Dreiste Abzocke

Urlauber zahlten 120 Euro für Hotdogs

Teures Vergnügen in Rom: Eine Familie musste für einen Snack ordentlich zahlen.
Die italienische Hauptstadt Rom kann ein teures Pflaster sein – immer wieder werden Touristen hier dreist abgezockt. Ein aktueller Fall sorgt nun erneut für Kopfschütteln. Für drei Hotdogs, ein Sandwich und fünf Softdrinks musste eine Familie satte 120 Euro bezahlen.
 
Wie die „Sun“ berichtet, besuchten die Touristen eine Bar in der Via della Conciliazione unweit des Petersplatzes. Dort mussten sie dann für die Hotdogs jeweils 22 Euro, für das Sandwich 7 Euro, für die Cola jeweils 7 Euro und für eine Flasche Wasser 5 Euro zahlen. Dazu kamen dann auch noch 18 Euro für das Service.
 

Immer wieder ähnliche Fälle

 430 Euro für zwei Teller Spaghetti mit Fisch in einem einfachen Restaurant unweit der Engelsburg in Rom: Das schien zwei japanischen Touristinnen zu viel. Die Rechnung mit 80 Euro Trinkgeld inbegriffen wurde zwar von den beiden Frauen bezahlt, sie posteten jedoch die Quittung auf Facebook, was hitzige Reaktionen auslöste.
 
 "Solche Fälle schaden dem Ansehen Roms. Wir fordern die Polizei auf, der Frage nachzugehen, ob es sich hier um einen Betrug handelt", forderte ein Sprecher von Federagit, dem Verband der Reiseführer in Rom laut der römischen Tageszeitung "Il Messaggero".
 
Prompt kam die Reaktion der Inhaber des Restaurants. Die Japanerinnen hätten nicht nur Spaghetti, sondern auch frischen Fisch bestellt, rechtfertigte sich der Lokalbesitzer. Dies ist jedoch aus der Rechnung nicht zu entnehmen. Auch ein Trinkgeld von bis zu 20 Prozent der Rechnung sei normal, meinte der Gastwirt.

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