Verschleppte Mädchen wurden Mütter

Boko Haram

Verschleppte Mädchen wurden Mütter

Mehr als 200 meist christliche Schulmädchen wurden im April 2014 von der radikal-islamistischen Terrorgruppe Boko Haram in Chibok in Nordnigeria entführt. Einige von ihnen haben nach Informationen der "Bild"-Zeitung (Samstag) als Ergebnis von Vergewaltigungen nun Kinder geboren. Das Blatt beruft sich dabei auf den Australier Stephen Davis, der die nigerianische Regierung beraten habe.

Davis habe im Sommer 2014 vier Monate lang den umkämpften Norden Nigerias bereist, um eine Freilassung der Mädchen auszuhandeln. Er habe weiterhin Kontakt zu den Extremisten. "Ein Kontakt bei Boko Haram teilte mir mit, dass die ersten Chibok-Mädchen in der letzten Woche Babys zur Welt gebracht haben", schrieb Davis der Zeitung zufolge.

Die Massenentführung hatte weltweit Schlagzeilen gemacht, auch wegen einer Kampagne "bring back our girls" (deutsch: bringt unsere Mädchen zurück). Die Extremisten erklärten, sie würden die Mädchen versklaven und zur Konvertierung zum Islam zwingen. Einige Mädchen entkamen ihren Peinigern. Seitdem gab es mehrere weitere Entführungen.

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