1.500 französische Schlösser zu verkaufen

Wohnen wie ein Fürst

1.500 französische Schlösser zu verkaufen

Traditionsreiche Familien wollen sich von der Last der Erhaltung befreien.
Paris. In Frankreich sind nach Recherchen der Tageszeitung "Le Figaro" rund 1.500 private Schlösser zu verkaufen. Die Zahl sei stark gestiegen, vor acht Jahren seien es noch 800 gewesen, berichtete das Blatt am Freitag unter Berufung auf mehrere spezialisierte Immobilienagenturen im Land.
 
Schlösser sind Wahrzeichen Frankreichs - das Land blickt auf eine lange Geschichte zurück, die vielfach von Königen geprägt wurde. Das Barockschloss Versailles des "Sonnenkönigs" Ludwig XIV. vor den Toren von Paris ist ein Touristenmagnet. Auch die Schlösser an der Loire wie Chambord ziehen Menschen aus aller Welt an.
 
Experten wiesen darauf hin, dass umgebaute und beheizte Schlösser besser zu verkaufen sind als unrenovierte. Die Nähe zur Hauptstadt sei von Vorteil. Verkäufer seien vor allem traditionsreiche Familien, die die großen Immobilien nicht mehr erhalten wollten. Philippe Toussaint von der Vereinigung Vieilles Maisons Francaises (Alte französische Häuser) sprach in diesem Zusammenhang von der "Last der Bauarbeiten, die man unvermeidbar machen muss".

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