk betreten, in dem die Gespräche stattfinden, meldete die Agentur Interfax am Donnerstag. Am Verhandlungsort wurde in der Früh ein Saal für die Unterzeichnung vorbereitet.



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